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suizid

  • Starter*in Starter*in altruista
  • Datum Start Datum Start
Liebe lütte

ich hab mal genauso gedacht wie du und deshalb habe ich unbewusst gehandelt. Ich hatte/habe eine sehr schwere Zeit. Aber heute weiß ich, dass hinter meinem simplen kleinen Leben viel mehr steckt, als ich mir je vorstellen kann. Es hat alles einen Grund und soll auch so sein!
Ich helfe heute Menschen die in derselben Situation sind, wie ich damals.
Ich hatte keinen Menschen zum reden und das war mein Verhängnis! Reden ist sehr wichtig, man darf nur nicht allein gelassen werden. Und wenn ich an die heutige Gesellschaft denke, sehe ich sehr schwarz.
Menschen sind leider sehr unsensibel und egoistisch!
Liebe lütte, aber ich weiß und fühle was du mit deinen Worten sagen wolltest! Ich hoffe, du hast einen lieben Menschen der dir zuhört und der dich versteht.
die Dankbarkeit
 

Hallo Dankbarkeit,

schau mal hier: suizid. Hier findest du vielleicht was du suchst.

hi dankbarkeit (und natürlich auch alle anderen)
ja den habe ich zum glück!🙂 ohne ihn wüsste ich echt manchmal nicht, wie lang ich mein leben noch aushalte...
phasenweise gehts mir relativ gut(wie jetzt im moment) aber das ändert sich häufg und sehr rasch....

bis denne lütte

hast recht: man braucht jemanden der für einen da ist und einen lieb hat! und in unserer gesellschaft stimmt könnte das schwierig werden.
 
Lady_Nina meinte:
vielleicht gibt es andere, die diese träume getötet haben? vielleicht ist der schmerz einfach unerträglich, den das weiterleben mit sich bringt? vielleicht ist es einfach so, dass das leben zu schmerzhaft ist? vielleicht ist es einfach eine beruhigung zu wissen, dass der tot letztendlich als "lösung" da ist? vielleicht ist man manchmal einfach nicht mehr in der lage, ein "vielleicht" oder ein "irgendwann" als zukunftsaussicht zu akzeptieren? vielleicht.... will man einfach irgendwann nicht mehr weitermachen, immer wieder neu anfangen und in die selben muster rutschen und doch immer wieder nur am abgrund stehen? vielleicht, ja.....


dem muss ich zustimmen. auch ich fühle mich nach einigen ups and downs, nach einem todesfall, einem liebesverlust, einem unerfüllten traum, so. ich bin lebensmüde mittlerweile und kann auch nicht mehr. einmal hab ich es geschafft mich hochzuholen. ein 2. mal erscheint mir unmöglich. ganz ehrlich: ich schaff es nicht noch einmal. ich steh an diesem punkt wo ich keinen schritt mehr vorwärs machen kann. innerlich bin ich in millionen-stücke zerbrochen und äußerlich falle ich bald auseinander. ich hatte 2 zusammenbrüche innherlab 2 monate. ich seh keinen anderen ausweg mehr.
 
Hallo ihr,

ich habe auch festgestellt, dass das Zuhören und das Verstehen der Probleme eines Menschen ganz unterschiedliche Anforderungen an den Zuhörer/Helfer stellen - ganz davon zu schweigen, die in dem Fall richtige Hilfe zu geben. Vielleicht gibt es bei vielen Problemen nur zweierlei Menschen, die wirklich zuhören und verstehen können: die, die es selber schon erlebt haben und die, die sich umfassend mit der Problematik beschäftigt haben.

Aus eigener Erfahrung weiß ich auch, dass zwar gut gemeinte, aber eben nicht richtige Hilfe von unerfahrenen Helfern sogar mehr schaden kann als helfen. Typisches Beispiel - wenn jemand großen Kummer hat und der Helfer zu trösten versucht: "Ach das wird schon wieder..." Der Betroffene kann das oftmals "einfach nicht mehr hören" und bekommt vielleicht das Gefühl, dass ihm gar niemand helfen kann/will.

Aber natürlich übernimmt nicht nur der Helfer die Verantwortung für die richtige Hilfe, sondern vor allem der Betroffene selbst. Und da bin ich wieder beim eigentlichen Thema: Wie hilft man sich selbst bei Sorgen, Problemen, Hoffnungslosigkeit, Trauer, Schmerz usw.? Die Dinge, die uns das Leben schwer machen, beseitigen, indem man das Leben beseitigt??

