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Tagreinigung im Büro – Eure Erfahrungen?

Ja mehr machen sie bei uns eh nicht, zumindest nicht wenn nicht Fensterputzen etc. ansteht, was man ja nicht jede Woche machen muss. Schätze mal 30 Min bei mir im Raum. Ich geh dann meistens zu Kollegen und bespreche dort etwas. Dann lass ich die Mitarbeiter ungestört ihre Arbeit machen. Für mich ist es egal, gehe ich halt 30 Min später zu den Kollegen und bespreche dort etwas. Und die Runde scheint eh immer gleich zu sein weil man da quasi zu den selben Zeiten kommt. So viel hab ich jetzt schon mitbekommen nach 3 Wochen.
Wir haben schon auch eine Küche bei uns im Büro, zweimal die Woche kommt auch eine Köchin und kocht für alle im Büro. Das sieht jetzt auch besser aus bzw. wird das halt gleich erledigt. Sonst hat das am Nachmittag immer recht ausgesehen weil man alles für die Reinigung am Abend stehen hat lassen.
Die meisten Sachen im Büro an sich muss man jetzt nicht andauernd machen. Fensterputzen, Boden wischen, usw. macht man ja nicht täglich. Laute Sachen wie Staubsaugen werden dann bei uns eben auch nichts direkt während der allgemeinen Arbeitszeiten gemacht, sondern entweder vor oder nach dem großen Ansturm. Kann dann schon sein, dass schon / noch jemand da ist, aber ist ja auch nicht schlimm dann und zumindest bei uns in einem eher kleineren Büro dauert das ja auch nicht sehr lang. Mittagspause gibt es ja auch noch, wo dann kurz "nervigere" Arbeiten erledigt werden können.
Grade in der Küche, wenn man einige Leute hat die die auch nutzen, ist es sogar besser wenn es jemanden gibt, der nach der Mittagspause mal rübergeht und eben nicht erst nach Feierabend.

Und für mich ist es jetzt auch nicht das Ziel, dass man das Reinigungspersonal so wenig wie möglich sieht. Das sind ja auch einfach Leute, die ihre Arbeit erledigen und bestenfalls mit Respekt behandelt werden wollen. Kontakt ist ja nicht immer gleich nervig und störend, wenn man sich eben um einen guten Umgang bemüht.
 
Das sagst du als vermutlich reinlicher Mensch. Aber wenn man Mitarbeiter anweisen muss, wie sie putzen und das muss man, dann ist es wichtig, das so genau wie möglich festzulegen und so strikt wie möglich einzuhalten. Denn dann gibt es keine Diskussionen, dass das ja noch ganz sauber aussah und dergleichen. Lass sie lieber täglich drüber wischen, wenn sie das so machen sollen.
Nur versteht dann halt kein Mitarbeiter wieso man schon wieder den Schreibtisch putzen muss, wenn eh kein Staubkorn herumliegt. Und wenn man dann an einem vollen Mistkübel vorbeigeht, weil der ja erst morgen entleert wird, dann fragt man sich schon seinen Teil.
Ich Grunde will man es wohl so, wie man es selbst machen würde. Wenn meine Fenster schmutzig sind, warte ich auch nicht noch zwei Wochen, weil es dann wieder am Plan steht. So flexibel muss das schon sein aus meiner Sicht. Was halt nicht heißt, man darf andere Bereiche vernachlässigen.
Was du, Emma, beschreibst, klingt nach einer Variante, die halbwegs funktioniert, weil man sich einspielt und ein bisschen flexibel bleibt. Das mit dem stur nach Plan arbeiten hab ich auch schon öfter gelesen – das dürfte stark davon abhängen, wie die Reinigungsfirma organisiert ist und wie gut die Mitarbeiter eingeschult werden. Manche Firmen machen ja fixe Runden, andere arbeiten eher „mit Hausverstand“.
Ich glaube - und das ist jetzt meine Erfahrung aus gerade mal einem Monat mit diesem System, bin da also fix kein Experte oder kann für alle Reinigungsfirmen sprechen - hängt das stark von den Mitarbeitern ab. Kommen da immer dieselben Mitarbeiter, hat man auch eine ganz andere "Beziehung". Wenn ich dich einmal sehe und danach nie wieder, ist mir auch egal was du von mir hältst. Wenn ich dich jede Woche mehrmals sehe, dann achtet man schon etwas darauf. Einfach auch nur, weil es die Arbeit erleichtert. Ich glaube eigentlich es liegt daran. Klar, kann es dann auch noch Mitarbeiter geben, denen alles egal ist. Aber damit macht man sich ja die Arbeit selbst schwerer.
Ich hab bei meiner Recherche zu Reinigungsunternehmen in Wien auch ein paar Anbieter gesehen, die Tagreinigung als Vorteil hervorheben – ob’s dann wirklich so läuft, kann man von außen natürlich schwer beurteilen. Kommunikation und Rücksicht scheinen jedenfalls der Hauptfaktor zu sein.
Naja ich denke als Reinigungsfirma muss man es als Vorteil präsentieren, weil man wohl keine oder nicht genug Mitarbeiter findet, die es ausschließlich in der Nacht machen würden. Also muss man da auch an die Kunden ran und die davon überzeugen, Tagreinigung ist voll super🙂
Würde daher eher sagen Beständigkeit und Rücksicht sind die Hauptfaktoren wie es funktionieren kann.
Kommunikation - ich brauch es jetzt nicht. Sicherlich redet man mal ein, zwei Worte miteinander aber wie der letzte Urlaub war, muss ich jetzt nicht wissen🙂

