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Spielt ihr Lotto, Aktion Mensch?

Ich habe mehrere Freunde, die bei der Aktien Mensch mitspielen. Sie betonen stets den guten Zweck und das es ihnen primär darum ginge.
Ich habe mir mal den Spass erlaubt sie zu fragen wie viel Prozent die Lottogesellschaft spendet. Sie hatten keine Ahnung. So wichtig war ihnen also, dass ihr Geld bei dem guten Zweck ankommt....

Ich fragte sie auch nach ihren Gewinnchancen und der Ausschüttungsquote. Ich bekam ein Schulterzucken als Antwort.
Mein Eindruck: Lottospieler sind zumindest bezogen auf ihr Spielen dumm.

Wieso sollte ich das auf Abruf wissen? Bevor ich das Los gekauft habe, habe ich mich informiert, wieviel Prozent sozialen Projekten zugutekommt, wieviel Prozent als Gewinn ausgeschüttet wird, wieviel Prozent als Steuer an den Staat abgeführt wird und was weiß ich was. Ich habe das damals für gut befunden und das Los gekauft.

Und weil ich heute die Zahlen nicht mehr benennen kann, bin ich dumm (zumindest auf mein Spiel bezogen)?
 
Wieso sollte ich das auf Abruf wissen? Bevor ich das Los gekauft habe, habe ich mich informiert, wieviel Prozent sozialen Projekten zugutekommt, wieviel Prozent als Gewinn ausgeschüttet wird, wieviel Prozent als Steuer an den Staat abgeführt wird und was weiß ich was. Ich habe das damals für gut befunden und das Los gekauft.

Und weil ich heute die Zahlen nicht mehr benennen kann, bin ich dumm (zumindest auf mein Spiel bezogen)?

Ist doch super, dass du dich informiert hast!

Ich glaube das tun die wenigsten.
Die, die sich informieren, werden vermutlich auch Jahre später zumindest noch ungefähr wissen ob es 10, 30 oder 60% sind die dem guten Zweck zukommen - erst recht wenn die Menschen behaupten, dass die Spenden der Hauptgrund seien.
 
Aktion Mensch spiele ich auch seit Jahren, noch nichts gewonnen.
Das eine schließt ja das andere nicht aus, d.h. Spenden oder Organisationen unterstützen geht ja zusätzlich noch. Wobei ich da schon sehr achte wo und wie das Geld ankommt bzw hinkommt.
Ab und an mache ich auch noch Sportwetten, sofern Sport auch mal stattfindet. Ist immer ein guter Kick für mich selbst und macht für mich dann Sportveranstaltungen noch interessanter. Da gewinnt man eigentlich regelmäßig, und wenn es nur etwas über den Einsatz ist, den ich allerdings sehr gering wähle.
 
Ich spende seit Jahren für den WWF und NABU. Da weiß ich dass 100% ankommen und kann sogar konkrete Projekte aussuchen.
Ich sehe es überhaupt nicht ein Lotteriegesellschaften dafür zu bezahlen, dass sie teils bitterarmen Menschen die Hoffnung vorgaukeln reich werden zu können und am Ende 99,9999% dieser Menschen nur noch schlimmere Armut bescheren.

Wenn es für dich Peter oder Andere hier Spass ist Lotto zu spielen und ihr das Geld dazu "übrig" habt, ist daran nichts falsches. Es ist egal ob man sein Geld für denen neusten Flachbildschirm oder fürs Lotto ausgibt wenns denn Freude bereitet.
 
Das denke ich eben auch, sollte jeder halten wie er meint und ist ja nichts verwerfliches bei. Vom eigentlichen Lotto halte ich allerdings auch nichts. Ehrlich gesagt weiß ich auch gar nicht wie man das spielt, braucht ja irgendwie ein Spielkonto heutzutage oder sowas. Egal, das habe ich jedenfalls noch nie gespielt. Mit der Aktion Mensch und den Sportwetten, wenn diese denn mal wieder stattfinden, komme ich ungefähr so auf 80 im Monat, wobei sich über das Jahr gerechnet die Sportwetten eigentlich immer wieder aufrechnen. Die Spenden liegen wesentlich höher.
 
Ich gönne mir jede Woche je 4 Spiele in Mittwochs- und Samstagslotto und noch zwei Spiele beim Eurojackpot, denn wer nicht mitspielt kann auch nie was gewinnen. Macht insgesamt 18 Euro pro Woche.
Es stimmt übrigens nicht, daß beim normalen Lotto keine soziale Komponente da wäre. Schon als es eingeführt wurde, stellte man die Regel auf, daß ein Fünftel der Beiträge für staatliche soziale Zwecke abgezweigt wird, als sich dann herausstellte, daß es von der Bevölkerung gern angenommen wird (die Intention war auch, damit illegale Glücksspiele auszubooten), hat man die Quote sogar auf ein Viertel erhöht. Damit werden "humanitäre, soziale und kulturelle Zwecke gefördert", hier dazu ein paar Infos: https://blog-foerdermittel.de/2017/12/lotteriefonds-und-lottostiftungen-teil-2-foerderung-in-den-einzelnen-bundeslaendern/
Muß sich also niemand mies fühlen, wenn er mal ein bißchen Asche in einen Lottoschein investiert.
 
Auch diese Organisationen sind bei weitem keine Heiligen.
Aber auch da kann ja jeder selber entscheiden, was er tut.




Ich kenne die Kritik. Heilige findet man nirgendwo ^^

Ich glaube es macht aber Sinn, wenn man spenden möchte, dies aktiv selber zu tun und sich Organisation und Zweck selber auszusuchen.

Die Aktien Mensch Lotterie ist für mich so ein bisschen wie die Krombacher Bierkästen, die für den Regenwald spenden: Ein gutes Gewissen etwas eigentlich schlechtes (Bier Trinken oder Glücksspiel) zu tun. Saufen für den Umweltschutz?

Statistisch landet ungefähr 1/3 des Geldes beim Hilfsorganisationen, 1/3 wird an Gewinner ausgeschüttet und 1/3 verdient die Lotto Gesellschaft.
Da ich keine Lust habe 1/3 meines Geldes der Lotto Gesellschaft zu schenken, spiele ich nicht Lotto.
 
Ich habe noch nie Lotto o.ä. gespielt und werde es auch nie tun. Abgesehen davon spende ich jedes Jahr eine feste Summe.
 
Statistisch landet ungefähr 1/3 des Geldes beim Hilfsorganisationen, 1/3 wird an Gewinner ausgeschüttet und 1/3 verdient die Lotto Gesellschaft.
Da ich keine Lust habe 1/3 meines Geldes der Lotto Gesellschaft zu schenken, spiele ich nicht Lotto.
Hier findet man die genaue Aufteilung: ca. die Hälfte wird als Gewinne ausgeschüttet, 23 % geht an soziale Zwecke, 16,6 % Lotteriesteuer, 7,5 % Provision für die Annahmestellen (meist Tabak- und Zeitungsläden), und popelige 2,8 % in die Verwaltung.
Das gilt aber nur fürs staatliche Lotto, also das bekannte Mittwochs/Samstags-Lotto. Nicht für private Lotterien, die aber ebenso Lotteriesteuer und andere Abgaben abdrücken müssen.

Ob man nur staatlich oder bei jemand anderen seinen Tippschein abgibt, bleibt jedem selber überlassen. Also auch bei wem wieviel Geld am Ende landet.
 

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