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Später Berufseinstieg

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Ah noch so jemand 😊 Ich wollte mit 17 (Literatur😁)Übersetzer (Englisch / Französisch) werden und jemand meinte "Dann studierst du am besten erstmal ganz was anderes." Habe dann Informatik studiert, war aber nach dem Studium unglücklich und wollte mich als Übersetzer selbstständig machen. Bin dann in die Texterbranche gerutscht. Bis KI kam, jetzt arbeite ich daran zurück in die IT zukommen (Softwaretesting) 😊 oder wenn das nicht klappt als Technischer Redakteur (Viele Quereinsteiger aus Geisteswissenschaften, die gerne schreiben und Interesse an Technik haben oder entwickeln). Geht dann auch als Volontariat.
 
Natürlich weiß ich, dass es ein Privileg ist, dass meine Eltern mich unterstützen und deswegen fühle ich mich auch etwas schlecht..
ich würde mich nicht in Gefühlsduseleien verlieren. Rede mit deinen Eltern. Wenn sie dir das OK geben und wenn es das ist, was du tun möchtest, dann mach das! Mit 27 ins Berufsleben einzusteigen ist kein Problem.
 
Natürlich gibt es noch erfolgreiche Texter. Es gibt auch noch viele Übersetzer. Wird es auch immer noch weiter geben, aber man wird weniger brauchen. Der Bereich ist aber auch seit Jahren überlaufen, das wird einem auch vor dem Studium klar gemacht. Noch ist das anders in der IT und ich verdiene dort auch mehr.
 
Danke für die Antworten.

Ich habe in meinem Bachelor Übersetzen mit den Sprachen Englisch und Französisch studiert. Leider ist diese Sprachkombination ziemlich überlaufen und die Aussichten auf eine Festanstellung ziemlich schwer, nicht mal ein ordentliches Auslandspraktikum konnte ich bekommen. Daher habe ich nach dem Bachelor erst einmal 6 Monate in einem anderen Job (Texter) gearbeitet.

Da die Firma nicht soo toll war, habe ich dann gekündigt und mich dazu entschlossen, etwas mit mehr Sicherheit zu machen (Studium Public Management - öffentlicher Dienst). Neben der Sicherheit waren zugegeben auch die Bezahlung und vor allem die Arbeitszeiten ein ausschlaggebender Grund, weshalb ich wechseln möchte. Vielleicht kennen manche das Arbeiten in Werbeagenturen, aber im Normalfall bedeutet das schlechtes Gehalt (in meinem Fall etwas über dem Mindestlohn), viele unbezahlte Überstunden und dann noch viel Zeitdruck und Stress.

Das Studium würde zwar wieder 3,5 Jahre gehen, allerdings hätte ich dann bereits zwei Praxissemester integriert und ein Masterstudium würde ja auch mindestens zwei Jahre dauern, eine Ausbildung sogar drei. Natürlich weiß ich, dass es ein Privileg ist, dass meine Eltern mich unterstützen und deswegen fühle ich mich auch etwas schlecht..
Das ist witzig, ich mache jetzt dasselbe. Bin aber noch ein Stück älter als du. Hab eine abgeschlossene kaufmännische Ausbildung. Schuldgefühle habe ich nicht, eher ein bisschen Angst diesen Schritt zu bereuen...
 
Das ist witzig, ich mache jetzt dasselbe. Bin aber noch ein Stück älter als du. Hab eine abgeschlossene kaufmännische Ausbildung. Schuldgefühle habe ich nicht, eher ein bisschen Angst diesen Schritt zu bereuen...

Mit einer kaufmännischen Ausbildung hast du in jedem Fall eine gute Basis bzw. ein Auffangnetz, sollte es mit dem Übersetzen nicht klappen. Als Kauffrau mit Fremdsprachenkenntnissen bekommt man immer einen Job. Ich hätte nach dem Abi lieber auch eine kaufmännische Ausbildung machen sollen, dann hätte ich etwas "Handfestes" bzw. Anerkanntes, worauf ich zurückgreifen kann.

Ein Praktikum im kaufmännischen Bereich habe ich ebenfalls absolviert (in Frankreich), da ich im Übersetzungsbereich leider nichts Passendes gefunden habe, aber vielleicht hast du ja mehr Glück. Wenn du Tipps brauchst, kannst du mich immer gerne fragen. ^^ Habe übrigens in Köln studiert, falls dich das interessiert 🙂
 
Achsoo, dann habe ich das falsch verstanden, sorry. ^^

Ich habe in Köln bzw. NRW meinen Bachelor in Übersetzen gemacht und habe danach eine Weile in einer Stadt im Rheinland gearbeitet. Danach bin ich jedoch wieder zu meiner Familie nach Bayern gezogen, wo ich aktuell wohne. Ich werde mein Studium in der Region beginnen.

Ein bisschen "Einblick" in den öffentlichen Dienst habe ich durch ein Praktikum bei einem Landratsamt bereits bekommen. Ich denke, dass das für mich die beste Entscheidung ist und generell denke ich auch, dass der öffentliche Dienst eine gute Wahl ist.
 
Hab mich falsch ausgedrückt, ich meinte, den öffentlichen Dienst wo du jetzt auch anfängst, bist du in NRW?

Aus reiner Neugier würde ich gerne fragen, ob du wie ich ein Studium (für den gehobenen Dienst) oder eine Ausbildung anfängst (mittlerer Dienst) und ob auch für die Verwaltung (öffentlicher Dienst ist ja sehr groß und nicht nur die Verwaltung).
 
Achsoo, dann habe ich das falsch verstanden, sorry. ^^

Ich habe in Köln bzw. NRW meinen Bachelor in Übersetzen gemacht und habe danach eine Weile in einer Stadt im Rheinland gearbeitet. Danach bin ich jedoch wieder zu meiner Familie nach Bayern gezogen, wo ich aktuell wohne. Ich werde mein Studium in der Region beginnen.

Ein bisschen "Einblick" in den öffentlichen Dienst habe ich durch ein Praktikum bei einem Landratsamt bereits bekommen. Ich denke, dass das für mich die beste Entscheidung ist und generell denke ich auch, dass der öffentliche Dienst eine gute Wahl ist.
Hast du denn im Übersetzerbereich gearbeit oder in einer anderen Richtung? Ich selbst überlege ein Übersetzerstudium anzufangen, allerdings wenn dann eher nebenberuflich. Sind die Aussichten für Übersetzer wirklich so schlecht, wie Du schon oben geschrieben hattest? Ich selbst würde die Kombination Französisch/Spanisch vermutlich nehmen. Festanstellungen gibt es wahrscheinlich auch nicht sooo viele oder?

Was Dein Thema betrifft: ein zweites Studium in Deinem Alter, insbesondere eines, welches Hand und Fuß hat anzufangen, ist echt kein Beinbruch. Ich kann Deine Gedanken aber nachvollziehen, als ich jünger war erging es mir ähnlich. Das war aber rein subjektiv, objektiv gesehen wird man dir das nicht negativ ankreiden, ganz im Gegenteil. Es zeugt sogar von einer gewissen Reflektiertheit und aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass im öffentlichen Dienst die Berufsanfänger auch nicht alle 20 sind 😉 Auch jemand, der bei uns eine Führungsposition innehat, hatte mit Mitte/Ende 20 nochmals Public Management studiert und wie man sieht hat es ihm auch nicht geschadet, von daher: mach Dir da wirklich keinen Kopf 🙂
 

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