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Stimmen in meinem Kopf

Prima. Der Sinn dieser "Übungen" liegt
darin, dass du Kontrolle über deine
inneren Stimmen bekommst und nicht
mehr von ihnen überrascht oder gar
vom Schlafen abgehalten wirst.

Ähnlich wie bei einem neuen Radio:
du musst herausfinden, welcher Schalter
es ein- und ausschaltet oder wie du auf
einen anderen Sender wechseln kannst.

Nur dass hier dein Gehirn der Sender
und der Empfänger ist 😉
 
Ich hab es mehrmals versucht aber irgendwie klappt es tagsüber nicht. Ich hab sogar die Situation vor dem schlafen nachgespielt, hab es dunkel gemacht, hingelegt usw. aber es kam nichts. Ich weiß nicht warum es tagsüber nicht kommt und nur zu bestimmten Zeiten. An der Müdigkeit kann es auch nicht liegen, weil ich tagsüber auch oft müde bin
 
Ich weiß nicht warum es tagsüber nicht kommt und nur zu bestimmten Zeiten. An der Müdigkeit kann es auch nicht liegen, weil ich tagsüber auch oft müde bin

Spannend. Und gut, dass du das Phänomen
so sachlich erforschst!

Ich würde an deiner Stelle gerne wissen, ob
es auch etwas gibt, das ich tun kann, damit
das Phänomen nicht auftritt, also ob ich ab-
sichtlich einen "Abend/Morgen ohne" herbei-
führen kann.

Oder falls es das schon gab, woran das lag.
Gerade die Ausnahmen sind oft erkenntnis-
reich, also wenn eine Abweichung von der
Regel auftritt.

Hast du schonmal getestet, ob es einen Unter-
schied macht, wenn du mehr trinkst, dich mehr
bewegst, weniger Reize aufnimmst vor dem
Schlafengehen?

Ich habe z. B. herausgefunden, dass ich ganz
schlecht bzw. erst spät einschlafen kann, wenn
ich etwas esse oder trinke, in dem viel Vitamin C
enthalten ist. Das macht das Gehirn wach, aber
das wusste ich vorher nicht.

In gewissem Sinne höre ich dann auch meinem
Gehirn beim Denken zu, aber als Stimmen würde
ich es nicht bezeichnen.

Nur als Beispiel, wie manchmal eine übersehene
Ursache eine bestimmte Wirkung auslöst.
 
An der Müdigkeit kann es auch nicht liegen, weil ich tagsüber auch oft müde bin

Doch, das ist wohl der auslösende Faktor, chronische Übermüdung aufgrund irgendwelcher Schlafstörungen, die Du in den Griff bekommen solltest. An der Grenze zwischen Wachen und Schlafen kommt es gar nicht so selten vor, daß man Stimmen oder Geräusche zu hören meint oder sogar spontane Bewegungen, als würde man z. B. stehen und den Boden unter den Füßen verlieren oder stolpern, so daß man unwillkürlich zuckt (und sich damit selber wieder aufweckt).
Das sind dann quasi vorweggenommene Träume, weil die Traumphase ein wichtiger Teil des Schlafes ist, die nach der Tiefschlafphase kommt, aber bei Dir vielleicht aus irgendeinem Grund abgeschnitten ist, so daß Dein Gehirn die Träume in die Wachphase verschieben muß.

Chronische Übermüdung hat aufs Gehirn eine ähnliche Wirkung wie zu viel Alkohol, wenn man weiße Mäuse zu sehen glaubt oder akustische Halluzinationen hat.

Wenn Du trotz "Stimmen" keine psychotischen Effekte wahrnimmst - vermeintliche "Fremdkontrolle", das Wahrnehmen von Personen oder Dingen, die gar nicht da sind und ähnliche typische Merkmale eines schizoiden Schubs - handelt es sich mit ziemlicher Sicherheit um die Folgen einer chronischen Schlafstörung.
Mögliche Auslöser: z. B. Drogen, Trauma, unbewußte Angst vor Alpträumen.

Ich würde deshalb eine gründliche Untersuchung in einem "Schlaflabor" empfehlen.
 

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