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Sucht, Methadon, Notarzt

A. muss die Klinik verlassen. Ist das richtig frage ich mich. Aus den Augen aus dem Sinn Problem gelöst? Nein!
Doch!
Stell dir mal vor, dass nicht sanktioniert wird.
Alle anderen denken, oh super hier kann ich es mir erlauben....
Lass dir mal von den Mitarbeitern erläutern, was eine Reha kostet.

Der Patient hat die volle Verantwortung für sein Handeln, hat es wahrscheinlich auch unterschrieben.
 
Ich finde auch, das die Entzugsklinik richtig handelt, auch wenn es hart erscheinen mag.
Wie du schreibst, A. brauchte eine Reanimation.... er kann froh sein, das das die KK bezahlt, denn er hat es selber verschuldet.
Wie es nun mit ihm weiter geht, weiss ich auch nicht.
Ohne Wille, kein Weg.
Er kann sich zwar an Sozialarbeiter, caritas und andere Hilfsorganisationen wenden, aber die können auch nur helfen, wenn er mitwirkt.
 
Hallo,

die Klinik handelt richtig. Wer wirklich clean werden will, der wird unterstützt. Den ganzen Junkies und Alkis wird ja weit mehr als eine Chance gegeben. Aber man sieht ja, wie es angenommen wird: Witze über verstecken Alkohol, die Sache wird nicht ernst genommen.

Klar, außerhalb der Klinik wäre A. gestorben. Wobei das für die Gesamtgesellschaft wahrscheinlich sogar die beste Option gewesen wäre. Der bezieht Gesundheits- und Sozialleistungen aus Steuergeldern, ohne je produktives Mitglied der Gesellschaft gewesen zu sein. Und gesund werden will er ja auch nicht, der will einfach so weiter machen. Kann er ja - jeder hat seinen freien Willen! Nur eben nicht in der Klinik.

Sucht ist eine schlimme Sache, da kann einem niemand mehr helfen. Das muss aus eigenem Antrieb kommen, sonst sieht man ja das Ergebnis.

LG,
SFX
 
Was die Steuergelder angeht:
Jeder Patient bezahlt 889,00 Euro.
Das beinhaltet Zimmer und Essen.

Wer das nicht bezahlen kann oder nur teilweise, das bezahlt das Jobcenter.

Medikamente sind selber zu bezahlen.
Wer das nicht kann - Amt.

A. hat ein Haus. Zu den Besitzverhältnissen kann ich nichts sagen.
Familie ist vorhanden. Aber ihn hat keiner besucht.

Er hat vorhin die Klinik verlassen und in den nächsten Tagen kommt ein neuer Mitbewohner.
 
Bevor ich irgendetwas zu den Kosten sage - sage ich lieber nichts bevor ich etwas Falsches sage.
Da hat mein gesetzlicher Betreuer und die Klinik Unterlagen.
 
Es gibt ohnehin zu wenig Plätze für Suchtkranke. Und auch diese Klinik scheint keine optimale Therapie zu bieten.
Aber die vorhandenen Plätze sollen den Menschen vorbehalten werden, die 100 Prozent geben und das wirklich schaffen wollen. Denn wenn die Therapie zu Ende ist, muss man ja auch zu Hause alleine klar kommen. Das erfordert eine immense Willenskraft. Wenn diese Kraft schon für die Klinik nicht reicht ...
 
Diese Klinik wurde mir 2025 als das Beste, das Tollste, das Schönst angepriesen.
Ich / wir erwarten keine 7*24 Betreuung oder Überwachung.
Am Ar,.- der Welt.

Zwei Patienten sind einfach gegangen.
Hier wird geklaut.
Allergiker - Pech gehabt.
In der Dusche 1 die Deckenplatten fehlen.
Alles ist alt heruntergekommen. Da hilft auch kein Putzen.

Ich hoffe ich komme hier 2027 raus und das ohne Rückfall.

Aber als Suchtkranker hat man keine große Lobby.
Direkte Kosten (ca. 16,59 Milliarden Euro)
Indirekte Kosten (ca. 40,44 Milliarden Euro)
Einnahmen ca. 2,1 Milliarden Euro
 
Ja, dass Suchtkranke keine Priorität haben ist sicher so. Ich denke, das ganze fällt so ein bisschen unter "selber Schuld" und da wird von dem maroden Gesundheitsbudget nicht viel abgezwackt.

Dh. bestehende Strukturen bestmöglich nutzen und durchhalten.
 

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