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Spirituelle Alternativen

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Gast

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Hallo liebes Comunity,

Es würde mich sehr interessieren zu erfahren ob es Alternativen gibt Spiritualität zu erfahren ohne dabei ins Kloster zu gehen oder das Gegenteil komplett auf sich alleine verlassen zu müssen?

Ich finde als Gläubiger Mensch es schade, dass ich nicht weiß ob es wie Buddha sagt ein Mittelweg zwischen Extremitäten gibt.

Gibt es einen Mittelweg? Es fällt mir schwer nur an das Eine zu glauben, wenn auf ein anderen Kontinent etwas vollkommen anderes gepredigt wird. Das heißt ich bin ein sehr offener Mensch und kann mich nicht auf eine Religion beschränken, da 1. ich überzeugt bin, dass wir alle letztenendes zu den einen wahren Gott beten-glauben 2. Das was eine Religion lehrt sieht für mich wie eine Ergänzung einer anderen Religion aus. Deshalb will ich mich nicht nur an das Christentum festlegen. Deshalb auch die Frage ob es eine Einrichtung-Orden-Gemeinschaft gibt, die sich darauf spezialisieren Spiritualität und das höchste Erkenntniss zu erlangen ohne sich auf eine Religion zu beschränken oder, dass es sich wie ein Kloster verhält in welchen man sich von den weltlichen Leben vollkommen etsagt?

Gibt es so was?

Liebe Grüße Peacefull Emptyness
 
Du möchtest von allem ein bißchen.
Dir sozusagen die Rosinen rauspicken.

Ich glaube nicht, dass das gut funktionieren wird.
Du möchtest "höchste Erkenntnis und Spiritualität" erlangen, ohne dich festzulegen.
Wäre es nicht besser, du widmest dich intensiv EINER Richtung?
Anders ist es imho nicht möglich, intensive Erkenntnisse und Bereicherung zu erfahren.

Außerdem stellt sich die Frage: Wo willst du hin?
Ich (er)lebe einen christlichen Glauben. Er ist zielgerichtet, worauf ich hinarbeite.
Was möchtest du?


LG,
RFK
 
Ich glaube es ist nicht der richtige Weg sich auf eine Richtung zu beschränken! Was bringt es? Wir alle wissen, wie kurzsichtig man wird, wenn man nur einer Religion fröhnt, Islamisten begehen Selbst- und Ehrenmorde um der "Allgemeinheit" zu dienen, Christen verpönen Homosexualität, Rassen, führten bereits blutige Kriege und stehen für Stillstand. Hinduisten glauben an Götter mit 32 Armen und mindestens 2 Rüsseln und Buddhisten glauben das gleiche, nur ohne die 2 Rüssel und 32 Arme, oh und sie glauben dass Götter uns unterlegen sind, weil die ja nicht leiden können wie wir 🙂

Der richtige Weg ist an das zu glauben, was man für richtig hält! Im Leben wie in der Religion!


Ich glaube an die Unendlichkeit meiner, eurer aller Seelen,
Ich glaube daran, dass wir Gott sind, es nur nicht wissen
Ich glaube daran, dass es nach dem Tode so ist, wie es vor dem Leben war,

Ich habe keine Angst vor dem Tod und keine Angst vor dem Leben.
Ich glaube daran, dass wir eine Aufgabe haben, hier in diesem Leben,
welche Aufgabe das ist, muss jeder für sich selbst finden.

Ich glaube, dass wir ein gutes Leben führen sollten,
Anderen helfen wenn möglich aber sich nicht für andere verbiegen.
Ich glaube man sollte sich selbst treu bleiben,
sich selbst akzeptieren und auch danach leben...

Ich glaube, ich habe noch einen weiten Weg mir selbst treu zu sein,
mich selbst zu akzeptieren und auch danach zu leben.
Ich glaube ich werde Angst haben im Auge des Todes,
Ich glaube ich habe Angst zu Leben,

Ich glaube aber ich kann es schaffen, denn ich bin ich, kein anderer 🙂


Wer anderer Meinung ist, darf das gerne sein, Glaube ist etwas zu tiefst persönliches und jeder hat ein Anrecht darauf. Auch Atheisten dürfen eifrig daran glauben, dass es keinen Gott gibt, das ist ihr gutes recht 🙂

Religion ist voller Idiotie, aber auch voller Weisheit! Wer sich nur für eine entscheidet, läuft Gefahr, das Wesentliche schneller aus den Augen zu verlieren, als derjenige der sich mit allen befasst und sich von mir aus Rosinen rauspickt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die "Buddhisten" in D`land, die mir bekannt sind, machen es genau auf die von dir beschriebene Weise: Sie kultivieren Religion light, fühlen sich unterschwellig überlegen, haben von nix richtig Ahnung und tröten es fröhlich in die Welt hinaus.
Warum wendest du dich nicht der Philosophie zu?
 
Hallo liebes Comunity,

Es würde mich sehr interessieren zu erfahren ob es Alternativen gibt Spiritualität zu erfahren ohne dabei ins Kloster zu gehen oder das Gegenteil komplett auf sich alleine verlassen zu müssen?

Ich finde als Gläubiger Mensch es schade, dass ich nicht weiß ob es wie Buddha sagt ein Mittelweg zwischen Extremitäten gibt.

Gibt es einen Mittelweg? Es fällt mir schwer nur an das Eine zu glauben, wenn auf ein anderen Kontinent etwas vollkommen anderes gepredigt wird. Das heißt ich bin ein sehr offener Mensch und kann mich nicht auf eine Religion beschränken, da 1. ich überzeugt bin, dass wir alle letztenendes zu den einen wahren Gott beten-glauben 2. Das was eine Religion lehrt sieht für mich wie eine Ergänzung einer anderen Religion aus. Deshalb will ich mich nicht nur an das Christentum festlegen. Deshalb auch die Frage ob es eine Einrichtung-Orden-Gemeinschaft gibt, die sich darauf spezialisieren Spiritualität und das höchste Erkenntniss zu erlangen ohne sich auf eine Religion zu beschränken oder, dass es sich wie ein Kloster verhält in welchen man sich von den weltlichen Leben vollkommen etsagt?

Gibt es so was?

Liebe Grüße Peacefull Emptyness

Hallo,

versuch doch mal den ältesten Kaugummiautomaten in Deutschland zu finden, der heute noch in Betrieb ist.
Das kann eine sehr spirituelle Erfahrung sein, im Ernst. Pack deine Sachen und suche.


Grüße,

Leylath
 
@Marcus: Hihihi, find ich gut 😀

Nun zu dir, lieber Gast.
Hallo liebes Comunity,

Es würde mich sehr interessieren zu erfahren ob es Alternativen gibt Spiritualität zu erfahren ohne dabei ins Kloster zu gehen oder das Gegenteil komplett auf sich alleine verlassen zu müssen?
Ja, die gibt es, jeden einzelnen Tag, den wir aufwachen. Du kannst in jeder Begegnung mit jedem Menschen, in der Natur, im Straßenverkehr, in deiner Familie Spiritualität erfahren. Du kannst den "Alltag" zu deinem spirituellen Lehrer werden lassen.

Ich finde als Gläubiger Mensch es schade, dass ich nicht weiß ob es wie Buddha sagt ein Mittelweg zwischen Extremitäten gibt.

Gibt es einen Mittelweg? Es fällt mir schwer nur an das Eine zu glauben, wenn auf ein anderen Kontinent etwas vollkommen anderes gepredigt wird.
Du leidest an deinem Wissen, nichts weiter. Wenn du nicht wüsstest, dass es andere Religionen gibt, könntest du dich dann auf eine verlassen? Ich hab den Eindruck, du bist "unsicher" (nicht bös gemeint), du bist dir der Religion als solcher nicht sicher. Du möchtest dir, wie schon gesagt wurde, die Rosinen rauspicken. Das ist völlig in Ordnung, finde ich. Nimm dir die Heiligen, den Gott, den Gedanken aus den jeweiligen Glaubensrichtungen heraus, der dir hilft. Das wurde schon früher so gemacht, wenn ich mich recht entsinne (schau dir Hermanubis an!). Aber hechel nicht irgendeiner menschenvermittelten ökumenischen Erkenntnismaschinerie hinterher.

Erkenntnis ist nichts, was du nur im Kloster erleben kannst. Mal ein banales Beispiel: Vor rund zehn Jahren lief ich durch den Wald. Auf einem Weg war ein Mauseloch. Und ich dachte: "Die ist ja doof, die baut ja mitten auf einem Weg." Dann wurde mir klar, dass sie es nicht sieht wie ich. Sie guckt von da unten, sie weiß nicht, dass das ein Weg ist. Megaerkenntnisflash. Beim Spazierengehen. Das war so wichtig und so weitreichend für mich, in der damaligen Situation und löste eine wahre Flut an Gedanken aus (Vielleicht bin ich genauso "doof" und bin schon auf dem Weg und merke es nicht, weil ich es nicht sehn kann...?)

Wenn du anfängst, Spiritualität zu formalisieren, wenn du anfängst, zu glauben, du könntest Erkenntnis nur erlangen, wenn du vorher dein Haus weihst, in einen Gottestempel gehst, Kraftorte aufsuchst, in Klöster gehst, hungerst und sonstwas - dann verliert sie ihre Kraft. Dann ist dein Herz verschlossen und auf diese wenigen Möglichkeiten beschränkt. Lässt du nun aber die Möglichkeit zu, dass jeder Tag dir "spirituelle Übung schenkt", gibt es unendliche Erkenntnismöglichkeiten für dich, tausend Diamanten im Alltag, die auf dich warten.

