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SPIEL: 5 Wörter - 1 Mini-Story!

Ludewig der Bäckergehilfe, war auch nicht das Gelbe vom (Oster) Ei.
Er machte den Job nur als Aushilfe und telefonierte während der Arbeit mit seiner
Studentenverbindung, worüber er das Osterbrot im Ofen vergass, was inzwischen kohlrabenschwarzgeworden war. Autsch.
Anstatt den Schlamassel zu beseitigen, ging er erstmal zur Würstchenbude, um seinen Magen zu füllen.
Als er da stand und aß, kam seine Oma angewackelt, er fragte, was machst du denn hier so früh?
Sie lachte und sagte, ich will zum Bäcker, Osterbrot kaufen, das schmeckt doch immer so lecker.
Ludewig zog eine Grimasse......nein Oma, heute gibt es kein Osterbrot, aber ein Würstchen kannst du haben. Und hielt ihr sein angebissenes Würstchen hin. Worauf die Oma dankend verzichtete.

Call-Center, grüne Wiese, Obermedizinalrat, Flickenschuster, Fäulnis
 
Es war einmal ein Flickschuster, der sehr traurig war, da die Menschen immer weniger ihre Schuhe zur Reparatur brachten und lieber billige neue kauften. Eines Tages musste er seinen kleinen Laden schließen, da er kaum noch Kundschaft hatte. Da er aber von irgendetwas leben musste, bewarb er sich in einem Call-Center auf der grünen Wiese. Da gefiel es ihm aber gar nicht und so überlegte er, was er sonst noch machen könnte. Er war ganz ratlos und setzte sich in ein Café. Zufällig saß an einem anderen Tisch der ehemalige Obermedizinalrat Herr Meier aus seiner Stadt. Unser Flickschuster begrüßte ihn. Als der ihn fragte, wie es ihm gehe, erzählte er ihm von seiner verhassten Arbeit. Da erzählte ihm Herr Meier, dass er gerade dabei war, eine Firma aufzubauen, die einen natürlichen Schutz gegen Fäulnis von Holzpfosten anbieten sollte und er noch einen tüchtigen Mann suchte. Unser Flickschuster war begeistert und wurde sein Partner. So ist er heute Millionär.

Jahrmarkt, Felsendom, Kittelschürze, Vogel, Ball
 
Zuletzt bearbeitet:
Es war mal wieder Jahrmarkt im kleinen Städtchen Oberammergau und die Leute strömten dahin, um das bunte Treiben anzusehen. Tante Trude erschien natürlich in ihrer alten Kittelschürze, die sie nie ablegte, die war wohl an ihr festgewachsen. Sie schaute hier und da und blieb an einem Stand stehen, wo ein singender Vogel in einem kleinem Käfig sass. Das arme Tierchen tat ihr leid und sie zählte ihr Geld, um ihn zu kaufen. Hmmm, das würde wohl nicht reichen, denn der Vogel war ein Preisgekrönter Sänger und ziemlich teuer. Sie überlegte hin und her, da kam plötzlich ein Ball geflogen, sie duckte sich erschrocken. Dann tippte ihr jemand von hinten auf die Schulter und sie erschrak gleich noch einmal.
Es war ein seltsam aussehender, buckliger Mann, der ihr etwas ins Ohr flüsterte.....von einem Felsendom, wo ein Schatz versteckt sein sollte. Er gab ihr sogar noch eine halb zerissene Karte und verschwand wieder. Sie blickte verwirrt auf die Karte, dann auf den Ball und dann auf den Vogel.
Dann entschied sie, das sie wohl besser nach Hause ging in ihre Küche, die Lust auf den Jahrmarkt war ihr vergangen.
 
