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Später Kinderwunsch -egoistisch?

vielleicht denkst Du auch einmal über die Zukunft des Kindes nach, das ihr da bekommen wollt.
Tut sie, deswegen stellt sie die Frage.

Ihr seid nicht mehr taufrisch, das werdet ihr noch merken, später, wenn das Kind in die Pubertät kommt oder vielleicht sogar noch früher.
Und jemand, der mit Anfang 20 ein Kind bekommt und mit Anfang/Mitte 30 voll im Job steckt, steckt nebenbei ein pubertierendes Kind leichter weg?

Die eigenen Kinder hat man halbwegs groß und selbständig, kann man sich umgehend um die pflegebedürftigen Eltern kümmern.
Wann ist ein Kind bei dir denn "halbwegs groß und selbständig"? Mit 40? Ich persönlich kenne niemanden, der mit 60 altersbedingt pflegebedürftig ist.

Das ist der Nachteil oder einer der vielen Nachteile.
Welche denn noch?
 
Ich möchte Dir Deinen Kinderwunsch nicht nehmen, aber vielleicht denkst Du auch einmal über die Zukunft des Kindes nach, das ihr da bekommen wollt.
Ihr seid nicht mehr taufrisch, das werdet ihr noch merken, später, wenn das Kind in die Pubertät kommt oder vielleicht sogar noch früher.

Das ist aber gar nicht das Problem.
Nachzügler von späten Eltern gab es wahrscheinlich immer schon, die meisten Nachzügler (die Eltern waren schon Ü40), die ich kenne, haben oftmals ein Problem: Die eigenen Kinder hat man halbwegs groß und selbständig, kann man sich umgehend um die pflegebedürftigen Eltern kümmern.
Das ist der Nachteil oder einer der vielen Nachteile.
Das ist genauso ein "Blick in die Glaskugel werfen" wie das Argument keine Kinder in die Welt zu setzen, weil ja irgendwann Krieg kommen könnte. Niemand kann in die Zukunft sehen, die Menschen werden immer älter und ob bzw wann man pflegebedürftig wird, weiss auch niemand. Ich kenne einige Menschen, die etwas ältere Eltern haben, da sind die Eltern auch nicht pflegebedürftig, nur weil sie schon 70 sind und das Kind mit 30 gerade mitten im Leben steht. So was passiert auch nicht von heute auf morgen, das jemand komplett auf Hilfe angewiesen ist. Oftmals leben die Kinder sowieso nicht in der Nähe bzw müssen selber den ganzen Tag arbeiten. Heisst, sie sind sowieso nicht vor Ort, um den Eltern im Alltag helfen zu können! Dafür gibt es andere Möglichkeiten. Die wenigsten sind in der Lage, ihre Eltern später mal pflegen zu können. Das funktioniert aus verschiedensten Gründen oftmals einfach nicht!

Lass dich nicht von den Meinungen anderer beeinflussen!
 
