Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

soziale Inkompetenz behandeln

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 124757
  • Datum Start Datum Start
Verhaltenstherapie ist aber das was mir weiterhilft ( oder auch ähnliche Programme).
Oder eben auch Gruppentherapie.
Fehelendes Vertrauen kann auch keine Therapie ändern.
Ich bin nur gut um Frust abzulassen.

Jede Klinik hat ihr eigenes Konzept oder so ähnlich, oft lange Wartezeiten (gerade bei guten Kliniken) und ein Vorgespräch, auf der Internetseite kann man schauen, was die so anbieten. Da könntest du dich ja mal informieren. Und gut wäre, wenn dir dein Arzt oder Psychotherapeut eine Klinik empfehlen könnte.

Allerdings muss ich Luna recht geben, das ist da wirklich kein Wunschkonzert. Einige Therapien mag man mehr, andere weniger. Sicher gehen die auch auf Wünsche ein, aber das hat Grenzen und mehr Einzeltherapie gibt es dann nach allem was ich weiß nicht. Da gibt es in der Regel ca. 1 Stunde, die man aufteilen kann (kann variieren). Es sei denn man ist Privatpatient. Die Gruppentherapie ist oft sehr viel umfangreicher und da könntest du sehr viel rausziehen.

Meinst du im Forum, Lena? Ich glaube wirklich nicht, dass hier jemand Frust an dir ablassen möchte.
 
Nein ich meine nicht im Forum.
Sondern im realen Leben.

Gerade deshalb ist eine Therapie ja so wichtig. Ich halte hier den Ansatz nach Jobs zu suchen nicht für den richtigen. Wichtiger für dich wäre in meinen Augen ein Klinikaufenthalt, in dem du bewusst befähigt wirst soziale Situationen aufzusuchen. Kino, Restaurantbesuche, vordrängeln an der Supermarktkasse. Die üben das mit dir. Nennt sich Konfrontation.
Und wenn du dann gefestigt bist, schaust du nach Jobs.
Du muss ja nicht Politiker im Bundestag werden oder Pressesprecher einer Nachrichtenagentur. Arbeiten in einer Gärtnerei tut es auch. Aber es gibt eben so gut wie keine Berufe, die komplett ohne Menschen auskommen und ehrlich gesagt würde ich das bei einer Sozialphobie auch nicht richtig finden sich noch mehr einzubuddeln und zu verkriechen.
 
Gerade deshalb ist eine Therapie ja so wichtig. Ich halte hier den Ansatz nach Jobs zu suchen nicht für den richtigen. Wichtiger für dich wäre in meinen Augen ein Klinikaufenthalt, in dem du bewusst befähigt wirst soziale Situationen aufzusuchen. Kino, Restaurantbesuche, vordrängeln an der Supermarktkasse. Die üben das mit dir. Nennt sich Konfrontation.
Und wenn du dann gefestigt bist, schaust du nach Jobs.
Du muss ja nicht Politiker im Bundestag werden oder Pressesprecher einer Nachrichtenagentur. Arbeiten in einer Gärtnerei tut es auch. Aber es gibt eben so gut wie keine Berufe, die komplett ohne Menschen auskommen und ehrlich gesagt würde ich das bei einer Sozialphobie auch nicht richtig finden sich noch mehr einzubuddeln und zu verkriechen.
So Dinge wie Kino oder Restaurantbesuch sind kein Problem.
Dort entsteht ja kein persönlicher und lang anhaltender Kontakt.
 
Auch wenn viele es nicht verstehen können.
Basteln, Kunsttherapie etc. würde mir nichts bringen.
Ich sehe da überhaupt nicht, was das bringen soll.
Was hat das mit sozialen Ängsten zu tun?
Ich habe wie gesagt sehr viel Gesprächsbedarf.
Und brauche eher Tipps oder Hilfestellungen wie ich mit bestimmten Situationen umgehen besser umgehen kann.
Warum können denn viele nicht verstehen, dass man andere Hilfestellungen braucht?
Jedem hilft doch etwas anderes.

Du tust mit deiner Haltung dazu das, was du immer tust:
Dich nicht einlassen.
Nichts wagen.
Deine Ängste entscheiden lassen.
Genau schon deshalb könnte das ein gutes Übungsfeld für dich sein.
 
Wenn du eine Stunde Einzeltherapie und 4 h Gruppentherapie hast, bleiben noch viele Stunden zum Auffüllen, die ausgefüllt werden müssen. Du bekommst halt nur eine Stunde Einzeltherapie. Dann gehören evt. Sport, Ergotherapie und Arbeitstherapie dazu. Ich hab damals Arbeitstherapie komplett abgelehnt, weil ich mitten im Studium war und dort Probleme hatte. Arbeitstherapie hätte ich Vollzeit machen können, das hat mir nichts gebracht. Aber es gehört nun mal dazu. Und alles ist für dich wichtig, was an sozialem Miteinander passiert. Irgendwann merkst du das. Genauso Sport und Kunst. Gerade weil du Probleme hast, dich darauf einzulassen, ist es ein wichtiger Therapiepunkt. Zuhause zu sitzen und nichts zu machen außer Gesprächstherapie bringt dich nicht ins Leben zurück. Lass dich einfach mal drauf ein. Und besprich dann in der Therapie, warum dir das so schwerfällt. Reden ist nur ein Teil der Therapie. Machen der andere. Ohne Machen, nur mit Reden kommst du nicht voran.
Bitte versuch es einfach!
 

Anzeige (6)

Thema gelesen (Total: 272) Details

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben