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Stolz darauf Deutsch zu sein

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Wir reden doch hier davon,
stolz auf ein Land zu sein,
stolz darauf Deutscher zu sein...

was auch immer das sein soll, normal finde ich das jedenfalls nicht.😉

Und damit bist du halt ein typischer Deutscher.

Das ist eine Diskussion, die sonst in keinem Land der Welt geführt wird. Als würde man ernsthaft darüber diskutieren, ob man Stolz drauf sein kann, Franzose zu sein, oder Brite, oder Amerikaner.
 
Richtig, ich kenne dich nicht. Dennoch ist das ein typisch deutscher Standpunkt, den du vertrittst. Denn wie gesagt, das ist eine Diskussion, die sonst nirgends geführt wird.

Aber ich will darüber jetzt auch nicht weiter streiten.

Ich finde es nur normal, als Immigrant sich mit seinem Einwanderungsland zu identifizieren. So war es immer in der Geschichte der Emigration.

Und würde ich irgendwohin auswandern, in die USA oder Kanada, würde ich zuallererst eine richtig große Flagge an mein Haus anbringen und zwar die des Landes. Das ist eine Frage des Respekts.
 
Ich sehe es ähnlich wie TrustNo1


Ich bin nicht stolz auf Deutschland, was alles geschafft wurde, denn das hatte immer zwei Seiten - ich bin froh, Deutsche zu sein, weil ich im Vergleich zu vielen anderen Ländern hier Chancen habe, Möglichkeiten.

sehe ich genauso


Über viele politischen Entscheidungen bin ich nicht froh, da macht mich einiges wütend und sauer - ABER ich darf das sagen, schreiben und kundtun und ich darf mich organisieren, ich darf mich engagieren, wenn mir was nicht passt - ich bin froh in einem Land zu leben, in dem das möglich ist. Wenn man es denn will

RICHTIG - in so manchen Land muß man...."Maul halten"
HIER hat man "relative" Freiheit🙂


Ich bin froh, dass es für Menschen eine Grundsicherung gibt, auch wenn vieles im Argen liegt, aber verglichen mit anderen Ländern ...
Ich bin froh, in einem Land zu leben, das mir viele Möglichkeiten offen hält, wenn ich sie ergreifen möchte.

sehr richtig - in so manchen Land muß man SELBER zusehen ...WIE man überlebt ...ohne HILFE von Staat

und was Fußball angeht, das ist in vier Wochen wieder vorbei aber die Freude darüber, die gönne ich jedem in dieser Zeit, weil sie grenzüberschreitend ist. Ich habe es selten erlebt, dass man in einem Cafè sitzt und die Kontakte über Fußball unabhängig der Nationalität stattfinden, weil Fußball eben verbindet,

Richtig ....SPIELE ....machen Spaß und ...verbinden🙂

Danke DIVA für Deine Beitrag🙂
LG: Bonita
 
Ich bin der Meinung, stolz kann man nur auf etwas sein, das man selbst erreicht/bekommen/erarbeitet ect. hat. Genauso wie man sich nur für eigene Verfehlungen schämen sollte.

Stolz auf ein Land halte ich ebenso für unsinnig (kein Mensch kann etwas dafür, als Deutscher, Franzose, Chinese ect. geboren worden zu sein) wie die Tatsache, dass man sich seiner Nationaliät schämt (keiner kann persönlich etwas dafür, wenn seine Landsleute sich schlecht benehmen).

Nun ist das Thema Nationalstolz in Deutschland aufgrund der Historie besonders heikel. Aber auch hier gilt für mich: Wer heute lebt, kann nicht für Gräuel der Vergangenheit einstehen, Kollektivschuld über Generationen ist m.E. unsinnig. Wichtig ist nur, dass wir aus der Geschichte gelernt haben.

Mir persönlich ist es im übrigen absolut egal, dass ich Deutsche bin. Ich bin es eben. Ich guck kein Fußball, weil ichs langweilig finde und wer Weltmeister wird, ist mir ebenso Wurst😉
 
Interessant ist das nicht und schon gar nicht zum lachen.