Ich kenne einige Menschen, die etwas ältere Eltern haben, da sind die Eltern auch nicht pflegebedürftig, nur weil sie schon 70 sind und das Kind mit 30 gerade mitten im Leben steht. So was passiert auch nicht von heute auf morgen, das jemand komplett auf Hilfe angewiesen ist.
Tja, und dann gib eben nochmal 10 Jahre dazu...dann sind die Kinder 40 und haben wahrscheinlich Kinder, die gerade auf dem Weg ins Erwachsenenleben sind, wo man sich denkt "Endlich gehört unser Leben bald wieder uns", aber dann sind die Eltern schon 80...und da sieht es mit der Pflegebedürftigkeit schon wieder ganz anders aus. Da kann man sich dann tatsächlich übergangslos von der Kinderaufzucht einer anderen Art von Betreuung widmen, die einen aber genau so fordert, wenn nicht (viel) mehr.
Heisst, sie sind sowieso nicht vor Ort, um den Eltern im Alltag helfen zu können!
Als Kind von von vornherein alten Eltern ist es tatsächlich eine sehr gute Idee, den Lebensmittelpunkt möglichst weit weg von ihnen zu wählen.
Es ist aber auch oft so, daß die alten alten Eltern an ihren Nesthäkchen ganz besonders hängen.
Und jemand, der mit Anfang 20 ein Kind bekommt und mit Anfang/Mitte 30 voll im Job steckt, steckt nebenbei ein pubertierendes Kind leichter weg?
Aber doch schon, glaube es mir. Nicht nur psychisch.
Jemand Mitte 30 ist einem Teenie vom Verständnis her viel näher, als jemand Mitte 50.
Die TE möchte in einem Alter Mutter werden, wenn Frauen eher Omas werden.
In unserer nahen Familie gibt es einen solchen Fall. Es ist nicht schön für das Kind.
Welche denn noch?
Ab 35 zählt man biologisch schon zu Risikoschwangerschaften. Ab 40 kann es noch enger werden.
Es braucht nicht unbedingt direkt ein behindertes Kind, es reicht auch ein Kind, das Defizite hat (aber nicht weil die Mutter in der Schwangerschaft geraucht oder getrunken hat).
Je älter mein Nichtlein wird, desto mehr leidet sie unter dem Alter ihrer Mutter, weil jetzt viele Aktivitäten attraktiv sind, die man mit seinen Kindern macht, wenn man selbst jung ist.
Generell blöde Fragen hat sie sich schon oft anhören müssen.
 
Das ist mir alles viel zu pauschal, es gibt soviele Kinder, auch Einzelkinder, die etwas ältere Eltern haben. Ich gehöre auch dazu und habe Freunde bei denen das so ist. Die haben alle ein sehr gutes Verhältnis zu den Eltern, deren Eltern haben mehr mit ihren Kindern unternommen als viele junge Eltern das heute tun, die ja nicht mal einen einzigen Baum im Wald kennen und oftmals mehr online oder mit dem Smartphone beschäftigt sind als alles andere.

Hier sind wirklich sehr viele Vorurteile unterwegs. Jeder Mensch ist anders und es werden irgendwie immer nur die Nachteile gesehe, nie die Vorteile, die es auf jeden Fall gibt.

Die jüngeren Eltern meiner Freundin zb haben den ganzen Tag nur in der Bude gehangen, geraucht und sich gegenseitig betrogen, ihrer Tochter haben sie eine fragwürdige Moral beigebracht, der Vater hat zb mal einer Freundin seiner Tochter mit Vorsatz ein völlig durchgerostetes Auto andrehen wollen und war wütend, als das ganze aufgeflogen ist!

Mein Vater war mit mir jedes Wochenende wandern, radfahren, im Schwimmbad und in Freizeitparks. Natürlich gab es auch Dinge, die man lieber nicht mit seinen Eltern besprochen hat, aber das ist völlig normal. Von daher, das Alter sagt nichts darüber aus, ob man ein guter Vater/Mutter ist und ob man über vieles reden kann, wie man erzogen wird, ob man eine gute Kindheit hat oder nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
etwas ältere Eltern
Etwas älter ist bei Ü40 (anscheinend beidseits) schon ein geschönter Ausdruck.
als viele junge Eltern das heute tun, die ja nicht mal einen einzigen Baum im Wald kennen und oftmals mehr online oder mit dem Smartphone beschäftigt sind als alles andere.
Nicht jeder, der sich fortpflanzen kann, sollte auch tun. Egal, in welchem Alter.
Was tatsächlich so ist: Ältere Eltern neigen arg zum Helikoptern. Es gibt hier einen Waldkindergarten. Es sind die Ü40-Eltern, die die dümmsten Fragen stellen.
Von daher, das Alter sagt nichts darüber aus, ob man ein guter Vater/Mutter ist und ob man über vieles reden kann, wie man erzogen wird, ob man eine gute Kindheit hat oder nicht.
Das habe ich auch nicht behauptet.
Ich habe gesagt, oftmals ist es so, daß Eltern, die über die normalen zwei Dekaden für die Familienplanung hinaus sind, schlecht Zugang finden zu den Bedürfnissen und Problemen ihrer Kinder. Das hat mit guter oder schlechter Kindheit nichts zu tun.
Und etwas ist halt tatsächlich Fakt:
Wer sich Ü40 entscheidet, Kinder zu bekommen, entscheidet sich dafür, seinem Kind in dessen mittlerem Lebensalter eventuell zur Last fallen zu können. Glaubst vielleicht nicht, Schattenwölfin, ist aber so. Ich entstamme noch einer Zeit, in der Verhütungsmittel einen höheren Pearl-Index hatten. Wie gesagt, Nachzügler kamen vor. Diese Kinder hatten von ihren Geschwistern fast nichts, weil der Altersunterschied einfach zu groß war.

