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Stress mit Mutter, ausziehen?

Ich würde auch mit deiner Freundin eine eigene Wohnung suchen. Und deine Freundin kann ich verstehen, dass sie bei dir nicht einziehen möchte. Egal wie deine Mutter ist, wäre es für mich nie eine Option gewesen bei meinen Schwiegereltern in spe einzuziehen. Da ist Stress irgendwie vorprogrammiert.
 
A

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Re: Stress mit Mutter, ausziehen?
Was ich da so gelesen habe, dann schnell raus aus der sicher sonst schönen Wohnung, suche dir ein eigenes Reich für dich, gerne mit jemanden zusammen, den du vertraust. Mag hart klingen, ist aber ehrlich gemeint.
 
Bin aber wieder zurück ins Elternhaus, da meine Oma ins Altersheim is und ich mir die Wohnung ausgebaut habe.

Das Problem is, meine Mum, hat wahrscheinlich narzistische Züge,
Es muss immer nach ihrer Meinung gehen, 0 Kritikfähigkeit, 0 Selbstreflexion, ist schnell beleidigend, aber wenn man sich mal was nicht gefallen lässt und Konter gibt, macht sie zu bzw wird noch beleidigender/wie ein bockiges Kind.
Also, jetzt noch einmal in Kurzform:
Du bist seit 11 Jahren wieder zurück im Elternhaus.
Wie beteiligst Du Dich an den Kosten finanziell?
Wie beteiligst Du Dich an der ganzen Arbeit? Ein Haus mit einem riesigen Grundstück macht viel davon.
Wer steht im Grundbuch? Hast Du vielleicht das Haus anteilig geerbt?
 
Du kannst deine Mutter mit ihren Macken nicht verändern.

Ziehe aus..
Die Schwierigkeit bei solchen Fällen besteht ja immer darin, (hier) der Mutter "rüber zu bringen", dass man nicht aus Boshaftigkeit, oder weil man ihr "Schlechtes" antun will ausziehen möchte.
Sie muss das halt lernen, dass das ihr Sohn als erwachsener Mensch seinen eigene Wege gehen will und eugene Bedürfnisse hat due sich nicht mehr hanz decken, wenn es so bluebe wie jetzt.

Und dennoch soll später das Haus "im Guten" geerbt werden.

Es ist also auch ein Spagat den man hier durchführen muss, damit es nicht im Streit auseinander geht und am Ende gar das Erbe anders als erwartet im Testament hinterlegt wird.
 
Ich kann verstehen, dass sich die Situation über die Jahre so eingeschliffen hat.
Und dass man nicht so einfach raus kommt. Aber gesünder wäre es allemal für dich, wenn du dich räumlich distanzierst. Wäre es eine Idee, deine jetzige Wohnung zu vermieten? Und ist deine Mutter zu anderen Leuten auch so charmant, wie zu dir? Oder benimmt sie sich woanders angemessener?
Bei so einer Furie als Mitbewohnerin würde ich nicht in einem Haus wohnen wollen.
Sie klingt wie ein bösartiger Charakter, und dass sie bei dir die Sau rauslässt, musst du dringend abstellen. Das ist sehr schwer, zumal nach so langer Zeit, und geht sicherlich nur mit viel Konsequenz. D.h. so lange du dort wohnst, möglichst wenig Kontakt - kein Essen mehr von ihr annehmen, sie nicht in deine Wohnung lassen. Vor allem das! Du bist erwachsen, sie hat in deiner Wohnung nichts verloren, es sei denn, du lädst sie ein.
Und dir verbitten, so von ihr tituliert zu werden.
Ändern wirst du sie nicht mehr. Aber ihr mal ein paar sehr deutliche Grenzen setzen, zumindest für dich selbst. Damit sie merkt, du bist nicht selbstverständlich für sie da, sondern kannst auch anders.
Such dir am besten in Ruhe eine schöne Wohnung, in einer angemessenen Entfernung, und mach dich genauso unabhängig wie deine Schwester es schon getan hat.
 
