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Spirituelle Alternativen

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Also von den ganzen Weltreligionen finde ich, hat der Buddhismus das beste Gesamtpaket, nach dem man am ehesten leben kann, sofern man sich damit abfinden kann, dass man irgendwann als Wurm wiedergeboren wird und so neue Erfahrungen sammelt.

Der Islam hat sinnlose Dinge drinnen wie das Verbot Schwein zu essen und für meinen Geschmack nutzen zu viele diese Glaubensrichtung für Ehrenmorde und ähnliches aus. Außerdem ist er noch veralteter als das Christentum, und das will schon was heißen.

Wer wirklich nach dem Christentum leben will, darf erstens nicht verhüten, zweitens nicht masturbieren und drittens keinen Sex vor der Ehe haben 😱 -Außerdem gehen diverse Hexenverbrennungen, Kreuzzüge, Kriege und Morde aufs Konto des Christentums. Die Glaubensgemeinschaft scheut außerdem nicht davor zurück brav die Hand aufzuhalten wenn es um Spenden oder den Glaubenssteuersatz geht, dabei ist gemeinhin bekannt, welches Vermögen der Vatikan hortet.

Im Hinduismus betet man heilige Kühe an und glaubt an 100erte verschiedene Götter, bei denen einer absurder als der nächste erscheint und man glatt froh ist, dass die Christen immerhin so clever waren und Gott kein "Bild" gaben.

Scientology hat zwar nen gewissen reiz, weils eine der modernsten Glaubensrichtungen ist, aber was soll man von einer Religion halten, die davon ausgeht, wir wären alle von außerirdischen Seelen eines Strafgefangenenlagers des Planeten Mickymaus besessen, mit dem Overlord Xenu an der Spitze. Und dann verlangen die auch noch für solche Erkenntnisse bares Geld, nicht als Spende sondern als Gebühr...

Als Satanist ist die Welt zwar auch schön, solange man zu den fitten und starken gehört zumindest. Obligatorisches Tiere schlachten und dunkle Rituale an Friedhöfen gehören nicht zwingend zu dem Glauben und werden gerne von Medien in unseren Kopf eingepflanzt, damit man diesem "Anti-Christentum" Glauben nicht verfällt. Im Prinzip gibt er aber nur die Evolutionstheorie wieder, normalerweise müssten die meisten Atheisten eigentlich Satanisten sein, wenn man deren Weltanschauung genauer betrachtet.

Was bleibt einem da also anderes übrig, als sich raus zu picken was man will, bzw. nur das zu leben, mit dem man sich identifizieren kann? Wie viele Christen halten sich an die sexuellen Restriktionen wirklich? 1%? Ich kenne persönlich einige Moslems die Schweinefleisch essen, aber sonst unfassbar gläubig scheinen, was hilft's ihnen allen? Nichts, denn beide werden in der Hölle schmoren, aber ist die Hölle denn so ein schlechter Platz wenn 99% der Christen da sowieso mit einem Bein drinnen stehen, weil sie irgendwann mal masturbiert haben 😕


Tja, so läuft das mit dem Glauben, die meisten picken sich raus was ihnen gefällt und hoffen, dass der Allmächtige das nicht merkt, aber er merkt das, und ist ein rachsüchtiger, geradezu cholerischer Gott, und das wo ER doch den Fehler gemacht hat, ihr wisst schon, den mit dem freien Willen und so, wie allwissend kann man sein, nicht einmal die Konsequenzen von so einer Entscheidung zu sehen 😉

Fürs Protokoll: Ich finde keine der aufgezählten Religionen ist schlecht, haben alle ihre guten und weniger guten Seiten und am Ende muss jeder selbst entscheiden wie weit man die Glaubenssätze befolgen möchte. Nur sollte jeder aufpassen, die gewählte Religion nicht als Ausrede für seine Taten zu missbrauchen...
 
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Im Übrigen nur mal so laut vor mich hingedacht: Würde Rationalität nicht auch zu "Grausamkeit" und "Schlechtheit" etc führen, weil welchen logischen Hintergrund, welchen Nutzen hat es, dass wir uns um Arme und Schwache kümmern?

Sorry Joey, aber das ist genau die aberwitzige Argumentation bei denen mir bei unseren diversen Moralaposteln immer die wenigen verbliebenen Haare zu Berge stehen. 😕

Sich um Arme und Schwache zu kümmern liegt in der Natur des Menschen, genauso wie viele andere Verhaltensweisen auch. "Helfen" und "füreinander da sein" ist evolutionär begründet, Menschen sind nicht einzeln und isoliert aufgewachsen, sondern haben sich stets in Gruppen zusammengeschlossen und haben Gleichgesinnte gesucht, um das eigene Überleben zu sichern und auch, um sich weiter zu entwickeln, etc. In seiner Entwicklung war der Mensch auf Kooperation angewiesen, auf andere Menschen...arme und schwache Menschen wurden nicht per se ausgeschlossen oder "entfernt". Man brauchte doch die Ressourcen derjenigen, die auch ärmer waren als man selbst und ausserdem, wer anderen nicht hilft muss damit rechnen, dass einem im Notfall selbst auch nicht geholfen werden würde.

