Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Stationärer Aufenthalt?

danke für eure antworten!

habe sie schon gelesen, doch wir haben gerade ein tenniscamp bei dem ich helfe und bin abends nur noch fertig...

@abendtau: du hast schon mit sehr vielen dingen recht, auch wenn ich es ungern zugebe.

@traumatisierter: ich habe die probleme seit meiner kindheit und (auch wenn es sich jetzt megablöd anhört) ich kann mir nicht vorstellen wie es wäre ohne dem ganzen. das heißt nicht, dass ich mein leben so schön finde! aber vieles, wie z.b. die alpträume, empfinde ich als "normal".

werde später noch mehr schreiben, aber ich muss gleich schon wieder los.
 
ich habe die probleme seit meiner kindheit und (auch wenn es sich jetzt megablöd anhört) ich kann mir nicht vorstellen wie es wäre ohne dem ganzen. das heißt nicht, dass ich mein leben so schön finde! aber vieles, wie z.b. die alpträume, empfinde ich als "normal".

Für mich hört sich das wirklich ziemlich krass an, ja. Aber ich glaube, da bist du keineswegs ein Einzelfall. Sehr leidensfähig sind vermutlich viele Menschen und manche sagen sogar, dass wir sogar in einer "Leidenskultur" leben. Und viele junge Leute sind in harten Zeiten aufgewachsen... Aber auch wenn du es gar nicht anders kennst, eine andere Lebensqualität ist möglich!

Z. B. die Albträume, die habe ich zur Zeit ja auch, jede Nacht. Aber ich weiß aber noch, wie es ist, einen guten und erholsamen Schlaf zu haben, und das möchte ich gerne wiederhaben. Auch Gelassenheit ist etwas Schönes, auch da kann man durchaus hinkommen.

Im Grunde, musst du bedenken, kämpfst du ständig gegen dich selbst, gegen deine menschliche Natur, gegen deine natürlichen Bedürfnisse. Denn all die Symptome sind im Grunde Alarmzeichen vom Körper und von der Psyche, weil wir eben nicht wirklich gut mit uns selbst umgehen. Das ist ein erlerntes Verhalten. Und was man erlernt hat, das kann man auch wieder verlernen. Im Grunde ist das auch eine Aufgabe in der Therapie, genau das zu lernen, besser mit sich selbst umzugehen. 😉

Das ist nicht leicht, die destruktiven Muster sitzen tief, aber einmal auf den Weg gemacht, gibt es nach meiner Erfahrung auch kein Zurück mehr. Und dann wundert man sich oft, was für ein Potential man niemals genutzt hat, eben für sich selbst... 🙄

Viele Grüße
Traumatisierter
 
@abendtau:
mit dem verdrängen liegst du wohl nicht ganz unrichtig... es ist für mich ein schutz. glaube, ich würde vollkommen zusammenklappen, wenn ich den nicht hätte.

das problem bezüglich therapie liegt halt auch da, dass ich nicht reden will/kann. rede dann lieber über irgendwelche alltäglichen probleme, als über das, was mir wirklich wichtig ist. bisher ist nur ein einziger therapeut nicht darauf eingegangen, was ich letztlich sehr gut fand. allerdings auch nur, weil ich zu ihm wirklich so was wie vertrauen hatte.
das hatte ich bei anderen noch nie.

schlussfolgerung: ich kann so nicht weitermachen, aber sehe auch derzeit wenig sinn in einer thera, weil ich mich niemanden anvertrauen will.
dieses dilemma habe ich jetzt schon seit geraumer zeit und wenn ich so drüber nachdenke, ist es wohl auch das wirkliche problem. unter diesen umständen macht auch kein stationärer aufenthalt sinn...
 
Hm...
Vielleicht ist die Zeit dafür einfach noch nicht reif dafür.

Ich denke gerade an eine Aussage von meiner Tochter. (sie ist so alt wie Du) Sie meinte, sie weiß das sie etwas tun muß, aber erst wenn ihr Leben rund läuft. Meine Antwort: Das wird es nie.

Tja... 😕

LG...
abendtau
 

Anzeige (6)

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben