Etwas älter ist bei Ü40 (anscheinend beidseits) schon ein geschönter Ausdruck.
als viele junge Eltern das heute tun, die ja nicht mal einen einzigen Baum im Wald kennen und oftmals mehr online oder mit dem Smartphone beschäftigt sind als alles andere.
Nicht jeder, der sich fortpflanzen kann, sollte auch tun. Egal, in welchem Alter.
Was tatsächlich so ist: Ältere Eltern neigen arg zum Helikoptern. Es gibt hier einen Waldkindergarten. Es sind die Ü40-Eltern, die die dümmsten Fragen stellen.
Von daher, das Alter sagt nichts darüber aus, ob man ein guter Vater/Mutter ist und ob man über vieles reden kann, wie man erzogen wird, ob man eine gute Kindheit hat oder nicht.
Das habe ich auch nicht behauptet.
Ich habe gesagt, oftmals ist es so, daß Eltern, die über die normalen zwei Dekaden für die Familienplanung hinaus sind, schlecht Zugang finden zu den Bedürfnissen und Problemen ihrer Kinder. Das hat mit guter oder schlechter Kindheit nichts zu tun.
Und etwas ist halt tatsächlich Fakt:
Wer sich Ü40 entscheidet, Kinder zu bekommen, entscheidet sich dafür, seinem Kind in dessen mittlerem Lebensalter eventuell zur Last fallen zu können. Glaubst vielleicht nicht, Schattenwölfin, ist aber so. Ich entstamme noch einer Zeit, in der Verhütungsmittel einen höheren Pearl-Index hatten. Wie gesagt, Nachzügler kamen vor. Diese Kinder hatten von ihren Geschwistern fast nichts, weil der Altersunterschied einfach zu groß war.
Die jüngeren Eltern meiner Freundin zb haben den ganzen Tag nur in der Bude gehangen, geraucht und sich gegenseitig betrogen, ihrer Tochter haben sie eine fragwürdige Moral beigebracht, der Vater hat zb mal einer Freundin seiner Tochter mit Vorsatz ein völlig durchgerostetes Auto andrehen wollen und war wütend, als das ganze aufgeflogen ist!
Schöne Geschichte, ich erzähle Dir auch eine.
Eine Bekannte hat ihren 40. Geburtstag gefeiert, als Corona nur in China vorkam. Sie hatte drei Kinder, damals 18 und 2x 16. Ihr Vater war zu der Zeit schon im Pflegeheim, weil er einen heftigen Schlaganfall hatte. Im April 20 brach sich ihre damals 82jährige Mutter den Oberschenkelhals. Nachdem sie aus der Reha entlassen wurde, konnte sie nicht mehr in ihrem Haus bleiben, also nahm ihre Tochter sie zu sich, was von ihr (der Mutter) auch lauthals eingefordert wurde, denn sie wollte partout nicht in ein Heim, wo doch schon der Vater(ein Vollpflegefall) von der undankbaren Tochter, der man den Rohbau bezahlt hat (was stimmt) und auch sonst viel bezuschusst hat (was auch stimmt) in ein Heim abgeschoben wurde. Nur...was hätte sie denn machen sollen? Arbeitete in Vollzeit und hatte drei halbwüchsige Kinder samt Mann, Haus und Garten daheim?
Also zog die Mutter/Oma ein. Und hat die Familie in 1,5 Jahren an den Rand des Wahnsinns gebracht, bis sie starb.