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sterben

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Lisa, ich kann mir in etwa vorstellen, wie es dir geht. Soviel Power, die dich hier im Thread erreicht hat, wenn auch alles liebend gemeint und jetzt sollst du dem standhalten, wo du dich doch am liebsten in eine Ecke verkriechen würdest und heulen oder so.

Versuch das alles als positive Tropfen zu sehen, ohne dass du dem in irgendeiner Weise standhalten musst, antworten musst, dem gerecht werden musst.

Fühl dich gut (nat. abgesehen von all dem, wo das nicht mehr geht).

Liebe Grüße von Sigi

PS: ich nehme an, dass die meisten Schreiber das auch so empfinden 🙂)
 

Hallo Sigi,

schau mal hier: sterben. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Hallo,
Ich danke dir für deine Worte,
und ja, es ist so viel was ich hier aufgenommen habe, und es mir auch zu Herzen nehmen möchte, doch aus irgendwelchen Grunden nicht kann.

Ich schaffe es nicht mit meinen Eltern zu reden, es schmerzt so sehr sie leiden zu sehen.
Im Moment gar nicht so einfach überhaupt was zu sagen, ich wünschte, das ich heute keinen Besuch bekomme.
Damit ich einfach mal ich sein kann.

Gruß Lisa
 
Liebe Lisa,
🙂

Ruh dich aus. Versuch nicht es immer allen recht zu machen damit sie nicht leiden.
Die schwerste Last trägst du mit deiner Krankheit.
 
Hallo -

liebe Lisa! :blume::blume: Wie geht es dir?

Ich hoffe, du konntest mit deinem Psychologen ein oder zwei gute Gespäche führen.

Wie ich das so sehe, sollten deine Eltern mal ein Gespräch mit dem Psycholgen führen, denn ich verstehe dich, wie das auf dich wirkt, wenn dein Papa nichts davon "hören will", was du thematisieren willst, was dir auf der Seele liegt.

Das finde ich sehr schade, echt! Er könnte euer Gespräch doch in die Richtung lenken, in der du beruhigt bist.
Der Papa und die Mama können es wohl nicht, das tut mir sehr leid für dich und für sie selber.

Könnte denn der Psychologe auf deine Eltern einen Schritt zugehen?

Konntest du denn mit dem Tagebuch, Block oder wie immer du es nennst, beginnen?

So könntest du immerhin von deiner Seite alles aufschreiben, was dich bewegt. Vergiß nicht, wenn du es im PC machst, die Zugangsdaten so aufzubewahren, daß deine Eltern oder der Arzt/Psychologe darauf zugreifen können.

Liebe kleine, starke Lisa - ich hoffe du findest immer wieder schönes, lustiges womit du dich und deine Gedanken beschäftigen kannst.



freundliche Grüße :blume::blume: von Gelinda

- wird am 13.2. 59 Jahre alt,
könntest mich auch angucken auf meinem Profil, wenn du dich hier mit einem Nick anmeldest (evtl. mit Lisa - damit wir dich erkennen🙂)

habe zwei "Kinder" J= 40, Mä= wird 33, beide verh.,
habe drei Enkel, das Mädchen wird jetzt 12, die beiden Jungen sind 8 Jahre
 
Liebe Lisa,

ich bewundere dich und wie "reif" du für dein Alter bist, aber das liegt vermutlich an deiner Krankheit. Ich kann sehr gut nachvollziehen, was bei dir und deinen Eltern gerade vor sich geht.

Bin 38 - meine Frau erkrankte 2010 an AML (FLT3). Es lief alles relativ gut, aber im September 2011 kam der Rückschlag - ab ins Krankenhaus. Die Ärzte sagten uns [Mitte Oktober] - mir und meiner Frau (wir haben 2 Kinder, Junge (3) und Mädchen (5)) dass ihre Überlebenschance ganz gering sei. Sie hat sich durchgekämpft und dieses Tal überschritten. Heute habe ich mit meiner Frau telefoniert (es ist seither jeden Tag jemand bei ihr - oft auch 24h), da ich nach meiner Auszeit (mitte Okt - Ende Nov) wieder arbeite und sie sagte, dass sie auch mal ihre Ruhe braucht und sich dem Tod wieder nahe fühlt und auch keine Lust aufs Leben hat. Sie gibt sich nicht auf, aber ihre Gedanken darf und muss sie auch aussprechen.

