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Sterilisation bei kinderlosen Frauen um die 30

Trujana

Mitglied
Hallo zusammen

Ich weiss, es ist ein kontroverses Thema. Ich bin der Meinung, dass eine Frau mit 30 alt und reif genug ist, um zu entscheiden, ob sie jemals Kinder möchte und somit auch reif und erfahren genug ist, um sich sterilisieren zu lassen (Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel). Auch wenn die Frau kinderlos ist.

Einen Arzt zu finden, der das macht, ist allerdings sehr schwierig. Zudem ist die gesellschaftliche Akzeptanz sehr gering. Es scheint noch in vielen Köpfen so zu sein, dass eine Frau nur dann ein erfülltes Leben hat(te), wenn sie eigene Kinder hat. Zudem wird die Mutterrolle sehr stark romantisiert und verschönert. Erst langsam beginnen manche über die "Schattenseiten" des Mutterseins zu sprechen. Ganz wenige wagen sich mit dem Thema "ich bereue es, Mutter zu sein" an die Öffentlichkeit.
Viele Aussenstehende können nicht glauben, dass diese Frauen ihre Kinder lieben, aber gleichzeitig wünschen, sie wären nicht ihre Kinder.

Hat jemand Erfahrung mit dem Thema "Sterilisation von kinderlosen Frauen um die 30" gemacht?
Wie steht ihr dazu? Sollte es für Frauen leichter werden, sich sterilisieren lassen zu können?
 
Nein, ich habe keine Erfahrungen damit gemacht. Lange Zeit hatte ich kein Interesse an Kindern, wollte mir die Option aber offen halten. Mal schauen, was sich ergibt.

Ab einem gewissen Alter käme das dann aber doch wieder in Frage, weil ich mit 50 nicht mein Kind von der Grundschule abholen will. Die Fruchtbarkeit ist dann zwar stetig abnehmend, es ist aber nicht gänzlich ausgeschlossen und da wäre ich dann gerne auf der sicheren Seite.

Ich finde es nicht in Ordnung, wenn Frauen bevormundet werden. Wenn eine Frau sich sterilisieren lassen will und fünf Jahre später feststellt, dass sie das bereut, dann ist das dennoch immer noch ihr gutes Recht. Es ist ganz allein ihr Problem und geht sonst niemanden etwas an.
 
Naja, die Frage ist : Was ist wenn eine Frau es sich nachher anders überlegt? Was ist wenn sie mit 30 zwar sagt sie will keine, aber dann mit 32 doch die biologische Uhr zu ticken beginnt? Da wird es umständlich und teuer.

Allgemein frage ich mich mich weshalb Sterilisation? Kondom, Pille oder Spirale/Kette tun es auch.
 
Naja, die Frage ist : Was ist wenn eine Frau es sich nachher anders überlegt? Was ist wenn sie mit 30 zwar sagt sie will keine, aber dann mit 32 doch die biologische Uhr zu ticken beginnt? Da wird es umständlich und teuer.
Ich glaube, dass Frauen, die diesen Schritt gehen wollen, die Entscheidung nicht leichtfertig fällen. Daher werden auch nur sehr wenige die Entscheidung später bereuen. Und wenn sie es bereuen, dann haben sie eben Pech gehabt. Wenn man so eine Entscheidung trifft, muss man auch mit all ihren Konsequenzen leben. Jetzt aber Frauen zu bevormunden, nur, weil sie eventuell später die Entscheidung bereuen könnten, finde ich nicht in Ordnung.

Leider sind Ärzte ja nicht dazu gezwungen solche Eingriffe durchzuführen. Es ist immerhin kein notwendiger Eingriff. Eventuell scheuen sich auch Ärzte vor solchen Eingriffen, weil sie vielleicht Angst vor rechtlichen Konsequenzen haben. Keine Ahnung...
 
Ohne medizinischen Grund sollte eine Sterilisierung nicht vor dem 35. Lebensjahr durchgeführt werden.
Ein verantwortungsvoller Arzt wird auch keine vorher vornehmen, wenn sie wie besagt nicht medizinisch notwendig ist.
Und warum nicht vor dem 35. Lebensjahr? Ist Frau etwa erst ab diesen Alter alt genug zu entscheiden, dass sie den Weg der Sterilisation gehen will? Das ist genau das, was ich nicht verstehe.
 