Kontakt ist ja nicht immer gleich nervig und störend, wenn man sich eben um einen guten Umgang bemüht.
Man muss halt zwei konträre Abläufe in eine Richtung bringen. Ich will was anderes als die Reinigungskraft und die Reinigungskraft will etwas anderes als ich. Also muss man da einen Weg finden sonst geht es nicht gut. Das kann schon stören und auch nervig sein.
Finde nur das wird mit der Zeit immer weniger. Entweder man gewöhnt sich daran oder man nimmt echt schon so viel Rücksicht aufeinander, dass es kaum mehr auffällt.
Also Stand heute würde ich schon sagen, die Bedenken waren unbegründet. Ich würde aber schon auch klar sagen, man muss dann eine Firma haben wie die Blitzblank. Ich kann mir schon vorstellen, dass es Firmen gibt, die das nicht so handhaben. Da sehe ich dann schon Potenzial für Probleme.
 
Was mir auch auffällt: ich gehe häufig während der Mittagspause in unsere Cafeteria, und das Reinigungspersonal scheint ausgerechnet zwischen 11:30 und 12:00 besonders eifrig zu putzen. Auch hier würde ich meinen, dass die Zeiträume vor 11 und nach 13 Uhr besser geeignet wären. Dann müssen auch nicht so viele Leute wegen der Putzaktion aufstehen und Platz machen, und die Reinigungskräfte könnten ungestörter arbeiten.
 
Bei uns muss es da eine differenziertere Regelung geben, allerdings arbeite ich auch in einem recht großen Unternehmen.

Am späteren Nachmittag kommen (meist) Damen vorbei, die erst einma dezent anklopfen und dann schauen, ob man ihnen zunickt, damit sie ihre Arbeit verrichten können. Das ist insbesondere das Leeren von Mülleimern und Papierkörben; ab und an wird der Arbeitsplatz auch abgewischt. Bin ich dann in einem Call oder in einer Präsenzbesprechung gehen sie erst einmal weiter. Gesaugt wird zu einer anderen Zeit oder an einem Tag, an dem ich im HO arbeite. Ohnehin tun das viele Mitarbeiter, so dass am Freitag ohnehin problemlos im großen Stil gereinigt werden könnte.
 
Am späteren Nachmittag kommen (meist) Damen vorbei, die erst einma dezent anklopfen und dann schauen, ob man ihnen zunickt, damit sie ihre Arbeit verrichten können.
Bei uns sind es fast immer Herren, die meistens weniger dezent hereinkommen und ohne auf ein Feedback zu warten einfach anfangen oder den lautstarken Staubsauger starten. Sollte man ihnen signalisieren, dass es grade gar nicht passt, dann kommen sie erst eine Woche später wieder.
 
Bei uns sind es fast immer Herren, die meistens weniger dezent hereinkommen und ohne auf ein Feedback zu warten einfach anfangen oder den lautstarken Staubsauger starten. Sollte man ihnen signalisieren, dass es grade gar nicht passt, dann kommen sie erst eine Woche später wieder.
Möglicherweise hängt das tatsächlich mit unserer Unternehmensgröße zusammen, dass sie so flexibel und wie die Heinzelmännchen (oder eher -mädchen 😁) sind bzw. damit, dass der Dienstleister den Auftrag keinesfalls verlieren möchte, Normalerweise ist das ja alles Verhandlungssache; daher würde ich die Anforderungen im Zuge der Ausschreibung zu klären versuchen. Grundsätzlich denke ich, dass so ziemlich alles möglich und eine Frage der Absprache ist.
 
