@ Inspiration ich finde dein missionarischen Eifer einfach süß...
Aber ich werde jetzt im folgenden Erklären warum ich die meisten Religionen und ganz besonders die monotheistischen für Gift halte und für ein Instrument der Unterdrückung.
1. Erbsünde, verlorenes Paradies...
Hier wird zwar der Kern der Sache beschrieben aber total pervertiert. Mit der Geburt empfinden wir zwar die Trennung vom Urzustand, Paradies, Uterus als schmerzlich und wir sehnen uns danach wieder eins mit allem zu werden. Aber daraus eine Geschichte zu basteln mit der dem Menschen schon von Geburt an Schuldgefühle mitgegeben werden empfinde ich als pures Gift und als Instrument der Unterdrückung.
2. Erlösung von den Sünden. Nun wird ganz frech ein Produkt präsentiert das Abhilfe verspricht. Natürlich auch sehr gesund, erkauft mit einem qualvollen Foltertod noch mehr Betroffenheit und schlechtes Gewissen... Du stehst in seiner Schuld...er ist für dich gestorben... dann glaube wenigstens und befolge seine Gebote...
3. Es gibt nur einen Gott und nur einen Weg zur Erlösung...
Das ist das Schlimmste überhaupt an der ganzen Religion... 100% Intoleranz + ewiger Verdammnis für alle anders denkende, alle Gebote gelten nur für Gläubige, Ungläubige kann man Morden, Brennen, Schänden...
4. Der Mensch als Krone der Schöpfung...
sonst noch was? Göttlichkeit ist in jeder Kreatur, Pflanze, Stein, Berg, Fluss, den Tieren kurzer Hand einfach mal den Besitz einer Seele abzusprechen um die eigene Mordlust zu rechtfertigen... reife Leistung
Das ganze geht für mich am Kern der Sache vorbei. Mit unserer Geburt werden wir getrennt vom göttlichen und fühlen uns nicht vollständig. Es gibt viele Weg um mit sich und der Welt in Einklang zu kommen. Wichtig ist vorallem ein guter Zugang zur eigenen Seele. Wenn man seine eigene Seele spürt und mit ihr in Kontakt kommt, dann kann man auch das göttliche im Außen spüren. Ich brauche dazu kein dickes Buch, keine Priester, keinen Guru oder irgendeinen väterlichen Gott. Ich habe eine heilige und reine Seele in mir. Ich muss sie nur erkennen, dann fühle ich wo mein Weg hinführt. Menschen die eine Vaterfigur brauchen die ihnen immer sagt was sie tun sollen, kommen mir vor wie unselbständige kleine Kinder. Warum wollt ihr unbedingt in dieser Abhängigkeit verweilen? Ihr beschränkt euch selbst