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Suche 'Gleichgesinnte'

Berna

Mitglied
Hallo liebe Community!

Ich lese mich grade ein bisschen durch verschiedene Foren und dachte, ich frage hier - ganz dreist ;) - mal nach, vielleicht melden sich ja ein paar nette Leute, die mir von ihren Erfahrung berichten wollen.

Es geht allgemein um das Thema Arbeitsgeschwindigkeit, Tollpatschigkeit bzw. praktische Minderbegabung :p

Zum Verständnis:

Ich bin Anfang 20 und habe seit meiner Jugend mit meiner ''Psyche'' (weitgefasster Begriff, Details sind ja aber nicht allzu wichtig) sowie auch meiner körperlichen ''Verfassung'' zu tun. Mein niedriges Selbstwertgefühl und vorhandene Selbstzweifel hindern und behindern mich daran, mein Leben in vollen Zügen so zu leben, wie ich es mir vorstelle - aber ich arbeite daran und es wird tatsächlich besser.

Ich habe vor ein paar Jahren mein Abi mit 1, schlag-mich-tot gemacht und habe mich eigentlich immer eher als Kopfmenschen gesehen. Auch jetzt, als Student, sind Noten oder allgemein akademische Leistungen absolut kein Problem. Die Schule fiel mir leicht und ich dachte, mein Talent zum Nachdenken und Schreiben (Zitat Lehrer, immerhin doch studierter Linguist ...) führt mich dann nach irgendeinem geisteswissenschaftlichen Studium in einen entsprechenden Beruf. Hab mich tatsächlich quasi in meinem philosophischen Elfenbeinturm sitzen sehen und hätte Spaß daran gehabt.

Nun kam vieles ganz anders und ich studiere auch was ganz anderes, als geplant war. Darüber bin ich sehr, sehr dankbar, weil ich meine, darin meine absolute Berufung gefunden zu haben.

Nur begleiten mich weiterhin Versagensängste und schwermütige Gedanken. Und hier komme ich zum eigentlichen Thema:

Mit meinem Körper tätig zu sein, fällt mir nicht so leicht wie manch anderen (oder ist das eine selbsterfüllende Prophezeihung?). Mich begleiten Versagensängste zu den banalsten Alltagsdingen, die andere mit einem Fingerschnipsen erledigen würden.

Ich habe vor Kurzem einen Aushilfsjob in der Warenverräumung im Supermarkt angenommen. Mit riesigem Bammel bin ich am ersten Tag rein und habe einfach nur gehofft, mich nicht zum Idioten zu machen. Am Ende der Schicht meinte der Chef dann aber tatsächlich, ich hätte mich für den ersten Tag gut geschlagen.

Am zweiten Tag hatte ich andere Waren zu verräumen, sehr schwere und brüchige. Das Verräumen hat wesentlich länger gedauert, ich kenne mich ja nicht wirklich aus im Geschäft, und der Chef sprach mich darauf an, dass ich heute aber schon recht langsam sei. Bam. Das hat mich, so persönlich ich vieles nehme, sehr getroffen, weil ich natürlich sowieso schon die ganze Zeit mit der Angst arbeite, zu langsam zu sein, nicht gut genug zu sein etc. Und dann kreisen meine Gedanken bis zum Ende der Schicht und ich zerfleische mich selbst wegen einer simplen Aussage.

Nun passiert mir das nicht das erste Mal. Mein erster Neben-/Ferienjob war Putzen im Krankenhaus - da war ich immer zu langsam. Am letzten Tag meinte eine der Patientinnen, deren Zimmer ich sauber machte, dass ich am gründlichsten von allen putzen würde. Das hat mir doch Auftrieb gegeben, aber die Langsamkeit macht es auch nicht wett. Ich merke, ich mache, sicherlich aus der Angst heraus, die Sachen nicht korrekt genug zu machen, Dinge oftmals zu gründlich, zu genau. Im Berufsleben versuche ich, mir das schon ein wenig abzutrainieren.

Als ich z.B. meinen Führerschein gemacht habe, hatte ich gut doppelt so viele Stunden wie der Durchschnitt (da war mein Problem mit der Angst vor dem Fahren aber wohl der bedeutendste Faktor).

So ... nun mein Anliegen: gibt es hier Gleichgesinnte, die Ähnliches erleben? Nicht-Praktiker? Denen es ähnlich geht mit der Schnelligkeit oder Genauigkeit oder was auch immer?

Wie ist eure Erfahrung, was das Arbeitsleben angeht? Wie geht ihr damit um, dass ihr euren Erwartungen (und denen bestimmter Arbeitgeber) vielleicht nicht immer gerecht werdet? Wie schafft ihr es, Kritik an euch abprallen zu lassen und zu akzeptieren, dass ihr seid, wie ihr seid, und halt arbeitet, wie ihr arbeitet? Wie schafft man es, bei sich selbst zu bleiben?

