Schmuddelwetter
Aktives Mitglied
Hallo zusammen,
habe momentan ein Problem und ich hoffe, dass ihr mir vielleicht helfen könnt: Ich bin Student und stehe kurz vor meiner ersten Magisterprüfung. Eigentlich bin ich ganz gut durch's Studium gekommen (wenn's auch ein wenig gedauert hat...) zum Ende hin neige ich aber immer stärker zum Aufschieben, inzwischen ist es so stark, dass ich mehr als die Hälfte aller Zeit mit anderen Dingen verplemper. Seit etwa zwei Jahren macht sich das Ganze bei mir bemerkbar, auch wenn ich schon immer die Veranlagung dazu hatte.
In den letzten Monaten ist es allerdings derart schlimm geworden, dass ich z.T. weder ein noch aus weiss! Ich habe z.B. meine erste Prüfung wieder abgeblasen, weil ich es schlichtweg nicht gebacken bekommen habe, rechtzeitig mit dem Lernen anzufangen. Nein, falsch: Ich habe rechtzeitig angefangen, aber die einzelnen Schritte immer bis zum letztmöglichen Zeitpunkt aufgeschoben, bis ich mit meinem Pensum derart im Rückstand war, dass es einfach keinen Sinn mehr hatte. Hintergedanke: In drei Monaten wird alles ganz anders - Pustekuchen!! Ich bin jetzt schon wieder in der Situation, dass ich mich nicht aufraffen kann etwas zu tun, obwohl die Zeit immer mehr drängt.
Leider handelt es sich bei mir nicht um Kreativ-Aufschieberitis, also dass ich nur im letzten Moment unter Druck etwas Produktives bewerkstelligen könnte, und ansonsten recht entspannt lebe, sondern ich zerbreche mir die ganze Zeit den Kopf und mache mich noch schier verrückt. Morgens beim Aufwachen ist der erste Gedanke Angst vor der Arbeit und dann schleppe ich mich durch den ganzen Tag mit irgendwelchen halbgaren Beschäftigungen (meistens im Netz gucken...), nehme mir aber alle halbe Stunde vor, dann doch einmal anzufangen. So geht das bis spät in die Nacht!! Von Freizeit in dem Sinne kann da natürlich nicht die Rede sein, ich werde ganz kirre dabei und rauche wie ein Schlot (anderes Thema🙂).
Der Witz dabei ist, dass ich eigtl. keinerlei Grund habe, Angst zu haben, weil ich noch nie durch eine Prüfung durchgerasselt bin. Dennoch schaffe ich es einfach nicht, mich aufzuraffen und habe Angst, dass ich in kurzer Zeit wieder abblase, weil die Zeit wirklich zu knapp wird - oder ich mir das zumindest einrede, um den Stress loszuwerden. Ich weiss echt nicht mehr was ich machen soll. Habe schon mehrere Techniken aus dem Netz probiert (Arbeit einteilen, Belohnung etc.), aber die haben allesamt nicht gefruchtet.
Ich weiss, dass mein Problem im Verhältnis zu anderen relativ gering ist, aber ich mache mich noch ganz verrückt und bin echt schon am Verzweifeln. Vllt. gibt es ja Gleichgesinnte unter Euch oder am Besten Leute, die das Ganze in den Griff bekommen haben.
Bin dankbar für Meinungen und Anregungen.
Lieben Gruß
Schmuddelwetter
habe momentan ein Problem und ich hoffe, dass ihr mir vielleicht helfen könnt: Ich bin Student und stehe kurz vor meiner ersten Magisterprüfung. Eigentlich bin ich ganz gut durch's Studium gekommen (wenn's auch ein wenig gedauert hat...) zum Ende hin neige ich aber immer stärker zum Aufschieben, inzwischen ist es so stark, dass ich mehr als die Hälfte aller Zeit mit anderen Dingen verplemper. Seit etwa zwei Jahren macht sich das Ganze bei mir bemerkbar, auch wenn ich schon immer die Veranlagung dazu hatte.
In den letzten Monaten ist es allerdings derart schlimm geworden, dass ich z.T. weder ein noch aus weiss! Ich habe z.B. meine erste Prüfung wieder abgeblasen, weil ich es schlichtweg nicht gebacken bekommen habe, rechtzeitig mit dem Lernen anzufangen. Nein, falsch: Ich habe rechtzeitig angefangen, aber die einzelnen Schritte immer bis zum letztmöglichen Zeitpunkt aufgeschoben, bis ich mit meinem Pensum derart im Rückstand war, dass es einfach keinen Sinn mehr hatte. Hintergedanke: In drei Monaten wird alles ganz anders - Pustekuchen!! Ich bin jetzt schon wieder in der Situation, dass ich mich nicht aufraffen kann etwas zu tun, obwohl die Zeit immer mehr drängt.
Leider handelt es sich bei mir nicht um Kreativ-Aufschieberitis, also dass ich nur im letzten Moment unter Druck etwas Produktives bewerkstelligen könnte, und ansonsten recht entspannt lebe, sondern ich zerbreche mir die ganze Zeit den Kopf und mache mich noch schier verrückt. Morgens beim Aufwachen ist der erste Gedanke Angst vor der Arbeit und dann schleppe ich mich durch den ganzen Tag mit irgendwelchen halbgaren Beschäftigungen (meistens im Netz gucken...), nehme mir aber alle halbe Stunde vor, dann doch einmal anzufangen. So geht das bis spät in die Nacht!! Von Freizeit in dem Sinne kann da natürlich nicht die Rede sein, ich werde ganz kirre dabei und rauche wie ein Schlot (anderes Thema🙂).
Der Witz dabei ist, dass ich eigtl. keinerlei Grund habe, Angst zu haben, weil ich noch nie durch eine Prüfung durchgerasselt bin. Dennoch schaffe ich es einfach nicht, mich aufzuraffen und habe Angst, dass ich in kurzer Zeit wieder abblase, weil die Zeit wirklich zu knapp wird - oder ich mir das zumindest einrede, um den Stress loszuwerden. Ich weiss echt nicht mehr was ich machen soll. Habe schon mehrere Techniken aus dem Netz probiert (Arbeit einteilen, Belohnung etc.), aber die haben allesamt nicht gefruchtet.
Ich weiss, dass mein Problem im Verhältnis zu anderen relativ gering ist, aber ich mache mich noch ganz verrückt und bin echt schon am Verzweifeln. Vllt. gibt es ja Gleichgesinnte unter Euch oder am Besten Leute, die das Ganze in den Griff bekommen haben.
Bin dankbar für Meinungen und Anregungen.
Lieben Gruß
Schmuddelwetter