Gestern war nicht mein Tag. Morgens benutze ich gerade meine Mundspülung, als es klingelte. Da ich es eilig hatte, stürzte ich zur Tür und stieß dabei meine Lieblingsvase auf dem Boden um. Sie zerbrach in Tausend Scherben. Vor der Tür stand mein Nachbar wie ein Häufchen Elend. In der Hand hielt er meinen Türkranz aus echten Zweigen und Blumen. Er war ganz zerfleddert. Er erzählte mir zerknirscht, dass seine Katze an meiner Tür hochgesprungen sei und den Türkranz heruntergerissen und dabei zerstört habe. Ich meinte nur, das sei ja nicht so schlimm. Ich könne einen neuen basteln. Dabei bin ich nicht gut im Basteln und war froh, den Kranz so hinbekommen zu haben. Jetzt musste es aber schnell gehen. Ich zog mich an und hastete zur Bushaltestelle. Es hatte über Nacht stark geregnet, und es stand Wasser am Straßenrand. Ich dachte nicht an die möglichen Folgen, als ein Auto kam und direkt neben mir durch eine Regenpfütze fuhr. Ich wurde nass und musste noch mal nach Hause, mich umziehen. Natürlich kam ich zu spät zur Arbeit. Das Schlimmste kam aber noch. Ein Kollege brachte selbstgebackenes Brot mit, und ich probierte davon. Plötzlich durchfuhr mich ein heftiger Schmerz: Ich hatte auf irgendetwas Hartes gebissen. Mein Kollege entschuldigte sich vielmals. Aber die Schmerzen waren so groß, dass ich noch heute zum Zahnarzt und Bekanntschaft mit seiner Zange machen musste. Aber nun die gute Nachricht: Mein Nachbar klingelte nochmals und brachte einen ganz tollen selbstgemachten Türkranz mit, viel schöner, als ich einen hätte machen können.

USA, Leder, Vielfraß, Kanzel, Pfeffer
 
USA, Leder, Vielfraß, Kanzel, Pfeffer

Vor 12 Jahren war ich zum ersten Mal in den USA. Mich hatte das Landleben dort schon lange fasziniert und so beschloss ich, auf eine Farm in Texas zu fahren. Dort gab es viele Cowboys - so richtig mit Pferden, Lederhut und Stiefeln mit Spikes!
Eines Tages wollte ich reiten gehen. Mein Pferd war aber so ein Vielfraß, dass es eine ganze Stunde gedauert hat, bis es endlich losgehen konnte. Einer der Cowboys begleitete mich, zur Sicherheit. Ich war ja noch nie auf einem Pferd gesessen!
Der Cowboy hieß John, war etwas älter als ich und gehörte quasi zum Inventar der Farm. Ich muss sagen, er war sehr nett und hilfsbereit, und gut aussehen tat er auch - seine Haare haben mir besonders gefallen. "Salz-und-Pfeffer" nennt man die Farbe dort - hat was!
Nach dem Ausritt beschloss ich, noch in die Stadt zu gehen. Dort sollte am Aben ein Gottesdienst in einer kleinen Kirche stattfinden, mit viel Musik und Gesang. John bat mir an, mich in seinem Truck mitzunehmen, und ich sagte "ja". Vor dem Eingang ließ mich John aussteigen, und ich ging hinein und setzte mich in eine der hinteren Reihen. John hatte noch etwas vor - leider!
Plötzlich stand ein Mann, der auf der vordersten Bank saß, auf und kündigte an, dass es noch ein bisschen dauern würde, bis der Gottesdienst beginnen würde - der Pastor war noch nicht da.
"Da hätten wir uns gar nicht so beeilen brauchen", dachte ich bei mir, als plötzlich vorne am Altar eine Tür aufflog und jemand auf die Treppe zur Kanzel zueilte.
"Trägt der einen Cowboyhut???", dachte ich noch, da fiel es mir wie Schuppen vor den Augen: "John???"
Auf der Kanzel angekommen, nahm der Mann den Hut ab und strich sich seine grauen Haare zurecht. "Tatsächlich!" Ich konnte es kaum glauben. John war der Pastor?? Breit grinste er von oben zu mir herüber. Dann begrüßte er die Gemeinde und der Chor stimmte das erste Lied an, "Oh Happy Day".
Mit den "Happy Days" hörte es danach auch nicht mehr auf: aus dem Pastoren-Cowboy und mir wurde ein Paar. Jahre später kauften wir die Farm - und seitdem reiten wir gemeinsam dem Sonnenuntergang entgegen...