Schließlich tut man sein Bestes und wenn das eben nicht genügt, dann kann man es halt einfach nicht ändern. Ich möchte einfach nicht mehr, dass Kritik bei mir jedes Mal in gedanklicher Selbstzerfleischung mündet, denn dafür - und diese Einstellung habe ich mir hart erarbeitet - ist mir das Leben zu kurz. Ich erwarte viel von mir selbst und gebe mir immer Mühe, aber ein Bein ausreißen für jeden D*del möchte ich mir tatsächlich nicht ...

Vielen, vielen lieben Dank an alle, die antworten! Eure Rückmeldungen würden mich wirklich sehr interessieren :)

Liebe Grüße
Berna
 
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Wunschdenken

Mitglied
Bin Mitte 20. Bis auf die Tatsache, das ich kein Abi habe, versteh ich dich voll man. Panik vor neuem, Erwartungen nicht gerecht zu werden bis hin zu Panischen Ängsten. ok ok. Bei mir kommt noch dazu, das ich wenn ich schneller Arbeite Die Simpelsten Sachen Total verkehrt mache.
Ich denke, es gibt Menschen, da Handwerklich total unbegabt, fast schon untauglich sind. Wenn man nicht gerade Glück in der Berufswahl hatte, ist man dann Total aufgeschmissenen.

manch einer sagt Faul, oder so. Ich sage, es geht nicht anders. Aber das Zählt in dieser Gesellschaft nicht. Leistung ist halt nötig.
Und ja, ich habe keine Lösung :D
 

Griseus

Mitglied
ich als mittlerweile Praktiker will mich auch zu Wort melden :) mit 23 bin ich auch noch nicht so lange von der Schulzeit weg...

Meine Erfahrung damit:
Frisch von der Schule direkt in die handwerkliche Ausbildung, bis dahin effektiv keine praktische Erfahrung. Im gleichen Lehrjahr einer dessen... Geist irgendwo stehen geblieben ist Ô.o und insgesammt die Lehre zum Gärtner nicht geschafft hat...
Am Anfang war meine Leistung kein bischen besser als die des anderen, ich war genauso langsam und ungeschickt, dementsprechend haben wir uns beide oft anhören müssen, dass wir umbedingt schneller werden müssen, schließlich wird man nach Stunden bezahlt und wir müssten schon eine Mindestleistung bringen. Das war nicht immer ganz leicht zu verdauen, schließlich bekam man wirklich wenig o.o ...
Bis zum Ende der Lehre hat sich das aber etwas gedreht, ich habe ordentlich dazugelernt während mein Kollege ziemlich gleich blieb

Daraus schließe ich: Dir fehlt einfach die Erfahrung, in der Schule hast du nur deine geistigen Fähigkeiten trainiert, deshalb: nimm es dir nicht zu sehr zu Herzen :O
das ist natürlich leichter gesagt als getan... Vielleicht hilft es daran zu denken was dein Chef für ein Bild im Kopf hat, bei mir hieß es damals im dritten Lehrjahr soll man so gut wie ein ausgelernter Geselle sein (warum verdiehnt man dann aber so viel weniger? ;)). Als Chef ist man nunmal seine längjährigen Kollegen gewohnt, wenn man auch noch gestresst ist und dem Neuling zusieht kann einen das schon auf solche Gedanken bringen :S

Wenn man selbst auch noch eine etwas nachdenkliche Persönlichkeit ist, kann das zusätzlich im Weg stehen, dabei muss ich aber sagen: Nachdem man weiß wie etwas perfekt gemacht werden müsste, kann man darauf schließen was man ohne große Qualitätseinbußen weglassen kann (Perfektionismus können und wollen sich die meisten leider nicht leisten :S). Mir hat es damals auch gut geholfen in Ruhe anzusehen wie genau meine Kollegen gearbeitet haben.

Ein Kollege hat mir sogar mal gesagt ich solle es lieber erstmal richtig machen, die Geschwindigkeit kommt dann von alleine.
Deswegen: Halte durch! ;)
 