Die jüngeren Eltern meiner Freundin zb haben den ganzen Tag nur in der Bude gehangen, geraucht und sich gegenseitig betrogen, ihrer Tochter haben sie eine fragwürdige Moral beigebracht, der Vater hat zb mal einer Freundin seiner Tochter mit Vorsatz ein völlig durchgerostetes Auto andrehen wollen und war wütend, als das ganze aufgeflogen ist!
Schöne Geschichte, ich erzähle Dir auch eine.
Eine Bekannte hat ihren 40. Geburtstag gefeiert, als Corona nur in China vorkam. Sie hatte drei Kinder, damals 18 und 2x 16. Ihr Vater war zu der Zeit schon im Pflegeheim, weil er einen heftigen Schlaganfall hatte. Im April 20 brach sich ihre damals 82jährige Mutter den Oberschenkelhals. Nachdem sie aus der Reha entlassen wurde, konnte sie nicht mehr in ihrem Haus bleiben, also nahm ihre Tochter sie zu sich, was von ihr (der Mutter) auch lauthals eingefordert wurde, denn sie wollte partout nicht in ein Heim, wo doch schon der Vater(ein Vollpflegefall) von der undankbaren Tochter, der man den Rohbau bezahlt hat (was stimmt) und auch sonst viel bezuschusst hat (was auch stimmt) in ein Heim abgeschoben wurde. Nur...was hätte sie denn machen sollen? Arbeitete in Vollzeit und hatte drei halbwüchsige Kinder samt Mann, Haus und Garten daheim?
Also zog die Mutter/Oma ein. Und hat die Familie in 1,5 Jahren an den Rand des Wahnsinns gebracht, bis sie starb.
 
Ich habe gesagt, oftmals ist es so, daß Eltern, die über die normalen zwei Dekaden für die Familienplanung hinaus sind, schlecht Zugang finden zu den Bedürfnissen und Problemen ihrer Kinder.

Meine Mutter hatte mich damals in ihren 20ern bekommen, trd. war sie felsenfest davon überzeugt, dass die Pubertät nur eine Erfindung der Medien sei, damit sich Kinder schlecht benehmen können und hatte noch Dutzend andere wunderliche Ansichten zu Theme Erziehung und anderen Dingen.

So viel dazu, dass man aufgrund des jüngeren Alters besseren Zugang hätte.
 
40 ist doch nicht "alt"...
Ich kann nur für mich sprechen wenn ich sage das ich keine gute Mutter gewesen wäre in meinen jungen Jahren. Wenn es so sein soll werde ich dann auch "erst" Mitte 30 Mama werden und das ist auch gut so.
 
Ich weiß jetzt nicht wo dieser graue Kater lebt, dass die Frauen mit 40 Oma werden.

In der heutigen Zeit lebst du auf jeden Fall nicht.

Frauen mit 40 sind heute noch junge Frauen. Auch mit 60 ist eine Frau noch topfit. Da ist das Kind dann 18.

Bitte liebe TE lass dir von solchen Männern nichts einreden. Ich kenne Frauen die mit Mitte 40 Nachzügler bekommen haben, da musste kein Kind die Mutter pflegen.

Und sterben kann man in jedem Alter. Das ist höchstens ein Argument, wenn ein Mann mit 70 Vater werden will.
 
Aber überlegt es euch gut, TE - Kinder bleiben nicht immer klein und süß... Der Horror kann kommen, wenn sie erwachsen werden - seid ihr dem dann auch noch gewachsen....?
 

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