Lieber Helmut Brandt, ich bin erst seit Januar 2018 in diesem Forum angemeldet und rein zufällig auf Lisas Thread gestossen, den ich komplett lesen musste, es hat mich nicht mehr los gelassen. Es ist das schlimmste, was Eltern passieren kann, das eigene Kind wieder beerdigen zu müssen, ich glaube dass nur Eltern, die das gleiche erlebt haben wirklich nachvollziehen können, was in Ihnen damals vorging und noch heute vorgeht. Viele Menschen können sich gar nicht vorstellen, wie man so etwas durchsteht. Ich persönlich auch nicht. Etwas möchte ich Ihnen unbedingt mitteilen : Bitte machen Sie sich keine Vorwürfe mehr, weil Sie damals nicht die Kraft hatten, mit Lisa über ihre Ängste, Gedanken, Gefühle und Sorgen zu reden. Lisa hatte wohl gespürt, dass sie sterben muss und wollte Frieden, keine Chemo mehr, sie war bereit, los zu lassen. Eltern dagegen geben niemals auf und hoffen bis zur letzten Sekunde. Ich verstehe voll und ganz, dass Sie damals trotz schlechter Prognose der hoch dosierten Chemo zugestimmt haben. Lisa hatte viele Menschen hier im Forum und den einen Arzt, welchen sie erwähnt, mit diesen Menschen konnte sie sich austauschen.
Wie geht es Ihnen, Ihrer Frau oder Exfrau? und Ihrem Sohn heute? Schreiben Sie den vielen Menschen hier doch wieder mal, falls Sie hier noch mitlesen.