Eigentlich ist es nämlich normal. Denn zieht man irgendwo hin bzw. emigriert irgendwo ein, hat man in der Regel auch ein positives Verhältnis zum Land. Zumindest sollte man das haben, denn warum dann hierher kommen?

House - bin SELTEN deiner Meinung
aber
diesmal hast du es auf den Punkt getroffen

Wahl - Deutsche zu sein ....die Menschen entscheiden sich FREIWILLIG dazu und sind FROH darüber

HIER - LEBEN zu dürfen im gegensatz zu so manchen "gebürtigen" der ALLES für SELBSTVERSTÄNDLICH hält 😎
 
Ich bin der Meinung, stolz kann man nur auf etwas sein, das man selbst erreicht/bekommen/erarbeitet ect. hat. Genauso wie man sich nur für eigene Verfehlungen schämen sollte.

Stolz auf ein Land halte ich ebenso für unsinnig (kein Mensch kann etwas dafür, als Deutscher, Franzose, Chinese ect. geboren worden zu sein) wie die Tatsache, dass man sich seiner Nationaliät schämt (keiner kann persönlich etwas dafür, wenn seine Landsleute sich schlecht benehmen).

Nun ist das Thema Nationalstolz in Deutschland aufgrund der Historie besonders heikel. Aber auch hier gilt für mich: Wer heute lebt, kann nicht für Gräuel der Vergangenheit einstehen, Kollektivschuld über Generationen ist m.E. unsinnig. Wichtig ist nur, dass wir aus der Geschichte gelernt haben.

Mir persönlich ist es im übrigen absolut egal, dass ich Deutsche bin. Ich bin es eben. Ich guck kein Fußball, weil ichs langweilig finde und wer Weltmeister wird, ist mir ebenso Wurst😉

Da stimme ich dir in fast allen Punkten zu.


Als Deutschland 90 WM wurde haben wir uns natürlich gefreut, in der Schule wurden sich gegenseitig die Nationalfarben ins Gesicht gemalt (dezent und wir waren 12/13).
Da wurden wir dann vom Lehrer angemotzt von wegen, man dürfe nicht Stolz über den Titel sein, man müsse sich ja schließlich schämen, deutsch zu sein afgrund der Vergangenheit.
Das war 1990 !!!

Ich glaub der bekommt heute alle paar Jahre einen Anfall. 😉

Nur beim letzten Absatz bin ich komplett anderer Meinung 😀
 
Zuletzt bearbeitet:
stolz darauf, deutscher zu sein. nein. ist ja nicht mein verdienst, niemandes verdienst, sondern zufall 😀

stolz auf deutschland? ja, ein bisschen. man kann auch durchaus stolz auf etwas sein, was man selber nicht erreicht hat, sonndern andere. so wie man sich auch fremdschämen kann 😉

ABER das ist nur eine emotion - keine tugend!
daher kann man stolz nicht verordnen, und auch nicht stolz auf den stolz sein.
wer stolz für eine tugend hält, den muss ich irgendwie belächeln.
 
Ich finde Stolz ist schlichtweg ein unpassendes Wort für das was viele Menschen für ihre Nation empfinden. Zumindest hier in Deutschland. Und das ist vollkommen zurecht so.

Ich würde statt von Nationalstolz eher von Nationalgefühl sprechen. Das Gefühl, dass man dazu gehört. Ich habe gestern bei einem Freund Fußball geschaut, der Halbtürke ist. Allerdings ist er selbst zu 100% Deutsch (obwohl er sich erst derletzt einen 3er BMW gekauft hat😀).
Nicht weil er Deutsch aussieht oder einen Einbürgerungstest bestanden hat. Sondern einfach weil er sich deutsch fühlt.

Dieses Gefühl der Zusammengehörigkeit empfinde ich als etwas Positives und Wertvolles. Es verbindet Menschen und schafft positive Energie.

Jegliche Vereinnahmung oder Abgrenzung irgendeiner Art, lehne ich entschieden ab. Genauso lehne ich den Begriff nationalstolz ab. Stolz kann man in der Tat nur auf Dinge sein die geleistet wurden. Es ist allerdings völlig unerheblich ob und wer etwas geleistet hat, sondern lediglich entscheidend, ob sich jemand als deutscher fühlt oder nicht.
 
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