Ansichtssache. Aber ich meine, solange man noch Möglichkeiten hat, die Schäden am eigenem Leben zu reparieren, dann sollte man das unbedingt machen oder wenigstens versuchen...anstatt über Suizid nachzudenken.

Viele Grüße,
Jens
 
ja doch irgendwann ist der punkt erreicht an dem man keine möglichkeiten mehr hat, alleine ist und zu schwach um es wieder und wieder zu vesuchen!!!!


manche denken diesen punkt wieder und wieder zu erleben und irgendwie geht es doch immer weiter. andere erlbene ihn nur ein mal...
und wieder andere werden ihn niemals erleben und sich auch niemals vorstellen können, was es ehißt an diesem punkt deines lebens zu stehen und sie können es einfach nicht verstehen, egal wie sehr sie sich bemühen!

lüttken
 
lütte meinte:
ja doch irgendwann ist der punkt erreicht an dem man keine möglichkeiten mehr hat, alleine ist und zu schwach um es wieder und wieder zu vesuchen!!!!


manche denken diesen punkt wieder und wieder zu erleben und irgendwie geht es doch immer weiter. andere erlbene ihn nur ein mal...
und wieder andere werden ihn niemals erleben und sich auch niemals vorstellen können, was es ehißt an diesem punkt deines lebens zu stehen und sie können es einfach nicht verstehen, egal wie sehr sie sich bemühen!

lüttken

jap so ises leider :-(
 
suizid.. ist.. für mich eine Lösung.. es ist so leicht..
erst wenn es zu spät ist, merkt man dass die Person fort ist.. aber .. es ist zu spät.. was hält einem noch auf dieser schrecklichen Welt.. ja, man kann glückliche schöne TTage haben.. aber, was bringt uns das.. wir sterben alle.. so oder so.. früher oder später.. es hat keinen Sinn,unser Leben hat keinen Sinn..
 
Also Lethargie kenne ich auch..war damals stark anämisch und zu schlapp um noch heulen zu können..aber Selbstmord wäre mir nie in den Sinn gekommen..denn jeder halbwegs vernünftige Mensch weiss intuitiv, dass alles nur Phasen sind...
Ich denke nur ziemliche Egomanen die sich und ihr Leid zu wichtig nehmen auf eine ungünstige und ungesunde Art und Weise konzentrieren sich dann nur noch auf ihre Verzweiflung..sone Art Hysteriereaktion, ein Hineinsteigern in ein Grundgefühl...ich kenne diese Tendenzen...die hat glaube ich jeder..aber bei mir dulde ich sie innerlich nicht...haue da gewisse Türen zu und bin da streng zu mir selber. So ungefähr.
Denn letztlich sehe ich es wie die thread-Erstellerin: das Leben ist ein Geschenk, dass man achten sollte..man sollte sich nur immer auf sich bezogen sehen, sondern auch im Kontext eines Größeren GAnzen..was immer es auch sein mag..für den Gläubigen Gott für den Atheisten das Leben an sich und für sich.

Ich kann diese Wut oder zumindest Unmut ggü SElbstmördern sehr gut nachvollziehen..die rennen einfach weg vor ihren Problemen...während andere sich abrackern.
Das Leben ist nie leicht..nur einige scheinen das irgendwie zu erwarten und generieren sich damit oft Enttäuschung und manchmal auch Verzweiflung..weil sie den Glauben an sich und die Welt vollkommen aufgegeben haben und sich net zutrauen auch mit suboptimalen Lebensbedingungen zurecht zu kommen..was ja auch Mühe macht, ständige Aufmerksamkeit erfordert etc.

