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Spiritualität und Gesellschaft

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Danke :herz::herz:



Nein, überhaupt nicht!
Ein bisschen starrsinnig villeicht, aber immer sehr höflich.

Vielleicht kommt es starrsinnig bei euch an. Es ist aber nicht so. Ich wünsche euch allen nichts mehr als die innigste Verbundenheit mit Jesus Christus, aber dazu bedarf es der Beachtung der göttlichen Gesetzmässigkeiten und die sind nicht in unseren Hirnen niedergeschrieben sondern in der Bibel und wir sind dafür sehr vernagelt und schwer von Begriff. Nichts für ungut.
 
Liebe deinen Nächsten - fein und fair.

Halte dein rechte und deine linke Wange hin, und dann wieder die rechte. Weiß nicht, ob das dann noch so fair ist.

Zumindest würde ich das weder meiner Frau, meinen Kindern, noch sonst jemandem empfehlen.
 
Sorry, aber wenn mir jemand sagt, dass ich meinen Kindern am besten dadurch helfe, dass ich an Gott glaube, hat dieser Mensch vielleicht nicht so besonders viel vom Leben verstanden?
 
@ Inspiration ich finde dein missionarischen Eifer einfach süß...
Aber ich werde jetzt im folgenden Erklären warum ich die meisten Religionen und ganz besonders die monotheistischen für Gift halte und für ein Instrument der Unterdrückung.
1. Erbsünde, verlorenes Paradies...
Hier wird zwar der Kern der Sache beschrieben aber total pervertiert. Mit der Geburt empfinden wir zwar die Trennung vom Urzustand, Paradies, Uterus als schmerzlich und wir sehnen uns danach wieder eins mit allem zu werden. Aber daraus eine Geschichte zu basteln mit der dem Menschen schon von Geburt an Schuldgefühle mitgegeben werden empfinde ich als pures Gift und als Instrument der Unterdrückung.
2. Erlösung von den Sünden. Nun wird ganz frech ein Produkt präsentiert das Abhilfe verspricht. Natürlich auch sehr gesund, erkauft mit einem qualvollen Foltertod noch mehr Betroffenheit und schlechtes Gewissen... Du stehst in seiner Schuld...er ist für dich gestorben... dann glaube wenigstens und befolge seine Gebote...
3. Es gibt nur einen Gott und nur einen Weg zur Erlösung...
Das ist das Schlimmste überhaupt an der ganzen Religion... 100% Intoleranz + ewiger Verdammnis für alle anders denkende, alle Gebote gelten nur für Gläubige, Ungläubige kann man Morden, Brennen, Schänden...
4. Der Mensch als Krone der Schöpfung...
sonst noch was? Göttlichkeit ist in jeder Kreatur, Pflanze, Stein, Berg, Fluss, den Tieren kurzer Hand einfach mal den Besitz einer Seele abzusprechen um die eigene Mordlust zu rechtfertigen... reife Leistung

Das ganze geht für mich am Kern der Sache vorbei. Mit unserer Geburt werden wir getrennt vom göttlichen und fühlen uns nicht vollständig. Es gibt viele Weg um mit sich und der Welt in Einklang zu kommen. Wichtig ist vorallem ein guter Zugang zur eigenen Seele. Wenn man seine eigene Seele spürt und mit ihr in Kontakt kommt, dann kann man auch das göttliche im Außen spüren. Ich brauche dazu kein dickes Buch, keine Priester, keinen Guru oder irgendeinen väterlichen Gott. Ich habe eine heilige und reine Seele in mir. Ich muss sie nur erkennen, dann fühle ich wo mein Weg hinführt. Menschen die eine Vaterfigur brauchen die ihnen immer sagt was sie tun sollen, kommen mir vor wie unselbständige kleine Kinder. Warum wollt ihr unbedingt in dieser Abhängigkeit verweilen? Ihr beschränkt euch selbst
 
