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Streit mit den Eltern wegen Hausbau

@HiasBGL
Du meinst also, nur wer selbst ein Haus gebaut hat, darf mitreden? Interessante Vorstellung - nach deiner Logik dürften weder Psycholog:innen etwas zu Paarproblemen sagen, noch Ärzt:innen über Gesundheit, wenn sie nicht selbst davon betroffen waren. 🤔

Hier geht’s nicht um Bauheldentum, sondern um Respekt und gesunden Menschenverstand. Der Mann arbeitet mehr als der Durchschnitt, hatte zwei Tage privat verplant und kümmert sich trotzdem um Familie - das als Faulheit hinzustellen, ist schlicht absurd.

Und was ist mit dir? Ist „Haus gebaut haben“ ein Freifahrtschein für Arroganz, die übersieht, dass zwischenmenschlicher Druck mehr zerbrechen kann als jede Wand? Wenn du also sagen willst: „Nur bauende Leute dürfen reden“ - dann bleibt in deinem Weltbild kaum Raum für Mitgefühl, Konfliktlösungen oder schlicht gute Argumente von Außenstehenden.

Nur zur Erinnerung: Die Problemstellung hier ist nicht: „Wir bauen nebenbei und machen noch Party.“ Es ist: „Wir leben unter einem enormen Druck, fühlen uns von meinen Eltern massiv verurteilt - und wir müssen entscheiden, ob wir das Projekt fortsetzen oder für unser Familienklima eine andere Lösung suchen.“

Ein Haus ist letztendlich nur ein Gebäude. Es wird erst dann zum Zuhause, wenn das menschliche Umfeld stimmt - also wenn Frieden, Respekt und ein gutes Miteinander herrschen. Das ist aber im Falle von @hexe111 nicht der Fall.
Wer das wirklich verstanden hat, sieht den Hausbau nicht als heroisches Opferprojekt („man muss alles andere zurückstellen und sich aufreiben“), sondern fragt: Wie kann man diese schwierige Phase so gestalten, dass Familie und Beziehung nicht kaputtgehen?

Kurz gesagt: Der Fokus liegt hier nicht auf Leiden und Durchhalten um jeden Preis, sondern auf gemeinsamen Lösungen, die den Alltag erträglich machen.
 
Allein wegen der Belastung, würde ich heutzutage eine Wohnung kaufen. Ein Haus frisst die Familie auf. Ich hatte ein 250qm Haus. Sowas kostet jeden Monat 1000-2000 Euro. Dann das ganze Gedöns drumherum. 3x Straße aufgerissen wegen irgendwas. Bürgersteig neu, Bäumchen, Poller, Zisterne, Rohre usw. Jedes Mal kommt dicke Rg. von der Stadt. Anschließend RIsse im Gebäude wegen den Baggerarrbeiten, Rohrbrüche usw. Ich will kein Haus mehr. Neben Eltern würde ich nicht bauen, Gott bewahre. Die können jetzt schon den Mann nicht leiden.
 
Wir wohnen derzeit zusammen mit unserem Kind bei meinen Eltern, da wir ein Haus bauen wollen, jedoch die Doppelzahlung Miete und Ratenzahlung fürs Haus uns auffressen würde.
Wie ist eure Wohnsituation? Separate Räume oder teilt ihr euch die mit den Eltern ?(später schreibst du noch, dass du im Haushalt mithilfst).

Auch arbeitetet den ganzen Tag, steht um sechs Uhr in der früh auf und kommt abends um acht Uhr nach Hause.
Jeden Tag? 14 h inklusive der Fahrzeit?
 
Ich selbst würde wahrscheinlich trotzen und beizeiten die Sachen packen und wegziehen aus diesem Haus, egal, ob ich gewisse Vorteile verliere. Mir wäre das egal, ob das mein Elternhaus ist, ich wäre weg. Ganz konsequent würde ich auf alles verzichten, was angeboten wird, wenn der Preis dafür eine Regelung ist, wo ihr stets die Deppen seid und die Schmarotzer und Tunichtgut.
Mit deinem Vater ist nicht gut Kirschen essen. Der kann sich wohl nicht ändern und meiner Meinung nach spart ihr auch nicht, weil offene Feindseligkeit wie er sie euch gegenüber hat, bei euch allen schwere gesundheitliche Probleme auslöst und die Ehe kaputt geht, die Freude am Haus nie genossen werden kann, nichts ist mehr nett.
Raus aus dem Haus. Bei mir wäre das jedenfalls die beste Variante. Ob Vater oder sonst wer, das geht nicht, dass man so umgeht miteinander.
 
Man kann doch jede Möglichkeit aufzählen, die sich hier anbietet.

Am Plan festhalten und nicht aufgeben, auch wenn Herr Papa Kopfstände macht und alles tut, um seine Variante durchzusetzen? Das würde gehen, man braucht dafür nur gelassenes Übersehen und Hinweggehen über seine Zornanfälle, bis er damit aufhört, weil er damit nichts erreicht bei euch.

Ach Papa... lass endlich gut sein, es geht gut aus, vertrau...

So würde es auch gehen. Mir selbst holen, was ich brauch, ob wer schreit oder nicht, in aller Ruhe durchziehen, schreien lassen und sich nicht darum kümmern, das würde auch funktionieren bei guten Nerven und der Gabe, das nicht schlimm zu sehen, es als Schrulle zu sehen und oder als momentane Laune.

Mein Jüngster hat eine ähnliche Situation, die Eltern wohnen im Zubau, man verträgt sich super, die Kinder sind in beiden Wohneinheiten daheim. Das hat sehr viel Wert. Denkt der Vater da nicht nach, was er allen Zunichte macht mit seiner Linie?
 
Wo es oft eskaliert ist, das meine Eltern uns oft wegen irgendwelchen Kleinigkeiten um Hilfe bitten, wie z.b. wir sollen ihnen helfen im Garten, oder wir sollen ihnen kurz hier und da helfen.
Da sie keine Miete von uns wollen überweisen wir ihnen jedes Monat etwas.
Heute wollten mein Mann und ich wegfahren, doch meine Eltern brauchten die Hilfe meines Mannes im Garten, da eine Ladung Holz gekommen ist und er beim Abladen mitanpacken soll. Wir haben aber gesagt das wir heute keine Zeit haben und jetzt sind sie sauer auf ihn und auch auf mir.
Wie sollen wir in solchen Situationen umgehen?
 

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