Ich glaube, dass Frauen, die diesen Schritt gehen wollen, die Entscheidung nicht leichtfertig fällen. Daher werden auch nur sehr wenige die Entscheidung später bereuen. Und wenn sie es bereuen, dann haben sie eben Pech gehabt. Wenn man so eine Entscheidung trifft, muss man auch mit all ihren Konsequenzen leben. Jetzt aber Frauen zu bevormunden, nur, weil sie eventuell später die Entscheidung bereuen könnten, finde ich nicht in Ordnung.

Leider sind Ärzte ja nicht dazu gezwungen solche Eingriffe durchzuführen. Es ist immerhin kein notwendiger Eingriff. Eventuell scheuen sich auch Ärzte vor solchen Eingriffen, weil sie vielleicht Angst vor rechtlichen Konsequenzen haben. Keine Ahnung...

Die meisten Menschen schaffen es nicht mal ihre Neujahrsvorsätze durchzuhalten, aber aufeinmal können sie überschauen, dass sie endgültig keine Kinder bekommen wollen?

Dass sie Konsequenzen tragen müssen, gilt nur, wenn sie alle Eingriffe komplett aus eigener Tasche bezahlen müssen.
 
Naja, die Frage ist : Was ist wenn eine Frau es sich nachher anders überlegt? Was ist wenn sie mit 30 zwar sagt sie will keine, aber dann mit 32 doch die biologische Uhr zu ticken beginnt? Da wird es umständlich und teuer.

Es gibt auch Frauen, die es bereuen, Kinder zu haben. In die Zukunft schauen kann niemand.
Es wird aber kaum eine Frau heute denken: Oh, ich will keine Kinder und morgen einen Termin zur Sterilisation vereinbaren.
In der Regel überlegt es sich eine Frau gut und lange, bevor sie diesen Eingriff wirklich machen lassen möchte.


Allgemein frage ich mich mich weshalb Sterilisation? Kondom, Pille oder Spirale/Kette tun es auch.

Weil bei einer Sterilisation der Hormonzyklus bleibt, also keine Nebenwirkungen hat wie hormonelle Verhütungsmittel.
Weil bei einer Sterilisation keine Spirale/Kette in der Frau drin ist, die auch irgendwann mal wieder raus muss.
Weil man nicht wie bei der Pille täglich daran denken muss.
Weil keine Fehler bei der Anwendung passieren können (wie zB beim Kondom).
Weil es eines der sichersten Verhütungsmittel ist.
 
Dass sie Konsequenzen tragen müssen, gilt nur, wenn sie alle Eingriffe komplett aus eigener Tasche bezahlen müssen.

Das ist ja derzeit der Fall. Kosten für eine Steri müssen Frauen selbst übernehmen, ausser es besteht eine medizinische Indikation, aber auch da muss es sehr gut begründet sein.
Vieles lehnen die meisten Kassen ab.

Bei Kindern ist es jedoch anders. Da muss weder Mutter noch Vater die gesamten Kosten übernehmen. Je nach Einkommen muss mehr oder weniger (Hartz4) übernommen werden.
Schulen sind jedoch zB gratis.
 
Es gibt auch Frauen, die es bereuen, Kinder zu haben. In die Zukunft schauen kann niemand.
Es wird aber kaum eine Frau heute denken: Oh, ich will keine Kinder und morgen einen Termin zur Sterilisation vereinbaren.
In der Regel überlegt es sich eine Frau gut und lange, bevor sie diesen Eingriff wirklich machen lassen möchte.




Weil bei einer Sterilisation der Hormonzyklus bleibt, also keine Nebenwirkungen hat wie hormonelle Verhütungsmittel.
Weil bei einer Sterilisation keine Spirale/Kette in der Frau drin ist, die auch irgendwann mal wieder raus muss.
Weil man nicht wie bei der Pille täglich daran denken muss.
Weil keine Fehler bei der Anwendung passieren können (wie zB beim Kondom).
Weil es eines der sichersten Verhütungsmittel ist.

Das sicherste ist relativ. Pille, Konsum und Spirale sind ähnlich sicher. Btw. kann auch bei einer Sterilisation eine Schwangerschaft auftreten. Btw. schützt diese nicht vor Geschlechtskrankheiten. Also nix mit gedankenlos rumpoppen.
 

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