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Sprecht ihr mit Kollegen über Stundenlohn?

Mit Personen, die finanzielle Probleme haben, spreche ich nicht über Geld.
Aber mit Freunden & Kollegen, die in ähnlich bezahlten Jobs arbeiten, spreche ich offen darüber.
 
Mit Personen, die finanzielle Probleme haben, spreche ich nicht über Geld.
Aber mit Freunden & Kollegen, die in ähnlich bezahlten Jobs arbeiten, spreche ich offen darüber.
Das zeigt ganz eindeutig die Spaltung unserer Gesellschaft. Genauso wie Führungskräfte meist zusammen in die Mittagsause gehen ohne die Nicht-Führungskräfte da mit einzubinden.

Ich finds schrecklich.
 
Ist es nicht so, dass Neid und Spannungen gerade dann entstehen, wenn die Unterschiede groß sind, und dass man sie gerade dann besser nicht betont? Das kann das Gehalt sein, aber auch der Schulabschluss, Wissen oder der Erfolg beim anderen Geschlecht. Ich achte z.B. darauf, bei bestimmten Menschen auf Fremdwörter zu verzichten, wenn es geht.
 
Ich arbeite im öD. D. h. jeder in der gleichen Position verdient genauso viel wie ich. Da kann niemand was verschweigen.

Privat bin ich deutlich zurückhaltender und rede nicht darüber, weil es in meinem Umfeld leider ein paar neidische Gestalten gibt.
 
Ich arbeite im öD. D. h. jeder in der gleichen Position verdient genauso viel wie ich. Da kann niemand was verschweigen.

Das stimmt nicht und kann man nicht wissen. Die Eingruppierung der Stelle (EG 8) mag fix sei naber die Stufen sind unterschiedlich und können auch zur Einstellung schon fixiert werden oder ggf. nachträglich (selten) erhöhen.

Ich habe auch eine höhere Erfahrungsstufe weil relevante Berufserfahrung angerechnet wurde, und zusätzlich noch 2 Jahre drauf.

Abseits davon mögen "Klauseln" in Verträgen (in TV oder BV gibt es da nicht) zwar vor Gericht nicht standhalten, aber Unfrieden hat man trotzdem gestiftet und das kann einem auf die Füße fallen, irgendwann mal.

Ich rede trotz Tariflohn und klaren Verhältnissen auch nicht über die Vergütung. Das führt nur dazu das immer einer unzufrieden ist, entweder man selbst, (das geht noch) oder man hat einen Kollegen angestachelt, der fortan an eigenen Stuhl sägt und ständig versucht mehr Geld zu bekommen als man selbst (alles erlebt in der Vergangenheit) . Da werden auch schnell die "Freunde" wieder zu Kollegen udn jeder is sich selbst der nächste..
 
Die Einstellung, über sein Gehalt nicht zu sprechen, ist ziemlich deutsch und leider mit einer der Gründe, warum es hier vielen Arbeitgebern so leicht fällt, Arbeitnehmer gegeneinander auszuspielen.

Ich selbst spreche mit meinen Freunden und vielen ehemaligen Komilitonen offen über mein Gehalt... und nicht nur das, sondern auch über andere Konditionen des Arbeitsvertrages (Urlaub, Kündigungsfristen, Betriebsrente etc.).
Das ist ungemein hilfreich, wenn man nicht übers Ohr gehauen werden möchte.
Natürlich weiß auch meine Familie, was ich verdiene und ich weiß es von ihnen.

Dass bestimmte Klauseln über Gehaltsverschwiegenheit im Arbeitsvertrag ungültig sind, wenn nicht gerade ganz besondere Umstände vorliegen, wurde ja nun schon mehrfach gesagt.

Ich beobachte diese Verschwiegenheit tatsächlich eher bei den einfacheren Angestellten und Arbeitern, welche dann nicht selten im Falle eines Karrieresprungs unter Durchschnitt bezahlt werden, weil sie die Vergleichswerte nicht kennen, aber wohl auch nicht kennen wollen.

Mit Personen, die finanzielle Probleme haben, spreche ich nicht über Geld.
Aber mit Freunden & Kollegen, die in ähnlich bezahlten Jobs arbeiten, spreche ich offen darüber.

Joah... so ungefähr halte ich es auch.

Das zeigt ganz eindeutig die Spaltung unserer Gesellschaft. Genauso wie Führungskräfte meist zusammen in die Mittagsause gehen ohne die Nicht-Führungskräfte da mit einzubinden.

Ich finds schrecklich.