Insofern hat Altruismus vielleicht einen faden Beigeschmack - je nach dem wie man es nimmt - aber dennoch führt Rationalität sicherlich nicht zu Grausamkeit und Schlechtigkeit. 😉

@ Hilfe-Schlumpf:
Wahrscheinlich haben wir ein wenig aneinander vorbei geredet, mir ging es um was viel einfacheres, nämlich was du als "Glauben an das unabänderlich Schlechte" formuliert hast. Das ist so eine kleine Schwarzmalerei, die ebenfalls nicht der Realität entspricht. Das Positive und Schöne ist auf der Welt genauso vorhanden wie das Negative, wenn du dich aber auf das "unabänderlich Schlechte" fokussierst, ist diese deine "Sicht" auch so etwas wie ein "Glaube", denke ich. Aber würde man das jetzt weiterverfolgen, würde das OT werden, daher...😉

Gruß,
Rock
 
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Sorry Joey, aber das ist genau die aberwitzige Argumentation bei denen mir bei unseren diversen Moralaposteln immer die wenigen verbliebenen Haare zu Berge stehen. 😕

Sich um Arme und Schwache zu kümmern liegt in der Natur des Menschen, genauso wie viele andere Verhaltensweisen auch. "Helfen" und "füreinander da sein" ist evolutionär begründet, Menschen sind nicht einzeln und isoliert aufgewachsen, sondern haben sich stets in Gruppen zusammengeschlossen und haben Gleichgesinnte gesucht, um das eigene Überleben zu sichern und auch, um sich weiter zu entwickeln, etc. In seiner Entwicklung war der Mensch auf Kooperation angewiesen, auf andere Menschen...arme und schwache Menschen wurden nicht per se ausgeschlossen oder "entfernt". Man brauchte doch die Ressourcen derjenigen, die auch ärmer waren als man selbst und ausserdem, wer anderen nicht hilft muss damit rechnen, dass einem im Notfall selbst auch nicht geholfen werden würde.

Insofern hat Altruismus vielleicht einen faden Beigeschmack - je nach dem wie man es nimmt - aber dennoch führt Rationalität sicherlich nicht zu Grausamkeit und Schlechtigkeit. 😉

Hiho 🙂
Najaaa, du nimmst selbst schon moralisch besetzte Kategorien zur Hand, wenn du "Grausamkeit" und "Schlechtigkeit" bemühst 😉 Was ist denn "grausam" und was ist "schlecht"?
Ich habe das (ohne eine solche Einstellung gutzuheißen oder sie innezuhaben) einfach mal aus der ökonomischen Perspektive betrachtet (die du gern widerlegen kannst ^^):
Welchen Nutzen hat es für die Gemeinschaft der Menschen, wenn Alte und Schwache erhalten bleiben? Ökonomisch betrachtet kosten sie viel: Zeit, Geld, etc. Oh, ok, du könntest sagen, auf der anderen Seite "generieren" sie Geld, weil ihre medizinische Versorgung komplexer und finanziell intensiver wird.. *grübel* Hat nicht der Club of Rome schon in den 90er Jahren gesagt, man bräuchte nur noch 20% der Weltbevölkerung, um die ganze Maschinerie am Laufen zu halten und die anderen bräuchte man als Konsumenten...?
*NOCHMAL* Das ist NICHT (!) meine Meinung, ich geh da jetzt einfach mal politisch unkorrekt geldorientiert heran...
Wenn das Helfen in der "Natur" des Menschen liegt (bezweifle ich), warum ist die Welt dann, wie sie ist? Warum muss man in Deutschland Menschen per Gesetz zwingen, anderen zu helfen (§ 323c StGB)?
Ich glaube nicht, dass Höhlenmenschen sonstwas wie sozial waren und alles Kranke und Schwache bis zum Ende durchgefüttert und mit sich herumgetragen haben - das wäre einfach auch für das Überleben des Stammes hinderlich gewesen. Wenn man weglaufen muss, kann man nicht alle Blutenden mitnehmen, sonst kriegt einen der Säbelzahntiger doch noch.

OT: Waaas, du hast nur noch wenige Haare?! 😀 "Dr Rock" klang so... gewaltig und haarig! *headbang*
 
hm OT hin oder her.

Es geht doch auch um Glauben und Erwartungen.

Was ist der Unterschied, ob jemand glaubt, dass er nach dem Tod weiterlebt, und jemand, der glaubt, dass alles was er anpackt , schief gehen wird ?

Ich kann keinen Unterschied erkennen.

Nur wie gesagt, dass ich für meinen Glauben ( leider ) mehr als genug empirische Beweise habe, während der Christ nur ein paar wenige schwache Beweise hat......
 

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