Oft wird Einsamkeit als Grund für SElbstmord angeführt, worüber ich aber letztlich immer irgendwo lachen muss..ist tragisch-komisch..und beruht auf dem Irrglauben es ginge anderen anders..letztlich ist und bleibt nämlich jeder Mensch auf gewisse Weise einsam..ein 1🤐-Verstehen oder totale Nähe ist Illusion...Und oft kapseln sich Selbstmordkandidaten selber ab und erschaffen sich ihre Isolation selber...also auch ihren Grund für den SElbstmord..denn irgendwie haben sie ne schräge ERwartungshaltung..dass die Welt/das Leben sich um sie drehen muss oder ihnen hinterherrennt anstatt sich anzupassen und zu versuchen mit der Welt/dem Leben Schritt zu halten. Sie schreien nach Hilfe und oft ist ein versuchter mißglückter Selbstmord ein Hilfeschrei...lehnen aber gleichzeitig die möglichen Hilfen für sich ab...mit Argumenten wie: Therapie bringt nix, geht bei mir nicht, mein Fall ist so besonders, mich kann NIEMAND verstehen oder mir kann auch NIEMAND helfen..solche selbstgefährdenden Blockadegedanken schwirren dann in diesen Hirnen rum und erschaffen die Einsamkeit, die in die Verzweiflung führt. Mit utopischen unrealistischen Maximalansprüchen, dass man totales Verständnis für sich braucht bringt man sich selber in Teufelsküche. Mit dem was das Leben real zu bieten hat kommt man an sich bereits zurecht. Man kann mal schwach sein, aber durchaus lernen stärker zu werden und irgendwo HAT MAN AUCH VERDAMMT NOCHMAL sich selber und dem Leben ggü die Pflicht daran zu arbeiten stärker zu werden..damit man NIEMALS wieder an so einem punkt Zero also Selbstmordwunsch angelangt! Es ist einfach sich immer wieder schwach zu definieren...aber sobald man erkannt: o hallo ich bin in diesen Punkten zu schwach und muss daran arbeiten..ist man irgendwo in der Pflicht da aus den Puschen zu kommen, an sich zu arbeiten um stark und erwachsen zu werden.
Das Grundgefühl der Stärke oder sich nicht einfach einer Schwäche hinzugeben erfordert selbstredend geistige Reife....die manche mit 12 Jahren, manche mit 17 Jahren, manche mit 30 Jahren manche erst im hohen Alter und manche nie erreichen...Diesen Klickpunkt im Kopp zu erkennen dass man selber für den Sinn seines Lebens verantwortlich ist, selber sehr viel bewirken kann in Hinsicht auf das was man ist (schwach oder stark, unter Menschen oder isoliert) oder werden will, muss man schon haben..sonst klappt es nicht.

Gast hat Recht..das Leben hat keinen Sinn..außer man gibt ihm einen! 😀 😀 Und wer das Leben als Fastfoodladen ansieht in dem einem der Sinn des Lebens einfach so wie ein Doppelwhopper auf dem Tablett serviert wird, der hat eh (NOCH...die HOffnung sollte man nie aufgeben!) nix begriffen! Gast ist wie ein trotziges Kind, dass meckert und greint und verlangt dass ihm jemand anderen Sinn serviert, sagt was er machen soll....bleibt zu hoffen dass er oder sie erkennt, dass er selber seinen Sinn in sich trägt...und wenn er oder sie sich als sinnlos betrachtet ist ihm oder ihr leider eh nicht zu helfen. Vom erstem Moment unseres Seins sterben wir..aber zwischendurch kann man ne Menge Spass haben....😀 Klar sterben wir alle irgendwann und der Sinn unseres Lebens ist unsere kostbare Lebenszeit sinnvoll zu nutzen...etwas draus zu machen...nicht rumzuhängen rumzumeckern, weil die Dinge nicht so laufen wie wir uns das wünschen, wir nicht unsterblich sind, auchmal krank, das Leben oft Mühe macht...Der Tod ist wie an der Kasse stehen, wenn man dran ist, ist man dran.. sich da vorzudrängeln finde ich unwürdig und unangemessen.
Der Tod passiert früh genug..es lohnt sich nicht sich vorher zu viele Gedanken drüber zu machen..man braucht seine Energie um im Leben klar zu kommen.

Unterm Strich gab es jedoch zu allen Zeiten schon und wird es auch weiter Menschen geben, die sich dem Leben verweigern...das ist nunmal so und ich nehme das nicht persönlich. Irgendwo muss man jedem das Recht zugestehen selber zu entscheiden ob man leben will oder nicht. Zum Leben zwingen kann man niemanden.

Gruß
Tyra
 
Zuletzt bearbeitet:
Betr. Lütte:

sag niemals nie und suche nicht nach unrealistischen Dingen!

Dieser Punkt dass es keine Möglichkeiten mehr gibt existiert nicht real, sondern einzig in deiner (traumatisierten)Gedankenwelt. Denn es gibt real immer Möglichkeiten, du kannst oder willst sie aber zu einem gewissen Zeitpunkt in deinem Leben nicht sehen!

Gieb dir zumindest die Chance gegen dein Trauma anzukämpfen damit dein Kopf wieder frei wird um die Möglichkeiten, die du hast zu sehen und v.a. diese auch umzusetzen!

