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Streit mit den Eltern wegen Hausbau

Naja, ich kann die Eltern schon verstehen. Ihr wohnt mietlos bei ihnen während der gesamten Hausbauphase. Wie lange insgesamt?
Das Angebot ihnen Miete zu zahlen, ist ja wohl eher rhetorischer Natur, weil Ihr genau wisst, daß sie das nicht annehmen werden. Wenn Ihr Miete zahlen könntet, würdet Ihr ja bis zur Fertigstellung des Hauses nicht bei ihnen, sondern in einer Mietwohnung leben.

Und jetzt renovieren Deine Eltern und just an den zwei Tagen hat Dein Mann zwar Urlaub, aber unternimmt lieber was mit Kumpels.
Daß die beiden dann untereinander, was unfreundliches sagen, weil sie enttäuscht sind, kann ich verstehen.

Ich würde auf die Eltern zugehen, mich entschuldigen, daß das so doof auskommt, Hilfe anbieten, (vielleicht kann Dein Mann ja einen Tag helfen und einen Tag was mit den Kumpels machen oder Du hilfst tatkräftig mit, oder vielleicht was leckeres kochen während der Renovierung falls Du nicht selbst helfen kannst oder das Großreinemachen nach der Renovierung übernehmen.

Und mich mit ihnen zusammensetzen und Regeln festlegen. Sie sollen frühzeitig Bescheid sagen, wenn sie Hilfw brauchen und Ihr sie unterstützen könnt, damit Ihr das einplanen könnt. Dann aber auch wirklich einplanen und helfen. Kindererziehung ist Eure Sache etc.

Und Ihr solltet Euch echt überlegen, was Ihr tun könnt, um Euch angemessen für ihre Unterstützung zu bedanken, daß sie Euch mietfrei wohnen lassen, vermutlich zahlt Ihr nicht mal Nebenkosten wie Strom, Wasser etc., nutzt vielleicht nicht nur das Auto, sondern auch Waschmaschine oder Küche...
Also Mithilfe im Haushalt finde ich da ein bißchen wenig als Entgegenkommen. Da würde ich schon deutlich mehr Aufgaben übernehmen, wenn Ihr schon finanziell nicht viel beisteuern könnt.

Total schofelig würde ich es übrigens von Euch finden, während der Bauphase alle Unterstützung Deiner Eltern anzunehmen, mietfrei zu wohnen, Auto zu nutzen etc. und nur dadurch den Hausbau finanziell überhaupt stemmen zu können und dann nachdem Euer Haus fertig ist und Ihr ins neue Haus einzieht, Euch von den Eltern zu distanzieren. Das würde ich undankbar finden.
P.S. das Baugrundstück hinterm Haus haben Euch doch nicht etwa die Eltern ermöglicht oder gar geschenkt?
 
Zuletzt bearbeitet:
Nicht alles, was Leute so im Frust sagen, muss auch genau so gemeint sein. Du hast sicher auch schon ein wenig über deine Eltern gelästert und wenn sie das hören würden, wären sie nicht begeistert. Ich würde sehr überlegen, ob das tatsächlich deren dauerhafte Meinung von ihm ist oder nur temporär aufgrund der Absage, dass er keine Zeit hat.
 
Na ja, wenn der Mann der TE voll arbeitet und auch sonst hilft, dann seien ihm die paar Tage Auszeit gegönnt. Da kann ich jetzt nicht sehen, dass das Faulheit ist.

Zahlt den Eltern einen monatlichen Betrag, egal ob sie wollen oder nicht.

Um eine Aussprache wirst du nicht herum kommen. Dann kannst du ja weiter sehen.

Die Frage, ob euer Grundstück eine eigene Zufahrt von der Straße aus hat, finde ich wichtig. "Nur" nebeneinander wohnen kann schon ganz gut klappen. Ihr müsst ja nicht die ganze Zeit aufeinander kleben.
 
Dein Vater verhält sich deinem Mann gegenüber sehr ungerecht.
Nur weil er mal ein paar Tage für sich eine Auszeit nimmt und nicht springt wie er will.
Warum hat dein Vater es denn nicht mit ihm abgesprochen, dass er Tag X renovieren möchte?
Dein Mann hätte doch sicherlich mit angepackt.
Ich finde es super von dir, dass du zu deinem Mann hältst anstatt deinen Eltern hörig zu sein.
Wenn ihr in ihrer Nähe bleibt wird sich das Verhältnis nicht ändern, ständig werden sie versuchen euch zu piesacken um etwas am ungeliebtem Schwiegersohn was auszusetzen zu haben.
Zieht weg und versucht euch von ihnen unabhängig zu machen, sonst werdet ihr nie in Ruhe und Frieden leben können.
 