Warum willst du der westlichen Welt entsagen? Sie ist eine wunderschöne Spielwiese der Spiritualität, der Erkenntnis.
Und: Willst du für immer im Kloster bleiben? Du musst doch mit genau dieser Alltagswelt danach weiter klar kommen - warum also nicht gleich hierbleiben und hier üben, wie man Achtsamkeit, Verbundenheit etc. täglich praktizieren kann?

Um etwas in dir zu finden, musst du nicht nach Indien fliegen.

Du suchst nach Leuten, die dir zeigen, wie Erkenntnis geht, weil du selbst dir nicht vertraust. Hör auf damit. Du hast all dieses Wissen in dir, es liegt brach und du willst, das jemand von außen kommt und es dir bestätigt. Das ist Quatsch. Wende es an.
 
Hallo Gast!

Deshalb auch die Frage ob es eine Einrichtung-Orden-Gemeinschaft gibt, die sich darauf spezialisieren Spiritualität und das höchste Erkenntniss zu erlangen ohne sich auf eine Religion zu beschränken
Im Prinzip ist es doch ganz einfach:
Man wendet sich nicht an eine bestimmte Religionsgemeinschaft, sondern hält sich an seine Vernunft. Diese hat durchaus einen Raum für den Gottesbegriff. Auf diesen Kern, zu dem unter anderem noch wenige Elemente wie die der Unsterblichkeit und der Willensfreiheit gehören, konzentriert man sich. Auf kulturelle Eigenheiten wie besondere heilige Schriften oder bestimmte Riten kann man in der Regel verzichten. Im Kern geht es bei der Religion - und nur eine kann es geben - darum, dass man aufgrund seines moralischen Bemühens (oder NichtBemühens), auf ein göttliches Wesen hofft (oder es fürchtet). Alles andere wäre eine EgalHaltung, mit der man gleich ganz auf Religion verzichten könnte - was mißlich wäre.


oder, dass es sich wie ein Kloster verhält in welchen man sich von den weltlichen Leben vollkommen etsagt?

In der Regel halte ich die Flucht vor der Welt für kontraproduktiv. Wir sind als Menschen dazu da, um uns mit der oft auch unangenehmen Seite der Welt auseinanderzusetzen. Gerade dieser Kampf mit der Welt erzeugt den Wert menschlichen Handelns. Flucht vor der Welt ist Flucht vor der Verantwortung etc.
 
Es gibt eben immer und zu jeder Zeit viele verschiedene Religionen - und niemals nur eine einzige. Es nützt nichts, die Realität abstreiten zu wollen.
 
Ich antworte mal ganz spontan, ohne die anderen Beiträge gelesen zu haben. Ich weiß nicht so recht ob Du tatsächlich wissen möchtest was der richtige Weg ist?
Wenn man sich nur mit Spiritualität beschäftigt, kann man von jedem ein bisschen mitnehmen.Aber Du kannst Dir sicher sein,das wird Dir nie inneren Frieden geben,weil Du Dich auf diesem Weg auch für "Kräfte" öffnest, die Dir nicht gut tun, die nicht von Gott kommen.

Ich selber habe vor vielen Jahren erkannt, dass das Christentum nichts altmodisches ist, nichts zu tun hat mit dem was diesem Wort heut zu Tage anklebt, das es dabei nicht um Traditionen, Religiosität oder sonst was geht.
Ich habe erkannt,das Jesus nicht vor ca. 2000 Jahren gestorben ist,sondern das Er lebt und das er darauf wartet das wir zu IHM kommen, denn Er ist der einzige Weg zu Gott.
Vielleicht betest Du einfach mal zu dem großen noch unbekannten Gott und bittest ihn darum,Dir eine gute Gemeinde zu zeigen und darum,dass Er Dich die Wahrheit finden läßt.
Gott kann eine Menge tun, wenn er sieht,das jemand aufrichtig nach der Wahrheit sucht.




Liebe Grüsse
Lena
 
Hallo Lena!

Du scheinst sehr überzeugt zu glauben, das ist schön, ich finde es ist besser an etwas mit Hingabe zu glauben, als an überhaupt nichts. Das ist sowieso selten, die meisten heucheln einem Glauben vor, oder denken sie müssten an etwas glauben, weils die Eltern tun, weils erwartet wird. Das sind dann auch diejenigen die irgendwann als Atheisten enden und meinen glauben zu müssen, dass da garnichts ist...

Gott kann eine Menge tun, wenn er sieht,das jemand aufrichtig nach der Wahrheit sucht.

Meinst du? Aber sollte Glaube nicht ohne die Komponente "Wahrheit" funktionieren? Und was ist die Wahrheit überhaupt? 🙂
 

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