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Studenten unterbringen

dümdüm4

Neues Mitglied
Hallo,

Wir wohnen in einer Unistadt wo auch mein Sohn studiert. Wir habe ein großes Haus und wohnen zu dritt dort. Wir hätten in der unteren Etage 4 Zimmer frei, die früher mal Gästezimmer waren. Mein Sohn wohnt auch bei uns und bewohnt eines dieser Zimmer. Jedes dieser Zimmer hat ein eigenes Bad.
In seiner Uni kommen im nächsten Semester Austauschstudenten für ein Jahr und es werden dringend Unterkünfte gesucht. Da die Studentenwohnheime alle ausgebucht sind und Wohnraum knapp ist, sucht die Uni jetzt Alternativen um diese Leute unterzubringen. Wir haben und bei der Uni gemeldet das wir die Möglichkeit hätten einige Studenten bei uns unterzubringen und bekämen für dieses Jahr sehr viel Geld.
Die Studenten würden alle in den Gästezimmern in der unteren Etage schlafen, dort haben sie auch ein eigenes Bad. Da mein Sohn dort schon ein Zimmer hat wären noch 3 frei. Also würden wir min. 3 aufnehmen.
Zum Kochen müssten sie zu uns hochkommen und wir würden ihnen die Küche zur Verfügung stellen.
Internet haben wir auch sehr schnelles damit man Problemlos arbeiten kann. Die Öffis sind auch bei uns gut angebunden und man ist innerhalb von 10 min. in der Uni. nebenan befindet sich ein Supermarkt, sowie Apotheke, Bank usw. also alles was man braucht.
Mein Sohn wäre dafür, wir selber haben aber keine Ahnung mit Austauschstudenten, deshalb frage ich mal ob jemand mal einen Gastschüler, Austauschschüler usw. bei sich aufgenommen hat?
 
Ich habe zwar keine Erfahrung mit der Aufnahme von Gaststudenten, habe aber mal in einem Studentenwohnheim gewohnt. Ihr seid Euch bewusst, dass dann u. U. drei Leute mehr als jetzt Eure Küche benutzen wollen?
 
Sprecht ihr Englisch?
Ja? Dann vielleicht
Nein? Auf gar keinen Fall

Ich würde es nicht tun. Schon alleine deshalb nicht, wenn die in deiner Küche rumfummeln.
Es kommt zwar drauf an, aus welchen Ländern die Studenten kommen und es kann unter anderem ein gutes Abendessen rausspringen.

Wenn es nur wegen der Mieteinnahmen ist, du das Geld aber nicht zwingend brauchst, würde ich es nicht tun. Wenn die Einnahmen dringend benötigt werden, denk auch dran, dass ihr u. U. später erstmal viel instand setzen musst.
 
Gute Idee.
Wenn es auf ein Jahr begrenzt ist und gut bezahlt wird, würde ich das Teilen der Küche gerne in Kauf nehmen.
Soll langfristig vermietet werden, würde ich für die Küchensituation eine andere Lösung finden.
 
Ich würde halt echt darauf achten, wer der Vertragspartner ist.

Wir hatten auch schon langfristige Gäste aus Indien in der Ferienwohnung, aber Vertragspartner war deren deutscher Arbeitgeber und von dem bekamen wir auch die Miete direkt überwiesen.

So hatten wir einen deutschen Vertragspartner, der jederzeit greifbar war.
 
Wie sähe es mit dem Kühlschrank aus? Zusätzlich für 3 Personen Zeug rein. Und wie sieht es sprachtechnisch aus, Kannst du Englisch? Sind die Zimmer möbiliert oder müsst ihr Einrichtungsgegenstände noch kaufen.
 
Wie sähe es mit dem Kühlschrank aus? Zusätzlich für 3 Personen Zeug rein. Und wie sieht es sprachtechnisch aus, Kannst du Englisch? Sind die Zimmer möbiliert oder müsst ihr Einrichtungsgegenstände noch kaufen.
Alle Anschaffungen können steuerlich geltend gemacht werden und mindern den Gewinn, was gut ist.

Allerdings sollte man beachten, dass dann auch für die Vermietung zwingend eine Steuererklärung abgegeben werden muss.

Wenn man diese nicht selber erstellen kann, dann sollte man auch die Steuerberatungskosten einplanen.

Und jeden nur möglichen Beleg sammeln, der irgendwie die Vermietung betrifft.

Abgesehen davon sollte man auch aufpassen, wie man die Rechnung ausstellt.

Den Kleinunternehmervermerk auf der Rechnung nicht vergessen.

Im Fall Eures Sohnes würde ich mir dann auch überlegen, ob ihr dem das Zimmer nicht offiziell vermietet, wenn ihr sowieso schon eine Steuererklärung abgeben müsst.
Dann könnt ihr da auch noch was absetzen.
 
Neben der Klärung, die @kasiopaja angesprochen hat, würde ich herausfinden, ob ich Regeln aufstellen darf. Wenn jeden Abend die 25 engsten Freunde der Mitbewohner in der Küche sind, wäre mir das zu viel.
 

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