Vermutlich will Dein Vater seine Ansicht zum Leben Deines Mannes überhaupt nicht hinterfragen.
Sonst hätte er problemlos erfahren können, dass Dein Mann von 6 bis 8 arbeiten ist.
Es gibt allerdings noch ein paar andere Dinge.
Vermutlich scheint Euer Budget nicht so wirklich zu so einem Projekt zu passen; Frage ist auch, wer das bezahlt.
Wenn Dein Mann es von seinen Überstunden bezahlen soll, wird er im Grundbuch eingetragen sein wollen. Es gibt nun mal Situationen, in denen sowas sich als klüger heraus stellt.
Dann aber steht im Grundbuch das Kind der Eltern aber auch ein Mann, der für das Grundstück nichts bezahlt hat.
Im Zweifelsfall ist er es, der später Kredite bedienen kann, und sollte die Ehe platzen ( was fast nie vorkommt?), wohnt er dann dort mit seiner Neuen. Alleine das Wegerecht am Fenster der Eltern vorbei stelle ich mir dann schon problematisch vor.

Ich denke Ihr solltet das Ganze noch mal überdenken.
 
Wenn man sich in solche Abhängigkeiten begibt und ganz nah bei-/miteinander wohnt, dann muss es schon sehr gut klappen mit dem Miteinander und das sollte auch ein bisschen kampferprobt sein.

Deine Schilderungen klingen genau nicht danach. Ihr versklavt euch gegenüber den Eltern und die formulieren Erwartungshaltungen, geben euch schon jetzt erste Forderungen wie ihr euch verhalten sollt. Sie fordern Dankbarkeit ein, diffamieren euch respektlos - ein denkbar schlechter Beginn in ein solch enges Miteinander.

Dein Mann hat alles Recht der Welt, auch mal mit seinen Kumpels zu verreisen. Das zu kritisieren ist anmaßend und übergriffig und wäre mir zusammen mit den anderen Freundlichkeiten Grund genug, um das Projekt sofort zu stoppen. Der Reiz des schönen neuen Hauses ist nachvollziehbar da, aber ihr verkauft im Gegenzug eure Seele.
 
Dein Mann verlässt jeden Tag das Haus um 6 Uhr und kommt abends dann erst um 20 Uhr zurück?
Was macht er denn beruflich, dass er täglich so lange außer Haus ist?
Und wie soll unter solchen Bedingungen ein Haus gebaut werden?
Da kann er ja höchstens an den Samstagen am Bau arbeiten, Sonntags darf man ja keinen Baulärm machen…
Dann würde die Fertigstellung ja noch Jahre dauern, weil irgendwann braucht man auch Pause und Familien Zeit.

Unter diesen Umständen würde ich niemals in direkter Nähe der Eltern wohnen wollen, dazu müssten die Bedingungen anders aussehen.
Auch der respektvolle Umgang miteinander…

Lasst es bleiben und zieht in eine Wohnung.
Ansonsten geht noch eure Ehe den Bach runter.
 
Dein Mann verlässt jeden Tag das Haus um 6 Uhr und kommt abends dann erst um 20 Uhr zurück?
Was macht er denn beruflich, dass er täglich so lange außer Haus ist?
Und wie soll unter solchen Bedingungen ein Haus gebaut werden?
Das habe ich mir auch gerade gedacht.

@hexe111
Wieviel Arbeitszeit investieren du und dein Mann in das Bauprojekt? Ich kenne ein Pärchen, dass schon 3 Jahre ein altes Haus saniert. Nahezu komplett in Eigenregie. Aber: Der Mann steckt jede freie Minute in das Haus. Er kommt aber nicht erst 20 Uhr nach Hause sondern meist zwischen 16.30-17.00 Uhr und direkt danach werkelt er am Haus. Hin und wieder helfen ihm noch Freunde. Die Frau kümmert sich um die drei Kinder und den Haushalt, während er mit dem Haus beschäftigt ist. Bald ist er mit dem Haus fertig.
Ich frage mich, wie lange das bei euch dauern soll, wenn dein Mann so wenig Zeit hat 🤔

Dazu kommen noch die Eltern… Ich kann den anderen Usern nur zustimmen: Das kann nur zu Ärger führen und der Ärger wird auch nicht aufhören sobald das Haus fertig ist. Was ihr braucht ist Abstand! Möglichst so viel Abstand, dass euch deine Eltern nicht so einfach mal besuchen können. Das dürfen und sollten schon ein paar Kilometer sein. Und ja, dann wohnt lieber zur Miete oder kauft ein bezugsfertiges Haus weit weg von deinen Eltern.

Außerdem solltet ihr ab nächsten Monat Miete an die Eltern zahlen - ob sie wollen oder nicht und du solltest das Auto deiner Mutter nicht mehr nutzen. Ich würde hier klare Grenzen ziehen.

Was sagt denn dein Mann zu der ganzen Sache?
 
Nun, jetzt muss ich auch hier mal wieder dagegen sprechen.

Ich bin mir sicher dass NIEMAND der hier so tolle Tipps gibt jemals selbst ein Haus gebaut hat?

In einem Satz zusammen gefasst:

Wenn deine Elter renovieren und Ihr ein Haus baut dann muss man leider in dieser Zeit ALLES andere (private, Kinder sind nochmal was anderes) zurück stellen.

Das bedeutet: Dein Mann kann nach dem Richtfest zum saufen gehen, oder noch besser an diesem Fest mein seinen Freunden.

Die Zeit ist hart – ABER wenn man es geschafft hat ist man durch!

Das ist kein Vergleich zu einer Miete – lass Dir da von den ganzen „Experten“ nichts einreden.

(da können nur Leute mitreden die das auch mitgemacht haben)

Alles Gute!
 

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