Deine Mutter scheint nicht viel Respekt für deine Autonomie und deine Entscheidungen zu haben. Als erstes wäre hier wichtig, klare Grenzen zu setzen. Zum Beispiel: „Ich respektiere, dass du deine Meinung hast, aber ich entscheide für mich.” Oder: „Ich möchte nicht, dass du in meiner Wohnung aufräumst. Wenn du das nicht respektierst, werde ich die Tür abschließen.“ Alles in einem sachlichen und nicht emotional aufgeladenen Tonfall.
Es ist wichtig, deiner Mutter in deiner Kommunikation und in deinem Handeln klarzumachen, dass du ein eigenständiger Erwachsener bist. Grenzen sind nicht nur für die aktuelle Situation wichtig, sondern auch, damit sich die Dynamik zwischen dir und deiner Mutter langfristig verändert.

Wenn du etwas mit deiner Mutter klären möchtest, dann mache das möglichst in einem ruhigen Moment. Es ist schwer, Konflikte zu lösen, wenn beide Parteien emotional geladen sind. Es ist wichtig, dass du geduldig und kontrolliert mit deiner Mutter kommunizierst. Du könntest deiner Mutter dann beispielsweise erklären, dass du dich durch ihre Aussagen oder Handlungen verletzt fühlst, und ihr gleichzeitig klar machen, dass du ihr Verhalten nicht persönlich nimmst, aber dass es für dich so nicht mehr tragbar ist.
Werde in den Gesprächen mit deiner Mutter nicht unsachlich oder emotional. Das könnte bewirken, dass sie dich nicht ernst nimmt, weil sie dann in dir nur wieder das Kind sieht das bockt und nicht das macht, was Mutter sagt.

Zudem wäre sinnvoll, wenn du eine klare Vorstellung entwickelst, was du langfristig möchtest. Willst du im Haus bleiben? Was wäre, wenn deine Mutter eines Tages pflegebedürftig wird? Möchtest du deine Mutter pflegen? Dann wäre es womöglich besser, wenn du nicht ausziehst. Oder ist dir eine physische Distanz lieber? Dann ziehe aus.

Zuletzt solltest du natürlich auch deine Partnerin mit in deine Planung einbeziehen. Denn es ist wichtig zu klären, was ihr als Paar wollt. Ihr wollt doch sicher mal zusammenziehen. Dann solltet ihr euch darüber klar werden, ob ihr euch eine gemeinsame Wohnung sucht, oder ob sie in deine Wohnung, in das Haus deiner Mutter zieht. Letzteres würde ich aber nicht empfehlen, denn ich glaube nicht dass das gut geht.
Ich halte es für besser, wenn ihr euch etwas eigenes aufbaut. Erst einmal eine gemeinsame Wohnung und später vielleicht auch ein Haus. Es muss nicht zwingend dein Elternhaus sein. Das könntest du auch sanieren und vermieten oder verkaufen. Das wäre zumindest eine Option, wenn deine Freundin nicht in dieses Haus ziehen möchte.
 
Sie geht kaum außer Haus. Bzw nur mal mit dem Rad zum einkaufen, oder mit dem Hund durchs Dorf. Sonst ist sie nur im Garten.
Wahrscheinlich ne sozialphobieo oder sowas, wenn man mit ihr einkaufen geht, is sie ganz anders, hektischen, vergesslich, anhänglich. orientierungsproblem.
Zuhause wieder "normal".
Kann sein, muss aber nicht. Meine Mutter ist in etwa im gleichen Alter. Sie ist auch meistens zuhause - eine Sozialphobie hat sie definitiv nicht.

Für mich sind das auch manchmal eher Fragezeichen, als...hm....Wissen darüber, warum sie ist, wie sie ist und warum manche Eigenheiten immer schlimmer werden.

Vielleicht ist man eine Generation zuvor auch anders damit umgegangen...etwa, dass die Erwartungshaltung an einen älteren/alten Menschen eine andere war....davon abgesehen, dass sie vergleichsweise nicht so alt wurden.

Auf der anderen Seite is es früher oder später sowieso meins,
Das ist abhängig davon, ob deine Mutter das testamentarisch ggf. anders regelt, oder nicht?

In meinem direkten Umfeld erlebe ich gerade einen solchen Fall. Die gesetzlichen Erben bekommen ihren Pflichtteil, das war's.

da meine Schwester es nicht möchte.
Du müsstest sie nicht auszahlen? (Du musst das nicht beantworten, die Frage ist für dich gedacht).
 

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