@ Inspiration ich finde dein missionarischen Eifer einfach süß...<br>Aber ich werde jetzt im folgenden Erklären warum ich die meisten Religionen und ganz besonders die monotheistischen für Gift halte und für ein Instrument der Unterdrückung.<br>1. Erbsünde, verlorenes Paradies...<br>Hier wird zwar der Kern der Sache beschrieben aber total pervertiert. Mit der Geburt empfinden wir zwar die Trennung vom Urzustand, Paradies, Uterus als schmerzlich und wir sehnen uns danach wieder eins mit allem zu werden. Aber daraus eine Geschichte zu basteln mit der dem Menschen schon von Geburt an Schuldgefühle mitgegeben werden empfinde ich als pures Gift und als Instrument der Unterdrückung.<br>2. Erlösung von den Sünden. Nun wird ganz frech ein Produkt präsentiert das Abhilfe verspricht. Natürlich auch sehr gesund, erkauft mit einem qualvollen Foltertod noch mehr Betroffenheit und schlechtes Gewissen... Du stehst in seiner Schuld...er ist für dich gestorben... dann glaube wenigstens und befolge seine Gebote...<br>3. Es gibt nur einen Gott und nur einen Weg zur Erlösung...<br>Das ist das Schlimmste überhaupt an der ganzen Religion... 100% Intoleranz + ewiger Verdammnis für alle anders denkende, alle Gebote gelten nur für Gläubige, Ungläubige kann man Morden, Brennen, Schänden...<br>4. Der Mensch als Krone der Schöpfung...<br>sonst noch was? Göttlichkeit ist in jeder Kreatur, Pflanze, Stein, Berg, Fluss, den Tieren kurzer Hand einfach mal den Besitz einer Seele abzusprechen um die eigene Mordlust zu rechtfertigen... reife Leistung<br><br>Das ganze geht für mich am Kern der Sache vorbei. Mit unserer Geburt werden wir getrennt vom göttlichen und fühlen uns nicht vollständig. Es gibt viele Weg um mit sich und der Welt in Einklang zu kommen. Wichtig ist vorallem ein guter Zugang zur eigenen Seele. Wenn man seine eigene Seele spürt und mit ihr in Kontakt kommt, dann kann man auch das göttliche im Außen spüren. Ich brauche dazu kein dickes Buch, keine Priester, keinen Guru oder irgendeinen väterlichen Gott. Ich habe eine heilige und reine Seele in mir. Ich muss sie nur erkennen, dann fühle ich wo mein Weg hinführt. Menschen die eine Vaterfigur brauchen die ihnen immer sagt kommen mir vor wie kleine Kinder. Warum wollt ihr unbedingt in dieser Abhängigkeit verweilen? Ihr beschränkt euch selbst
 
Und ja, ich behaupte, dass ich in Sekundenschnelle eine Religion basteln könnte, die besser als alle anderen Religionen ist.
 
Ich frage mal ganz konkret:

Wofür soll eine Religion gut sein?

Es ist völlig falsch, mit Nützlichkeitserwägungen an eine Religion heranzugehen. Als ob man selbst entscheiden könnte, religiös zu sein - oder es auch lassen könnte.

Man könnte auch fragen: wozu ist eigentlich Vernunft gut? Sollte ich mich ihrer bedienen? Oder: wozu ist eigentlich Willensfreiheit gut?

Einem vernunftbegabten Erwachsenen drängt sich Religion geradezu auf. Sie ist mit der Architektur seines Erkenntnisvermögens engstens verbunden. Der Mensch frage nach Sinn, sucht nach Lösungsmöglichkeiten (für verfahrene Lebenssituationen etc.). Der Mensch ruht nicht eher, bis er eine halbwegs vernünftige Umgangsweise mit seinen Sinnfragen gefunden hat. Vernunft mag kein Chaos und Sinnlosigkeit.

Und ja, ich behaupte, dass ich in Sekundenschnelle eine Religion basteln könnte, die besser als alle anderen Religionen ist.

Es gibt nur eine Religion und die ist schon da. Ich weiß zwar nicht, was Dir da vorschweben würde, aber ein schickerer Kultus, aufpolierte heilige Schrift, schönere Gotteshäuser etc. ist es nicht getan. Das sind sinnlich erfahrbare Äußerlichkeiten, die nichts an ewigen Gesetzlichkeiten im Mensch-Gottesverhältnis ändern.

Religion ist ein Verhältnis zwischen Gott und Mensch, das sich innerlich abspielt. Der eigentliche Gottesdienst ist die Absicht des Einzelnen, das Gute engagiert zu tun. Und dazu kann eine empirisch verfasste Kirche höchstens in Form von Erbauung beitragen. Handeln muss man aber als Individuum in diversen Lebenssituationen.
 
Ich denke mal, dass der Mensch im Allgemeinen schon gerne an etwas glauben möchte, aber die mögliche Auswahl ist recht bescheiden. Und da kommt aus meiner Sicht wahre Spiritualität ins Spiel.
 
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