Jade_1

Mitglied
Hi,
während du im Job auf Zweifeln dir selbst gegenüber gestoßen bist, erging es mir im Studium so. Ich war regelmäßig mit den Anforderungen überfordert und wusste nicht wie ich es schaffen sollte. Am Ende ging das soweit, dass ich wie ein Workoholic Monate lang durchgearbeitet habe, nur um einen Abschluss zu bekommen. Nun bringt der auch nicht viel. Der Job ist zwar gefragt, aber ich möchte bzw. kann nicht in dem Bereich arbeiten. Vor dem Studium hatte ich mehrere unliebsame Jobs. Diese Jobs waren nicht wirklich angenehm und das wären sie auch nicht geworden, wenn ich länger dabei geblieben wäre. Deswegen studierst du eben auch, um nicht diese Jobs später ausführen zu müssen, sondern mit deinem Kopf arbeiten zu können.
Das da mal was dabei ist was nicht ganz so passt ist klar. Mir hat einfach die Erfahrung geholfen. Es mag jetzt blöd klingen, aber je mehr Niederschläge auf dich zu kommen, desto stärker wirst du danach. Und ganz ehrlich, du machst den Job vermutlich wegen dem Geld und nicht, weil du darin deine Berufung siehst. Das geht ein paar Jahre durch zuziehen neben dem Studium mit der Aussicht später einen tollen Job ausüben zu können.
 

Berna

Mitglied
Erstmal wirklich ganz herzlichen Dank für all eure Antworten!
Hab alles mit großem Interesse gelesen und werde jetzt mal das beantworten, was mir im Kopf hängengeblieben ist.

Panik vor neuem, Erwartungen nicht gerecht zu werden bis hin zu Panischen Ängsten. ok ok. Bei mir kommt noch dazu, das ich wenn ich schneller Arbeite Die Simpelsten Sachen Total verkehrt mache.
Jap, das trifft es eigentlich gut bzw. einfach diese Sorge, einfach alles immer falsch zu machen. Meinst du, dass das nicht irgendwo zu selbsterfüllenden Prophezeihung wird?

Sprich, ich denke, ich bin schlecht, kriege Angst, zweifle an mir und entsprechend ist meiner Arbeitsleistung auch nicht so, wie sie sein könnte, wenn ich selbstsicherer wäre - was dann den Teufelskreis erneut in Schwung bringt.

Sicherlich gibt es weniger praktisch begabte Menschen und andere, die darin mehr Talent haben. Ich frage mich dennoch, ob da nicht der eigene Kopf (d.h. das, was man von sich meint zu wissen) eine größere Rolle spielt als gedacht :confused:


Am Anfang war meine Leistung kein bischen besser als die des anderen, ich war genauso langsam und ungeschickt, dementsprechend haben wir uns beide oft anhören müssen, dass wir umbedingt schneller werden müssen, schließlich wird man nach Stunden bezahlt und wir müssten schon eine Mindestleistung bringen. Das war nicht immer ganz leicht zu verdauen, schließlich bekam man wirklich wenig o.o ...
Wie ging es dir damit, ständig zu hören, dass man nicht schnell genug ist? Hast du irgendwann gelernt, das an dir abperlen zu lassen und halt dein Ding zu machen?

(Perfektionismus können und wollen sich die meisten leider nicht leisten :S)
Ich werde daran arbeiten, meinen Perfektionismus runterzuschrauben ... Merke schon, die anderen Kollegen nehmen das nicht so genau wie ich...

Deswegen: Halte durch!
Danke dir vielmals! :)

Das da mal was dabei ist was nicht ganz so passt ist klar. Mir hat einfach die Erfahrung geholfen. Es mag jetzt blöd klingen, aber je mehr Niederschläge auf dich zu kommen, desto stärker wirst du danach.
Ich weiß nicht, wie es dir bei Niederschlägen (ob Studium oder Job) erging, aber in mir macht sich da immer eine Welle an Schuld breit - ich krieg ja Geld, wenn auch nicht viel, dafür, dass ich vielleicht nicht ganz so arbeite, wie es der Chef gerne hätte. Wie ändere ich da meine Perspektive, dass ich Stärke und Kraft daraus ziehe und nicht den Kopf in den Sand stecke? Hast du da vielleicht Tipps?

Hast du, wenn ich fragen darf, inzwischen die Art von Arbeit gefunden, die dir als Person entspricht?

Und ganz ehrlich, du machst den Job vermutlich wegen dem Geld und nicht, weil du darin deine Berufung siehst.
Lustigerweise macht der Nebenjob tatsächlich Spaß (wäre da halt nicht diese Geschichte mit dem Arbeitsempo).


Nochmals Danke an alle und einen schönen Sonntag! :)
 

Griseus

Mitglied
Wie ging es dir damit, ständig zu hören, dass man nicht schnell genug ist? Hast du irgendwann gelernt, das an dir abperlen zu lassen und halt dein Ding zu machen?
och irgendwann lernt man zu hassen ;D öhm das willst du jetzt bestimmt nicht hören...
Naja wichtig ist es sich bei jemanden auskotzen zu können, meist läuft das innerhalb der Arbeitskollegen ab o.o das führt dann zur gefürchteten Chef-gegen-Mitarbeiter-Konstellation... Damit mein ich: etwas Bestätigung von außerhalb tut gut um das eigene Selbstvertrauen etwas aufzufrischen.
Und um zu lernen wie mit den eigenen Emotionen umzugehen :X Dazu gehört auch etwas die "scheiß-drauf" Einstellung

Arbeite nach bestem Gewissen, sodass du dir nichts vorwerfen kannst. Und wenn jemand sagt du bist zu langsam, dann kannst du dich (auch wenn es nur für dich selbst ist) damit rechtfertigen, dass dir einfach noch die Erfahrung fehlt, und die kommt mit der Zeit von alleine.
 