Du verschwendest viel zu viele Gedanken darüber was nicht geht als einfach mal Hilfe anzunehmen um zu lernen was geht. Der Tod kommt von alleine und schon früh genug..seine Lebensenergie sollte man nicht an Gedanken an den Tod verschwenden, sondern die Energie voll darauf fokussieren gut im Leben klar zu kommen.

Auch dass du zu schwach zum Leben bist ist ein Irrglaube...den dir wohl ein ziemlich schlechter Mensch mit seinen Untaten an dir implantiert hat? Grenz dich davon ab! Erfinde dich selber neu! Das ist an sich gar nicht mal so schwierig. Glaube an deine Möglichkeiten, dann funktionieren sie auch..glaubst du nicht daran..bist du im Eimer! Auf die richtige innere Einstellung und den rechten Glauben kommt es an, denn der erschafft seine eigene Realität!

Viel ERfolg dabei die richtige Grundhaltung zu finden.
Tyra

P.S. Blockierender, selbstgefährdender (Aber-)Glaube: ich kann nicht, ich schaffe es nicht..ich bin schwach, ich habe null Einfluss auf mein Leben, niemand kann mich verstehen (stimmt nicht..klar kann Keiner einen anderen Menschen total also 1🤐 verstehen..ist aber auch net nötig!) niemand kann mir helfen.., ich bin nix wert (= Unterwürfigkeit erschaffender Glaube, den ein Gewalttäter seinem Opfer andressiert), ich kann nix, bin immer nur schwach und werde immer schwach bleiben..ich bin nicht entwicklungsfähig..bleibe für alle Zeiten so wie ich bin

Richtige Einstellung: leben ist nicht leicht, aber JEDER, auch ich kann es schaffen. Ich hatte totales Pech..ab jetzt kann es nur besser werden. Ich war mal schwach..egal..nun seh ich zu stärker zu werden..tue alles um dahin zu kommen, ich kann wachsen, mich entwickeln und ich WILL das auch, ich habe es in der Hand mein Leben zu gestalten, ich gebe meinem Trauma einen Tritt und sehe zu weiteren Ar**die mir jemals im Leben begegnen werden Contra zu geben.ich arbeite an einem guten Selbstschutz, mache Kampfsport, geh in Therapie und dann habe ich noch die und die Zukunftspläne..und dann Volldampf voraus...ich habe die alleinige Verantwortung für mein Leben und stelle mich ihr voll und ganz, dies ist mein allerwichtigster Beruf und meine Berufung..bin ich krank, depressiv mit SElbstmordgedanken zum Beispiel lasse ich mich auf eine sorgfältige Therapie ein, bemühe mich von so was wegzukommen und sehe zu, dass mir das nicht noch einmal passiert. Ich kann ruhig auch mal schwach sein...aber nie so schwach den Glauben an mich selbst zu verlieren etc. etc.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dito

Ja es gibt Suizid Gefährdende Menschen. Aber ich denke
denen kann man garnicht helfen. Weil einen Grund gibt
es immer sich umzubringen.

Alles hat einfach keinen Sinn. Wenn man erstmal soweit ist das man nicht mehr Weinen kann weil einem alles so Sinnlos vorkommt dann ist man schonmal richtig Suizid gefährdet.

m f g

hmm..ich denke du nimmst das zu sehr auf die leichte schulter ...es gibt 2 arten von solchen menschen.. die einen die sich ritzen und sagen das sie sich umbringen möchten...oder andere die schweigend irgendwan sich das leben nehmen...und die die das ankünden ...begehen selten mord...ist nur halt ein zeichen..das diese person aufmerksamkeit brauch..und nicht mehr alleine weiter wissen ...diesen kann man ganz gut helfen ...z.B durch tagebuch oder gedichte schreiben..halt das aufschreiben was man fühlt...oder erlebt hat ...oder mit ihnen darüber reden...wenn die sich trauen und öffnen...also kann das schon bekämpft werden und die menschen stark machen...am einfachsten im anfangsstadium..später ist es wenig schwerer...und menschen bringen sich nicht einfach um ...die angst ist zu groß...das ist meist dann der lezte ausweg...den die menschen halt sehen..und ehrlich gesagt..find ich das mutig...aber das sollte nicht heißen das es richtig ist...ich will nur mit allem sagen..das es immer hilfe gibt...und man kann allen helfen..doch immer..kann schon zu spät sein...
 

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