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Die neuen Wörter sind:
Käfer (das Auto), Schlagzeug, Erdnussbutter, Papierblumen, Festnetztelefon
 
Zuletzt bearbeitet:
Herr Schmidt schaute mal wieder aus dem Fenster, aus Langeweile und Neugier.
Sofort fiel ihm der Käfer , also das kleine rote Auto seines Nachbarn ins Auge.
Das hatte doch tatsächlich jemand in der Nacht zerkratzt und sogar eine Scheibe eingeschlagen....
Herr Schmidt griff zu seinem Festnetztelefon, um dem Nachbarn Bescheid zu sagen.
Als der endlich ranging, tönte so laut ein Schlagzeug aus dem Hörer, das man überhaupt nichts verstand. Kopfschüttelnd legte Herr Schmidt den Hörer wieder auf.
Was war das denn nun wieder? Übte sein Sohn oder hatte er irgendwelche Musik an?
Dann fiel ihm ein, das er ja noch die Erdnussbutter und die Papierblumen zum basteln für seine Enkelin kaufen musste, die morgen zu ihm kommen wollte.
Auf dem Weg konnte er gleich beim Nachbarn klingeln und ihm das mit dem Auto sagen.

Ameisen, Knallerbse, Hamsterbacke, Suffkopp, Zickenkrieg
 
Herr Schmidt schaute mal wieder aus dem Fenster, aus Langeweile und Neugier.
Sofort fiel ihm der Käfer , also das kleine rote Auto seines Nachbarn ins Auge.
Das hatte doch tatsächlich jemand in der Nacht zerkratzt und sogar eine Scheibe eingeschlagen....
Herr Schmidt griff zu seinem Festnetztelefon, um dem Nachbarn Bescheid zu sagen.
Als der endlich ranging, tönte so laut ein Schlagzeug aus dem Hörer, das man überhaupt nichts verstand. Kopfschüttelnd legte Herr Schmidt den Hörer wieder auf.
Was war das denn nun wieder? Übte sein Sohn oder hatte er irgendwelche Musik an?
Dann fiel ihm ein, das er ja noch die Erdnussbutter und die Papierblumen zum basteln für seine Enkelin kaufen musste, die morgen zu ihm kommen wollte.
Auf dem Weg konnte er gleich beim Nachbarn klingeln und ihm das mit dem Auto sagen.

Ameisen, Knallerbse, Hamsterbacke, Suffkopp, Zickenkrieg
Danach wollte Herr Schmidt zu seinem Auto und stieg versehentlich in einen Ameisen-Haufen. Das merkte er aber nicht gleich, sondern erst im Auto unterm Fahren, wo es zu brennen und zu jucken anfing. Am Supermarkt angekommen ging er wie ers vorhatte für seine Enkelin einkaufen, da waren ein paar Kinder am Eingang und eins hat ihm frecherweise eine Knallerbse vor die Füße geworfen, auch das noch! Dann kaufte er gut ein, viele Süßigkeiten für seine liebe Enkelin... und als er gerade am rausgehen war, waren die frechen Kinder schon wieder weg. Statt dessen stand aber ein kleines und liebes Mädchen da, aus seiner Nachbarschaft. Da gab er dem Mädchen ein paar Süßigkeiten, welches gleich ganz große Augen bekam und sich riesig freute und so lies er mit einem Lächeln das freudig naschende Mädchen mit Hamsterbacken zurück. Wo er gerade ins Auto steigen wollte, sah er ein paar Autos weiter einen in der ganzen Umgebung bekannten und torkelnden Suffkopp, der gerade mit einer halb vollen Bierflasche aus seinem Auto stieg und sie krirrend ins Eck warf. Auf seinem Rücksitz streiteten sich lauthals seine 2 mit ihm verheirateten Frauen - man kannte das Szenario - es war mal wieder ein richtiger Zickenkrieg, am hellichten Tage.

Jeans, Kondom, Pizza, Technoparty, Wahnsinn
 

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