Man muss halt zwei konträre Abläufe in eine Richtung bringen. Ich will was anderes als die Reinigungskraft und die Reinigungskraft will etwas anderes als ich. Also muss man da einen Weg finden sonst geht es nicht gut. Das kann schon stören und auch nervig sein.
Finde nur das wird mit der Zeit immer weniger. Entweder man gewöhnt sich daran oder man nimmt echt schon so viel Rücksicht aufeinander, dass es kaum mehr auffällt.
Also Stand heute würde ich schon sagen, die Bedenken waren unbegründet. Ich würde aber schon auch klar sagen, man muss dann eine Firma haben wie die Blitzblank. Ich kann mir schon vorstellen, dass es Firmen gibt, die das nicht so handhaben. Da sehe ich dann schon Potenzial für Probleme.
Naja, wenn man ein kleines bisschen weiter rauszoomt, will man eigentlich dasselbe, nämlich in Frieden seine Arbeit erledigen, dabei eine möglichst gute Zeit haben, Geld verdienen und dann heimgehen. Die Arbeit sieht halt anders aus und da kann man sich schon mal im Weg stehen, da gebe ich dir recht und ich weiß auch was du meinst. Aber im Grunde bin ich mir sicher, dass alle profitieren, wenn man auf einander achtet und auch einfach miteinander redet.
Man spielt sich halt ein, bestenfalls schnell und nett, aber kann vielleicht auch mal ein bisschen dauern. aber dann wird das schon. Muss man ja mit anderen Leuten aus anderen Abteilungen auch machen, mit Zulieferern, Externen usw. Die sind zwar nicht ständig im Büro, aber man muss eben auch den besten Weg für alle finden. Man muss halt immer Leute finden, die irgendwie bestmöglich zu einem passen, dann läuft es auch. Ist ja super, wenn ihr das gefunden habt für euch!
 
Was mir auch auffällt: ich gehe häufig während der Mittagspause in unsere Cafeteria, und das Reinigungspersonal scheint ausgerechnet zwischen 11:30 und 12:00 besonders eifrig zu putzen. Auch hier würde ich meinen, dass die Zeiträume vor 11 und nach 13 Uhr besser geeignet wären. Dann müssen auch nicht so viele Leute wegen der Putzaktion aufstehen und Platz machen, und die Reinigungskräfte könnten ungestörter arbeiten.
In der Cafeteria?
Das wäre dann so eine Situation wo ich sage, da wird nicht mitgedacht. Weil gerade die Mittagspause ist ja die Zeit, da könnte man im Büro dann saugen etc. und muss weniger Rücksicht auf die Mitarbeiter nehmen.
Aber wenn genau zur Mittagspause in der Cafeteria geputzt wird, dann grenzt das ja schon an Absicht. Mitdenken tut dann da keiner.
Am späteren Nachmittag kommen (meist) Damen vorbei, die erst einma dezent anklopfen und dann schauen, ob man ihnen zunickt, damit sie ihre Arbeit verrichten können.
Ja so wäre es super, da nimmt man Rücksicht aufeinander und dann geht das auch.
Bei uns sind es fast immer Herren, die meistens weniger dezent hereinkommen und ohne auf ein Feedback zu warten einfach anfangen oder den lautstarken Staubsauger starten. Sollte man ihnen signalisieren, dass es grade gar nicht passt, dann kommen sie erst eine Woche später wieder.
Das wäre dann genau das Gegenteil für mich. Da denkt man nicht mit und alles ist einem egal.
Naja, wenn man ein kleines bisschen weiter rauszoomt, will man eigentlich dasselbe, nämlich in Frieden seine Arbeit erledigen, dabei eine möglichst gute Zeit haben, Geld verdienen und dann heimgehen. Die Arbeit sieht halt anders aus und da kann man sich schon mal im Weg stehen, da gebe ich dir recht und ich weiß auch was du meinst. Aber im Grunde bin ich mir sicher, dass alle profitieren, wenn man auf einander achtet und auch einfach miteinander redet.
Dazu gehören dann halt beide Seiten. Ich muss auch bereit sein mal etwas zurückzuschrauben, unterm Strich sieht es dann aber trotzdem besser aus für mich weil man weniger Stress hat. Aber da gibts dann sicherlich auch Personen, die auf stur schalten. Aber will man wirklich in so einer Umgebung arbeiten? Ich stell mir das schwer vor. Ich würde es nicht wollen.
 
In der Cafeteria?
Tatsächlich ist es gerade wieder so passiert. Ich saß da und fing gerade an zu essen, als der Mann mit den Putzutensilien anfing, rund um die Tische den Boden zu wischen. Ein wenig merkwürdig ist es schon, da Vormittags und Nachmittags nur wenige Gäste in der Cafeteria sind und das Putzen weit weniger beeinträchtigen würde.
 
Das wäre dann so eine Situation wo ich sage, da wird nicht mitgedacht.
Ja, wenn man alles bedenken will, wird es für den ein oder anderen Nachteile geben oder man läßt es wie es ist mit den aktuellen Nachteilen.
da nimmt man Rücksicht aufeinander
ja, aufeinander, also auch auf den anderen 👍 😉
Da denkt man nicht mit und alles ist einem egal.
Wenn es egal wäre, würde man nicht mittdenken 😳
Ich muss auch bereit sein mal etwas zurückzuschrauben
Ja, ich auch... ist nicht immer einfach 😀
Ich könnte ja auch außerhalb den Zeiten arbeiten, wo das Putzpersonal anwesend ist.
Aber will man wirklich in so einer Umgebung arbeiten?
Wollen ?, manche müssen !
Ich stell mir das schwer vor. Ich würde es nicht wollen.
Ja, manchmal ist es schon schwer 🙂
 

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