Natürlich geht es mir nicht gut dabei (und ich denke, in dieser Situation sind auch deine Eltern - so etwas überrumpelt jeden) - hab nach dem Telefonat noch geheult . Meine Schwiegermutter (die ich mag und mir auch ein guter Freund ist) ist sehr gläubig und denkt nun, dass sich meine Frau aufgibt und nicht mehr kämpfen will.

Ich kann beide Seiten sehr gut verstehen (meine Frau=du, meine Schwiegermutter=deine Eltern) - es ist für die Angehörigen nicht leicht und kostet sehr viel Kraft. Niemand will es akzeptieren (schon gar nicht beim 1. Mal), dass sein Kind/seine Frau/sein Mann/ zu einem sagt, dass er meint, er müsse sterben. Das bedarf etwas Zeit und Geduld. Ich würde dir raten, es noch einmal versuchen mit deinen Eltern über deine Gefühle/Gedanken zu reden (evtl. mit einem Psychologen zusammen). Klar ist es für deine Eltern nicht leicht, alles zu akzeptieren (und von Tag zu Tag ist man anders drauf), aber letztendlich sollte man den anderen respektieren.
Ich selbst gebe die Hoffnung nie auf, aber es gibt immer wieder Dämpfer und die lösen dann immer "schlechte" Gedanken aus (ob man will oder nicht - so ist es jedenfalls bei mir).

Lass dich nicht unterkriegen - es wird sicherlich ein langer Weg, aber bleibe bitte dran und lass nicht locker (evtl. hat dir der Ruhetag wieder Kraft gegeben). Deine Eltern sollten dich auf jeden Fall anhören (immer wieder versuchen) - ich habe auch meine Zeit gebraucht.

Liebe Lisa - ich wünsche dir das Allerbeste und viel Kraft. Diese Beiträge haben mir auch etwas Kraft gegeben. Ich wünsche deinen Eltern, dass sie sich öffnen können und ihr dann über alles redet und zuletzt, dass ihr in ein paar Jahren irgendwo zusammen Urlaub macht (ich denke, wenn man das zusammen durchsteht festigt das ungemein).
 
Guten Tag,

an alle Schreiber und Leser,

wir möchte uns bei Ihnen Bedanken das Sie unsere kleine Lisa begleitet haben.
Hier und mit Ihrer Hilfe hat unsere kleine Lisa uns noch ein paar schöne aber auch Traurige Worte hinterlassen.
Wir erfreuen uns, das es solch eine Anteilnahme an ihrem Beitrag gab, Aufmunternde Worte damit sie den Glauben und die Kraft an sich selbst nicht verliert.

Wir möchte Ihnen Danken, das Sie so zahlreich unserer kleinen Maus geantwortet haben.
Sie war sehr fleißig was das Schreiben betrifft. Sie hat das von Ihnen vorgeschlagene Tagebuch geführt.Auch wenn es nicht viel geworden ist.
Wir haben ein paar schöne und aufbauende Worte von ihr erhalten.

Danke sagt Familie Brandt
 
Liebe Familie Brandt,

mein Aufrichtiges Beileid.
Ihre Lisa war ein besonderes kleines Mädchen. Ich war von ihrer Stärke beeindruckt.
Ich bin froh, daß sie den Weg in dieses Forum gefunden hat und ich sie dadurch kennenlernen durfte. Ich werde noch lange an sie denken.
Ich wünsche Ihnen alles Gute. Sie können stolz auf ihre Lisa sein.

LG Susanne
 
Liebe Familie Brandt

mein herzliches Beileid. Ich bin erschüttert. Oft habe ich hier in den letzten Tagen nach Neuigkeiten gesucht und gehofft. Lisa war ein ganz spezielles Mädchen. Ich bin froh, dass ich sie durch diesen Thread kennenlernen durfte.

Ich werde Lisa und ihre Geschichte nicht vergessen.
Susanna
 
Liebe Familie Brandt.
Auch mein aufrichtiges Beileid.
Ich habe in den letzten Tagen sehr oft an Lisa gedacht.
Ich werde dieses wunderbare Mädchen bestimmt nicht vergessen.
 

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