Jade_1

Mitglied
Ich weiß nicht, wie es dir bei Niederschlägen (ob Studium oder Job) erging, aber in mir macht sich da immer eine Welle an Schuld breit - ich krieg ja Geld, wenn auch nicht viel, dafür, dass ich vielleicht nicht ganz so arbeite, wie es der Chef gerne hätte. Wie ändere ich da meine Perspektive, dass ich Stärke und Kraft daraus ziehe und nicht den Kopf in den Sand stecke? Hast du da vielleicht Tipps?

Solange die Arbeit halbwegs gemacht wird und du sie schaffst, sollte es kein Problem sein dort zu arbeiten. Wichtig ist, dass dein Studium vorangeht. Mir hat geholfen zu verdeutlichen, dass ich arbeite damit ich mein "höheres Ziel" verwirkliche. Ich habe gearbeitet, um zu Überleben neben dem Studium. Einmal habe ich gewechselt, weil die Arbeit mich ausgelaugt hat und ich die Konzentration natürlich für das Studium brauchte. Natürlich waren Tage dabei an denen ich nicht die erwartete Leistung bringen konnte, einfach weil das Privat leben das manchmal nicht zuließ, oder das viele Lernen mich fertig machten. Es half aber nichts, ich brauchte Geld und musste deswegen weitermachen. Solltest du deine Arbeit behalten wollen, würde ich einfach weiter arbeiten, das Geben was du geben kannst und dich nicht an der Sache aufhängen. Mit der Übung wirst du besser. :)

Hast du, wenn ich fragen darf, inzwischen die Art von Arbeit gefunden, die dir als Person entspricht?

Ich bewerbe mich momentan und möchte nicht 1:1 in dem Bereich arbeiten, in dem ich studiert habe. Nichtsdestotrotz hat man als Akademiker nach meinem Studium halbwegs eine Chance kreativ zu arbeiten und das gefällt mir. Genau das zu finden was einem entspricht ist ein hohes Ziel und legte sich im Laufe der Jahre zu "finde was worin du arbeiten und davon leben kannst". Ich bin aber zuversichtlich in den nächsten Jahren eine gute Arbeit finden zu können. Aber nicht wegen dem Studium, sondern weil ich eben daran arbeite. Manchmal hilft einfach "Augen zu und durch"!
 

Berna

Mitglied
Danke euch, nochmals!
Es tut einfach gut zu hören, dass man nicht der einzige Mensch auf Erden ist, dem das Arbeitsleben manchmal ''Kummer'' bereitet (was auch immer derjenige darunter versteht). Und es hilft mir, meine Gedankenschleifen eben insofern zu unterbrechen ....

Der Job ist momentan wirklich nur übergangsweise und kurz, hab aber vom Chef ein Kompliment durch die Blume bekommen, dass ich wohl verglichen mit jemand anderem, der ebenfalls zur gleichen Zeit angefangen hat zu arbeiten, gut arbeite.
So haben meine Arbeit an mir selbst, meine positiven Gedanken und Affirmation vielleicht doch was gebracht - Selbstvertrauen ist hier sicher der Schlüssel! :)

Damit mein ich: etwas Bestätigung von außerhalb tut gut um das eigene Selbstvertrauen etwas aufzufrischen.
Und um zu lernen wie mit den eigenen Emotionen umzugehen :X Dazu gehört auch etwas die "scheiß-drauf" Einstellung
Die Scheiß-drauf-Einstellung, die du ansprichst, strebe ich absolut an, haha :D Sicherlich will man seine Sache gut machen, aber Mensch ist ein Individuum und keine Maschine.

Und auch außerhalb bin ich inzwischen ganz gut dabei, mir mein Selbstwertgefühl auch woanders herzuholen.

Genau das zu finden was einem entspricht ist ein hohes Ziel und legte sich im Laufe der Jahre zu "finde was worin du arbeiten und davon leben kannst"
Da hast du allerdings echt recht! Meine hohen Erwartungen ans Leben herunterzuschrauben würde mir vielleicht gut tun. Finanzielle Unabhängigkeit und ein Job, der sinnvoll ist und in dem ich gut bin - das ist mein Traum und ich setze alles daran, dass sich der auch erfüllt!

Liebe Grüße an euch und alles, alles Gute weiterhin!
Danke, Berna
 

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