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Starke Frauen werden zum Feindbild

  • Starter*in Starter*in Steffi88
  • Datum Start Datum Start
Sie ist stolz und zeigt gerne ihre Weiblichkeit - nicht für mich, sondern weil es ihr einfach gefällt.

Ja, das weibliche Selbstverständnis ist ist in einigen Ländern ein anderes als in Deutschland.

Doch den Zusammenhang zum Post der TE sehe ich nicht; magst Du den Bezug herstellen?
 
Also wir führen sowieso nicht diese klassische Ehe, die sich viele vorstellen würden. Das geht bei uns sowieso in die offene Beziehung, nur das wir halt schon fast 7 Jahre verheiratet sind und knapp 10 Jahre zusammen. Wir haben geheiratet, weil wir es wollten und konnten. Niemand hat uns gezwungen oder so. Aber mich frisst es innerlich auf, nicht mehr so flexibel zu sein. Ich liebe meine Kinder und ich liebe meinen Mann. Will aber jetzt auch mal wieder gerne alleine was unternehmen, dann wieder unsere Beziehung (Ehe klingt so altbacken für mich) auffrischen, ihn überraschen und klar, darf man Affären haben. Ich weiß aber wo mein (Ehe)Mann ist. Nur weil wir verheiratet sind, leben wir nicht doch nicht wie im Gefängnis.

Ist dir vielleicht nicht in den Sinn gekommen, dass eben die offene Beziehung bei gleichzeitiger Ehe eben das Problem ist.

Allgemein zeigt mir dein Verständnis, dass du tiefe Verbundenheit mit Gefängnis gleichsetzt viel über dein Charakter aus.
 
Btw: Hier ist eine kleine Auswahl wie wirkliche Frauenunterdrückung aussieht:





Da bin ich froh in Deutschland zu leben, wo ich gegen sowas geschützt bin und auf mein Recht pochen kann. Wie solche Wohlstandsallüren wie bei der TE zustande kommen, ist mir ein Rätsel.
Ja aber zwischen Deinen Beispielen die grausam brutal und menschenverachten sind, und einer vollkommen Erfüllung , kann ich mir so spontan bestimmt 100 Nuancen vorstellen.
Auch mich ziehen zuweilen, für andere recht unbedeutende Dinge runter.
Dazu bedarf es nicht unbedingt Todesängste.
 
Ich will gar nicht so harsch klingen wie es nun vllt rüber kommt, aber verzeih mir das klingt alles eher nach Midlifecrisis. Die Angst was zu verpassen und der Wunsch nach einem zweiten Frühling.

Der Wunsch der meisten Durchschnittsfrauen irgendwann, die einen geben dem nach, die anderen kommen zur "Besinnung".

Eine Powerfrau hätte aber andere Prioritäten und fände einen Ehrenamt z.B. nicht als Zwang der Gesellschaft an. Ganz ehrlich es sind viel zu wenige die noch was ehrenamtlich machen. Tut man dann in seiner Freizeit ehrenamtlich was aktiv für Frauenrechte und zwar sinnvoll, dann spricht das für mich von Frauenpower und nicht von dem dummen Püppchen was du uns hier verkaufen willst....
 
Ja aber zwischen Deinen Beispieleen die grausam brutal und menschenverachten sind, und einer vollkommen e Erfüllung , kann ich mir so spontan bestimmt 100 Nuancen vorstellen.
Auch mich ziehen zuweilen, für andere recht unbedeutende Dinge runter.
Dazu bedarf es nicht unbedingt Todesängste.
Die TE hat sich aber im Eingangspost so dargestellt, als würde sie ach so unterdrückt werden.
Und da ich persönlich ein Feind der Verwässerung jeglicher deutlichen Begrifflichkeiten bin, will ich sie lieber auf dem Boden der Realität zurückholen.
 
Richtig, Old Flow.
Soetwas nennt man Totschlagargument.

Dass es noch bedeutend schlimmer geht, bedeutet nicht im Umkehrschluss, dass etwas weniger Dramatisches deshalb gut ist.

Hat auch Niemand behauptet, aber wenn man jeden Pups zu etwas furchtbar Schlimmen hochzuschaukelt, statt als das zu behandeln was es ist, führt nur dazu, dass die Menschen dann am Ende bei wirklich schlimmen Dingen zu abgestumpft sind um darauf zu reagieren.

Die Leute sollten vielleicht öfter das Märchen "Der Junge, der immer Wolf rief" lesen.
 
Als Frau sollst du Kinder bekommen, schick zurecht gemacht und immer hübsch, fidel (ein Wort aus dem früheren Zeiten) und frisch aussehen. Du muss als Frau von 7 Uhr Morgens bis 22Uhr immer volle 100 % im Beruf, Haushalt und nebenbei noch irgendwelchen Nebenjobs geben. Du musst um ganz erfolgreich zu sein, dich dann noch mindestens 3 Stunden in der Woche ehrenamtlich in der Bücherei, Sport - und Gymnastikgruppe und Kindergarten beteidigen. Das alles nicht genug. Du sollst die Fußballmannschaft deines Mannes bewirten, wenn diese nicht selbst bei Euch Zuhause sämtliche Sitzmöbel belegen und einsauen und die Kinder im Garten draußen spielen.
Wer sagt das, hat das so Dein Mann gesagt oder ist es Dein eigener Anspruch, wolltest Du perfekt für die Außenwelt sein und nun schaffst Du es nicht mehr? Das wäre doch nicht so schlimm, wenn Du Dir das eingestehst, kommuniziert miteinander. Ich selbst, und da bin ich vielleicht tatsächlich noch in einer anderen Zeit groß geworden, sehe ich etwas problematisch mit den Kindern, die noch realtiv klein sind und wenn Du die absolute Bezugsperson bist, diese deinem Mann überlässt, der sich sonst nicht so viel um sie kümmert. Eine Affäre, warum, weshalb? Für Dich, brauchst Du das, was erwartest Du Dir davon? Strafe für ihn?
Ich war noch nie für Pauschalisierung, es gibt tolle Frauen und tolle Männer und genauso umgekehrt.
 
Hat auch Niemand behauptet, aber wenn man jeden Pups zu etwas furchtbar Schlimmen hochzuschaukelt, statt als das zu behandeln was es ist, führt nur dazu, dass die Menschen dann am Ende bei wirklich schlimmen Dingen zu abgestumpft sind um darauf zu reagieren.

Die Leute sollten vielleicht öfter das Märchen "Der Junge, der immer Wolf rief" lesen.

Ich schreibe jetzt mal so absolutistisch wie Du:

Wenn man den Pups im Ansatz nicht bemerkt und etwas dagegen unternimmt, ist die Gefahr gegeben, dass man sich daran gewöhnt irgendwann fast unbemerkt gewaltig in der Kacke steckt.

So unterschiedlich kann man das betrachten.
 
Ich schreibe jetzt mal so absolutistisch wie Du:

Wenn man den Pups im Ansatz nicht bemerkt und etwas dagegen unternimmt, ist die Gefahr gegeben, dass man sich daran gewöhnt irgendwann fast unbemerkt gewaltig in der Kacke steckt.

So unterschiedlich kann man das betrachten.

Das zeigt mir, dass unsere Westgesellschaft eindeutig zu verwöhnt ist, um noch Empathie für echte Gewalt und Nöte zu empfinden ^^
 

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