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sterben

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Guten Tag Helmut, ich grüße Dich, ich grüße Euch!

Das Salz meiner Tränen brennt in meinen Augen. Das tut mir so weh. Was will ich machen, die Tränen kommen ungewollt.

Trotzdem danke ich - nein: wir - für Dein Verweilen hier. Gehen doch hin und wieder auch meine Gedanken zu Lisas Bitte um Rat: "Wie geht es weiter, was kann ich tun?"

Unsere Anteilnahme werdet Ihr Euch immer versichert sein können. Oh ja, so ist es.

Ich möchte - spricht sie doch Worte aus meinem Herzen - die Worte OldCats wiederholen dürfen, als BuchStaben zum täglichen Aufrichten, zum Ausrichten Eures täglich Leben, damit Ihr jeden Tag wieder neu ordnen könnt, damit Ihr, die von Lisa geliebten drei, ihre beängstende Befürchtungen nicht wahr werden laßt:

Hallo Lisas Papa


Lisa schaut von oben auf Euch herab - jeden Tag . . . jede Stunde . . . jede Sekunde!

Sie, die kleine, grosse, starke hatte so Angst davor, was gerade mit Dir, mit Euch passiert.

Du weinst:wein:.

Lisa hatte keine Angst vor dem Tod. Ihre grösste Angst war es

Ihre Familie

traurig zurückzulassen.

Höre in Dich hinein: Lisa ist da, in Eurem Herzen . . . immer.

Ihr Körper hat nun keine Schmerzen mehr, aber Sie wäre so traurig, wenn sie Dich so weinen sähe.


Lisa wollte stark sein für Euch, Sie ist gegangen
Ihr werdet wieder stark werden,
um Lisas Erinnerungen Willen,
wie an Ihr Lachen, mit dem Gedanken-Schatz:
einmal Engel in unserem Herzen, nun Engel in der Unendlichkeit.

Alles braucht seine Zeit.

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Zuletzt bearbeitet:

Hallo Gelinda,

schau mal hier: sterben. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Liebe Eltern von unserer Lisa die wir nicht vergessen werden.

Ich denke sehr oft an Euch

Ich habe im Netz ein Gedicht gefunden
es passt den Lisa machte sich Sorgen um Euch
einen lieben Gruss OldCat


An meinem Grabe (Autor: Heinz Rickal)
Da steht ihr nun, wollt mich betrauern
ihr glaubt, dass ich hier unten bin:
ihr mögt vielleicht zunächst erschauern -
doch schaut einmal genauer hin.
Ich bin nicht hier - wie ihr vermutet,
mein Körper mag hier unten sein,
doch während die Musik noch tutet
bin ich schon lang nicht mehr allein.
Seht ihr die Blätter dort im Wind?
Es sind sehr viele - sicherlich -
doch achtet drauf wie schön sie sind;
und eins der Blätter - das bin ich.
Seht die Wolken am Himmel ziehen,
schaut ihnen zu und denkt an mich,
das Leben war doch nur geliehen,
und eine Wolke - das bin ich.
Die Schmetterlinge auf der Wiese,
perfekt erschaffen - meisterlich,
ich bin so fröhlich grad wie diese,
und einer davon - das bin ich.
Die Wellen, die vom Bach getragen,
erinnern sie vielleicht an mich?
Ihr müsst nicht lange danach fragen:
denn eine Welle - das bin ich!
Blumen erblühen in all ihrer Pracht
die Rose und selbst der Wegerich,
und alle sind für euch gemacht
und eine Blume - das bin ich.
Ich möchte nicht, dass ihr jetzt trauert,
für mich wär das ganz fürchterlich.
Tut Dinge, die ihr nie bedauert:
Denn Eure Freude - das bin ich!


Lisa ja Sie war stark
und all Ihre Gedanken waren bei Euch
all Ihre Liebe bleibt bei Euch auf ewig in Eurem Herzen.
 
Lieber Helmut,

ich wünsche dir ganz viel Kraft und gib deiner Frau Zeit, aber bleib am Ball - evtl. kann dir dein Sohn (kenne sein Alter nicht) dabei unterstützen.

Ich kann gut mit dir fühlen. Habe kein mein Kind verloren, aber meine Frau (sie hatte auch Leukämie) und bin auch in der Lage, dass ich immer nach vorne schauen muss und das Leben weitergehen muss. Als nun alleinerziehender Vater von 2 Kindern (3 und 5) weiß ich manchmal nicht, wo mir der Kopf steht. Habe Gott sei Dank sehr liebe Eltern, die mir gut helfen (auch wenn sie fast 100 km entfernt wohnen) und eine nette Schwiegermutter, die aber natürlich auch den Tod ihrer Tochter verkraften muss (ihr Mann starb auch an Krebs).

Sei gedrückt.

Hansi

Lisa war ein ganz tolles Mädchen und sie und meine Frau wollen sicher nicht, dass wir uns so "gehen lassen".
 
Wie seltsam - berührend anmutend... Hansi heißt auch Lisas Bruder und er ist 16.

Aber ob er seinen Eltern wirklich eine Stütze sein kann und sollte...? Er hat immerhin seine Schwester verloren und ist selbst ja irgendwo noch ein Kind, das seine Eltern braucht..Grad jetzt.

Ich wünsche euch allen von Herzen alles Gute und den Ort, sich auch einfach mit und in seinem Schmerz mal fallen lassen zu können und dann von lieben Menschen aufgefangen zu werden.
 
Hallo,

ich meine Lisa's Bruder sollte seiner Mutter zeigen, dass er auch da ist. Ich denke eine Aufgabe lenkt sie etwas ab und gibt ihr vielleicht einen kleinen Schub um nach vorne zu schauen.

Wenn ich "runterkomme" von meinem Alltagstrott (arbeiten, Kinder betreuen, abends kurz abschalten, Büro, ....) und wirklich Ruhe habe, kann ich mich an die tollen Zeiten mit meiner lieben Frau erinnern, aber ich komme auch immer ins Grübeln, Nachdenken, Weinen (nicht dass mich das ärgert - gehört für mich dazu) und es schmerzt. Meine Schwiegermama knabbert am Tod noch viel mehr, weil sie

a) die engste Bindung als Mutter zu meiner Frau hatte
b) sie 4x so lang kannte wie ich
c) sie mehr Zeit zum Nachdenken hat

Ich denke, dass dieses permanente Warum-Fragen einen kaputt macht. Ich brauche einfach Zeit, in der ich an etwas anderes denken will, nach vorne blicken (auch das macht mir Sorgen) will und versuche einfach wieder ein "normales" Leben zu führen.

Und da könnte Lisa's Bruder vielleicht eine Stütze sein.

Ich wünsche Lisa's Familie ganz viel Kraft

Hansi
 
Hallo ihr lieben,

Es ist nun eine Zeit vergangen,und doch steht bei uns die Welt still.
Wir können den Motor nicht anschmeissen,nicht gemeinsam.
Durch den Verlust von unserer kleinen Prinzessin, ist einfach zu groß.
Ich will es nicht wahrhaben, und doch sehe ich dem Elend jeden Tag ins Gesicht.
Meine Frau gibt auf.
Sie gibt alles auf.
Sie ist so Depressiv das sie nichts mehr macht.Selbst unser Sohn wird ignoriert.

Danke das ihr immer wieder schreibt.es tut sehr gut sich ab und an einfach mal die Seele abzuschreiben.

Gruss Helmut
 
Hallo Lisa Papa

Es ist schwer und ich weis nicht wie ich es richtig in Worten fassen soll

wäre es nicht besser für Deine Frau in eine Klinik zu gehen ?

Aus dem Haus mal raus,damit Sie nicht immer in jeder Ecke Lisa sieht.
Deppresiv sein,ist eine ernst zunehmende Krankheit
Trauern ist normal,aber Deine Frau brauch Hilfe.
würde Dir so gern etwas aufbauendes sagen, nur fehlen mir die Worte
den daß Lisa Euch fehlt kann ich sehr gut verstehen.


Pass auf Euch auf

Glg OldCat
 
Lieber Helmut,

es ist sehr traurig zu lesen, dass der Tod euerer kleine Prinzessin euch so zerreisst.
Jedoch ist ihr Tod auch erst wenige Monate her und wie soll denn eine Mutter oder Vater, so schnell damit fertig werden.
Die Trauer um ein Kind ist unermesslich. Deine Frau kommt damit viel schwerer zurecht als du. Wahrscheinlich musst du, trotz deiner eigenen Trauer, die ganze Verantwortung tragen. Es wird auch für dich zuviel.

Helmut, euere kleine Lisa hat sich so gewünscht, dass ihr nicht an ihrem Tod zerbrecht.

Lies nochmal was sie schrieb und zeige es auch bitte deiner Frau nochmals. Lisa wollte nie, dass es so kommt.
Also ich denke das meine Mutter nicht damit zurecht kommen würde wenn ich jetzt Sterbe. Ich weiß nicht ich glaiube sie würde in ein Loch fallen und da nie wieder rauskommen, und vielleicht würde sie dann untergehen.Mein Vater, er wäre wohl auch zu tiefst traurig, und mein Bruder weiß nicht, ich glaube er würde sich zurück ziehen von allem und jedem.
und ich habe angst das sie nie wieder Glüclich werden.
Was ist wenn meine Mama wieder Depressionen bekommt und sich was antut?
Dann haben mein Vater und Bruder nicht nur mich verloren sondern auch meine Ma.
Oder wenn sie sich plötzlich nicht mehr riechen können, habe ich auch schon gelsen, wenn das ein Grund wäre das sie sich nicht mehr lieben können?

