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Studie zum bedingungslosen Grundeinkommen

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Zu recht. Weil die Firmen schlecht ausgestattet und unrentabel waren, manche davon (Chemie) reine Giftschleudern die man im Westen schon Jahrzehnte früher verboten hatte, und nur wenige Produkte waren in der Qualität so gut, daß sie sich später auch im Westen etablieren konnten (z. B. Rotkäppchen-Sekt). Außerdem waren viele Betriebe der DDR zur Vermeidung von (offiziellen) Arbeitslosenzahlen personell überbesetzt. 20 Leute wo man im Westen nur fünf oder zwei gebraucht hätte. Das fiel mit der Wende natürlich alles ersatzlos weg.
Ja auch bei deinem Post vermisst man tiefergehendes Wissen und das Erkennen von Ursache und Wirkung.
Sehr viele Arbeitsplätze sind durch die Umstellung auf die DM entstanden.
Überspitzt gesagt, wenn man von heute auf morgen die Lohkosten verdoppeln und die Erlöse wegbrechen, das kann keine Wirtschaft wegstecken.
Wäre das so auch in West-D gewesen, dann wäre es auch zu einer Katastrophe gekommen.
Und zu einer katastrophalen Wirkung kommt es, wenn BGE kommt. Ich meine käme, es kommt ja nicht.
 
Nein, war ich nie. In Bautzen soll es auch die "Bestrahlungsapparate" gegeben haben, Röntgengeräte mit denen Regimegegner aus einem Versteck heraus heimlich bestrahlt wurden, um sie an einem "natürlichen" Krebs unauffällig wegsterben zu lassen.
 
Selbst in 50 Jahren wird es jede Menge Jobs geben, die ohne irrsinnig teure alleskönnende Wollmilchsau-Roboter nicht digitalisierbar sind, denk z. B. an die Altbausanierung, da braucht man immer menschliche Experten, weil kein Roboter jemals so vielseitig sein kann - und dabei so billig! - wie menschliche Handwerker.

Das glauben viele Menschen - Ich glaube das nicht.

Es gibt seit dem Beginn der Industialisierung einen Trend: Viele Berufe fallen weg, dafür kommen neue Berufe nach.
Den Beruf des "Feilenhauers" gibt es zum Beispiel nicht mehr.
Auch den Nagelschmied, den Schriftgießer und den Mäusefallenmacher (Für alle gibts Videos aus der selben Serie)
Dafür gibt es viele neue Berufe. Youtuber zum Beispiel und Mechatroniker und Netzwerkadministrator.

Diesen Trend gibt es seit 200 Jahren. Also glaubt man leicht, dass dieser Trend immer so weiter gehen wird: Es fallen Berufe weg, dafür kommen neue nach.
Das ist aber ein Denkfehler. Nur weil es einen Trend seit 200 Jahren gibt, muss er nicht anhalten.

Ich sage: Es werden weiter ganz massiv Berufe weg fallen - und nur wenige nachkommen.
Einige Beispiele:
* Transport: Taxifahrer, Busfahrer, LKW-Fahrer (Das ist die größte Berufsruppe!)
* Einzelhandel
* Lager
* Typische Bürojobs: Einkauf, Verkauf, Buchhaltung: Einen Großteil dieser Arbeit kann man komplett automatisieren.
* Kundenservice. Viele Firmen haben heute ja schon automatische Systeme im Einsatz, die meist sehr schlecht funktionieren. Aber vom Prinzip ist das absolut lösbar. Ich kann mich erinnern, vor 20 Jahren war es normal, dass man bei einer Firma angerufen hat, wenn man etwas wollte. In 50 Jahren wird das die absolute Ausnahme sein. Wenn ich etwas von einer Firma will, dann gehe ich auf die Homepage und interagiere mit einem automatischen System.

Natürlich wird es Ausnahmen geben. Deine Altbausanierung ist vielleicht ein gutes Beispiel. Wobei ich mir auch da nicht 100 % sicher bin.

Heute ist es selbstverständlich, dass die meisten Menschen einen Beruf haben und einen Arbeitsplatz und ein Arbeitseinkommen. Unsere ganze Gesellschaft ist auf diese Weise strukturiert. Diese Selbstverständlichkeit wird aber zu einem Ende kommen, davon bin ich überzeugt. Und darauf sind wir all null vorbereitet. Und das macht mir Angst.
 
@TomTurbo: Das macht ja nichts, weil aufgrund des negativen Bevölkerungswachstums in Deutschland eh die Zahl der Arbeitnehmer schrumpfen wird. Die wenigen Kinder studieren immer länger, dabei möchte man aber nicht gern bis 70 arbeiten - sprich in den wenigen Jahren, die die Leute überhaupt noch arbeiten werden, müssen sie sich ein Rentenniveau für die nächsten 30 - 40 Jahre bis zum Tod erarbeiten. Oder wovon wollen sie auf ihre alten Tage leben, von Grundsicherung auf Hartz-Niveau? Mehr wird der Staat vermutlich nicht mehr zahlen.
 
Dann hast du mein Beitrag nicht verstanden. Ich meinte ein BGE gab es in sozialistischen Staaten nicht, weil es z.B. in DDR die Zwangsarbeit gab. In der BRD gibt es keine Zwangsarbeit.
Da steh ich auf dem Schlauch, was hat jetzt ein BGE mit Zwangsarbeit zu tun? Für die, die nicht hinter Gittern saßen, gab es wohl eine allgemeine Arbeitspflicht, denn auch in der DDR hat man nicht positiv auf Staatsschmarotzer reagiert. Auch wenn die "Arbeit" da meistens aus dem Schieben einer ruhigen Kugel bestand.
 
Da steh ich auf dem Schlauch, was hat jetzt ein BGE mit Zwangsarbeit zu tun? Für die, die nicht hinter Gittern saßen, gab es wohl eine allgemeine Arbeitspflicht, denn auch in der DDR hat man nicht positiv auf Staatsschmarotzer reagiert. Auch wenn die "Arbeit" da meistens aus dem Schieben einer ruhigen Kugel bestand.

Von einigen Kritikern kam dass man durch ein BGE den Sozialismus einführen würde. Im Sozialismus gab es aber kein BGE.
 
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