Nicht ganz... wir haben in der Firmenkantine sogar noch ein kleines Separee "Führungskräftekasino". Das dient nicht der Spaltung unserer Gesellschaft und auch nicht geheimen Gehaltsverhandlungen untereinander sondern eher der Tatsache, dass man sich auch beim Essen beispielsweise über Personalthemen, Unternehmensziele, Konkurrenz-Strategien, Forschungsthemen unterhalten kann, die tatsächlich der Verschwiegenheit unterliegen.
Oder auch ganz profan über Privatkram, den die Mitarbeiter nicht unbedingt mitbekommen sollten. Auch Vorgesetzte sind nämlich nur Menschen... und eine gewisse Distanz zu den Mitarbeitern ist immer zu empfehlen, spätestens wenn unangenehme Entscheidungen getroffen werden müssen.
Aus dem gleichen Grund gibt es beispielsweise an Schulen auch das "Lehrerzimmer" und du wirst die Lehrkräfte eher selten in der Schülercafete zum Mittagsplausch antreffen.

Ich wüsste keinen Grund, mich mit anderen über mein oder deren Gehalt zu unterhalten. Warum auch? Ich definiere weder mich noch andere darüber.

Es geht dabei nicht um Definition oder Angeberei oder dergleichen sondern um Information. Das Schaffen eines realistischen Bildes, wo man selber und andere steht. Hilft ungemein dabei, die eigene Leistung einzuordnen und ob eine faire Bezahlung dafür vorliegt.

Ich kann nur jedem raten, mehr über Gehaltsthemen zu sprechen, speziell dann, wenn ein Jobwechsel oder eine Beförderung anstehen.
 
Nicht ganz... wir haben in der Firmenkantine sogar noch ein kleines Separee "Führungskräftekasino". Das dient nicht der Spaltung unserer Gesellschaft und auch nicht geheimen Gehaltsverhandlungen untereinander sondern eher der Tatsache, dass man sich auch beim Essen beispielsweise über Personalthemen, Unternehmensziele, Konkurrenz-Strategien, Forschungsthemen unterhalten kann, die tatsächlich der Verschwiegenheit unterliege
Naja, ich seh das so: Entweder man hat selbst das Zeug dazu, Führungskraft zu werden, bzw. man hat selbst auch die Veranlagung, auch eine sein zu können und es auch zu wollen. Dann, ja nur dann hat man die Chance in diesen eliteten Kreisen auch mit dabei sein zu dürfen.
Oder aber, man lässt es und bleibt "unter seines Gleichen" und macht sich halt so seine Gedanken über "die da Oben".
Plakativ gesprochen: "Arbeiter" unter "Arbeitern" und "Adel unter sich".
Es ist eben nicht Leicht, in unserer Gesellschaft als einfacher "Arbeiter oder Angestellter" z.B. seinen Vorgesetzten zu befragen, was man denn tun muss, um in seine Gehaltsklasse aufzusteigen. Aus Eigenschutz (Er könnte ihm ja den eigenen Job streitig machen) wird er i.d.R. das eigene Gehalt nicht preisgeben. Also lässt mans gleich mit der Fragerei.
Bei Führungskräften unter sich ist das sicherlich um einiges einfacher, weil die diejenigen Jobs weniger einfach durch Konkurrenten zu ersetzen sind.
Auch Gehälter untereinander in der "Arbeiter-und Angestellten-Klasse" suszutauschen stelle ich mir aus dem Grund ebenfalls einfacher vor.

Aus der Sicht geht's dann doch irgendwie wieder in Richtung "Spaltung der Gesellschaft" in meinen Augen...
 
Nein, warum, = Das letzte, was man für eine lebhafte Diskussion benötigt.
Oft - das Königreich der Halbwahrheiten.
Leistet ja auch nicht jeder das gleiche in 8 Stunden Arbeit, was will man da vergleichen?

Es macht einen entscheidenden Unterschied, Arbeitszeit zu bezahlen oder Leistung zu honorieren.
Die Deutung geht der Bedeutung voraus.
Wir ernten nicht immer, was wir säen und säen nicht immer, was wir ernten.
 
Das Einzige, was mir noch in den Sinn käme wäre, ggf. so herauszufinden, dass man in Firma X für 's gleiche Geld weniger oder entspannter arbeiten kann. Und es so praktisch auch selbst nutzen könnte, um bspw Leute zu werben. Manche Firmen zahlen ja auch Sonderzahlungen, wenn man jmd. erfolgreich geworben hat.
So nach dem Motto: "Komm zu uns, dann arbeitest du dich nicht tot und verdienst das Gleiche."
 

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