Helmut, deine Frau hatte wohl vorher schon Depressionen. Bitte sprich mit ihrem Hausarzt über eine stationäre Therapie.
Werdet ihr, wird sie, psychologisch betreut.
Ich bin nicht für Medikamente, aber vllt. braucht sie für eine gewisse Zeit eine Unterstützung NEBEN einer therapeutischen Unterstützung.
Es ist richtig was ihr sagt, eigentlich bin ich die die Krank ist, aber oft habe ich das Gefühl meine Familie leidet mehr wie ich.
Meine Familie hat soviel für mich gemacht, und sie leidet so wegen mir, was ich gar nicht möchte, und deswegen sorge ich mich so um sie.

Lisa wollte nie, dass es euch so schlecht geht.
Helmut, ich denke so oft an euch und doch fehlen mir die Worte um euch Trost und vor allem Hilfe zu spenden.

Seid alle lieb umarmt, vor allem auch dein Sohn, denn er hat es gerade sehr, sehr, schwer. Gib ihm Liebe und Aufmerksamkeit, soweit es dir möglich ist.
 
hallo papa von lisa,

ich finde jetzt erst die kraft hier auch etwas zu schreiben.
der verlust eurer tochter tut mir unendlich leid für euch. in gedanken drücke ich euch ganz fest.

ich stehe auf der anderen seite - ich habe meinen vater verloren mit gerade einmal 23 jahren.
ich bin in das loch gefallen in dem deine frau gerade sitzt. es ist nicht schön da, sehr dunkel und man hat das gefühl nie mehr wieder herauszukommen.

dieses forum hier hat mir geholfen mut zu fassen, zuversichtlich zu sein und mir hilfe zu holen.
ich habe mich einer selbsthilfegruppe für verwaiste jugendliche angeschlossen.

da ich selbst bereits in meiner jugend meinen besten freund verloren habe (mit 18 jahren) ist mir durch seine eltern bekannt, dass es viele anlaufstellen für verwaiste eltern gibt. nehmt kontakt mit einer solchen stelle auf wenn ihr euch gemeinsam bereit dazu fühlt. lernt menschen kennen denen es geht wie euch - denn sie werden euch mit ihrer erfahrung helfen eine brücke über dieses loch zu bauen.

was die depression deiner frau angeht - sprich mit dem hausarzt darüber. auch ohne medikamente lässt sich hier etwas machen. eine psychotherapie ist mit sicherheit eine gute möglichkeit für deine frau einen ersten schritt in richtugn verarbeitung zu machen.

lieber papa von lisa, du bist ein sehr sehr starker mann.
du wirst das alles hinbekommen, halte deine familie zusammen, hol deine frau aus ihrem loch und vergiss dich dabei selbst nicht. und melde dich jederzeit hier. eure kleine tochter hat so wahnsinnig viele menschen hier erreicht mit ihren gedanken, mit ihren worten und mit ihrer liebenswerten art. all diese menschen sind jetzt auch für euch da und stützen euch gerne wenn ihr auf einem stück des wegs eine stütze braucht. scheue dich nicht, hier weiterhin zu schreiben.

ich bin in gedanken ganz fest bei euch!!!!
 
Lieber Helmut,

Du hast zuletzt geschrieben:

Es ist nun eine Zeit vergangen,und doch steht bei uns die Welt still.

Ja, sie steht immer eine zeitlang still, manchmal sehr lange, wenn wir einen schmerzvollen Verlust erleiden - sie muss es tun... Damit wir nach und nach, behutsam, in unserem egenem Tempo, auf unsere eigene Art und Weise diesen Verlust begreifen und schließlich - an ihn glauben.

Das erlebte, zugelassene Leid macht ihn uns dabei bewusst, immer wieder... Doch je mehr wir ihn begreifen (und damit auch annehmen), desto weniger Leid verspüren wir, denn es verändert sich in ein neues Gefühl - eine Mischung aus einer sanften Traurigkeit, Demut und... liebevollen Dankbarkeit. Dankbarkeit dafür, dass wir mit diesem Menschen unser Leben eine zeitlang teilen dürften, für all das, womit er uns bereichert hatte. Denn das ist uns geblieben.

So habe ich es selbst erlebt, nachdem mein Vater plötzlich gestorben war. Diese spätere Wende in meinem Trauerprozess erlebte ich als eine Art Befreiung, des Loslassens. Er fehlte mir zwar immer noch, doch mein Denken, meine Erinnerungen, meine Gefühle richteten sich zunehmend auf das, was mir von ihm geblieben ist und auf die mit ihm gemeisam verbrachte Zeit. Ich konnte wieder Schritt für Schritt meinen Frieden mit dem Leben schließen und mich darauf öffnen.

Eine warme, herzliche Umarmung an Dich und Deine Familie und viel, viel Kraft Euch allen!

Lenja
 

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