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Soziale Arbeit studiert und nun weder ein Praktikum noch eine Stelle

Biscuit

Neues Mitglied
[FONT=Arial, sans-serif]Halloliebe Community,[/FONT]


[FONT=Arial, sans-serif]ichhoffe Ihr könnt mir etwas bei meinem Problem helfen. Dabei bedankeich mich schon mal im Voraus für diejenigen, die sich die Mühegemacht habe, meinen Text zu lesen.[/FONT]


[FONT=Arial, sans-serif]Also,nach meinem Fachabitur bin ich an die Hochschule gegangen umSoziale Arbeit zu studieren. Nun habe ich meinen Bachelor in derTasche und muss nun ein Anerkennungshalbjahr dranhängen, welchesvergütet werden muss. Nun habe ich unzählige Anfragen anverschiedene Institutionen gestellt, die jedoch alle ablehnen, da sienicht bezahlen möchten. Da sich nichts gefunden hat, beschloss ichmich ohne Bezahlung zu bewerben. Auch hier sagten alle ab, weil Ihnendas Risiko zu groß sei, doch aufgefordert zu werden zu bezahlen, dadies rechtlich eingefordert werden könnte. Weiterhin haben vielekeine Zeit einen Praktikanten zu betreuen, was ich sehr komisch fand.Beim Jugendamt habe ich mich ein Jahr zuvor beworben. Jedoch ist dasJugendamt wie immer bereits mit Praktikanten besetzt. NurKindertagesstätten möchten mir einen unbezahlten Platz bieten.Deshalb startete ich mehrere Versuche in der Kita.[/FONT]


[FONT=Arial, sans-serif]Bereitsdreimal traf ich mich mit verschiedenen Kita-Leitungen um über dasPraktikum zu sprechen. Dabei vereinbarten wir jedes mal, dass ich zuden größeren Kindern eingeteilt werde, um mit diesen an Projektenarbeiten zu können, damit ich mit meine Praktikumsbericht und mitmeiner mündlichen Prüfung nicht all zu dumm da stehe. Komme ichjedoch zum Praktikum, bin ich auf einmal bei den U3 Kinderneingeteilt. Meine Aufgabe ist es dann, diese zu betreuen und dessenWindel zu wechseln. Ich bin mir ja nicht zu fein dafür, aberhintergangen fühle ich mich schon. Vor Allem wenn mir eineErzieherin sagt, dass das Windel wechseln jetzt meine Aufgabe sei.Versuche ich mit der Kita-Leitung darüber zu reden, ist dieseverständnislos. In einer anderen Kita musste ich mich sogar um dieKüche, Waschmaschine, das Waschen von Böden und der Betreuung vonKleinkindern kümmern. Diese Kita verließ ich sofort. Ich meine ichhabe eine dreijährige Ausbildung hinter mir. Es wäre einfach schön,wenn ich anspruchsvollere Aufgabe bekommen würde.[/FONT]


[FONT=Arial, sans-serif]Deshalbhabe ich die Hochschule kontaktiert, die mir bestätigte, dass dieseArt von Praktikum nichts für einen Sozialarbeiter sei und ich soSchwierigkeiten in der mündlichen Prüfung bekommen könnte, da icherzieherischen und nicht sozialarbeiterischen Tätigkeiten nachgehenwürde. Zudem könne die Hochschule nicht verstehen, dass andereEinrichtungen nicht bezahlen würden. Ich solle doch noch malintensiver nach einer Praxisstelle suchen. Dies habe ich gemacht.Finde ich dann eine tolle Stelle, kann ich diese nicht antreten, weilkein Sozialarbeiter als mein Anleiter zur Verfügung steht, sondernPsychologen oder Erziehungswissenschaftler, wie zum Beispiel in derKinder- und Jugendpsychiatrie. Das will die Hochschule aber nicht. Obein Sozialarbeiter sich um ein Praktikanten kümmern würde :/......[/FONT]


[FONT=Arial, sans-serif]Anschließendversuchte ich mich ohne staatliche Anerkennung zu bewerben.Anscheinend solle es[/FONT]
[FONT=Arial, sans-serif]Stellengeben, die ohne so etwas auskommen. Jedoch habe ich dann gemerkt,dass fast jede Stelle befristet und in Teilzeit ist. Das beste istauch noch, dass mehrjährige Erfahrung vorausgesetzt wird. Diese habeich leider als frische Absolventin der Universität nicht. Zudem sindviele Leitungsstellen offen, jedoch für sehr erfahrene Menschen mitZusatzqualifikation. [/FONT]


[FONT=Arial, sans-serif]Ichbin echt am verzweifeln, denn ich habe meine Liste für Praxisstellenvon unten bis oben durchgearbeitet. Was soll ich denn noch machen.Ich habe einfach keine Lust mehr auf Soziale Arbeit! Letztendlichhabe ich realisiert, dass Soziale Arbeit keine Zukunft hat. Ich meinees wird immer davon gesprochen, dass diese benötigt werden, aufgrunddes demographischen Wandels, Flüchtlingskrise, blablabla....,aber wosind diese Stellen?? Nicht einmal ein Praktikum im Flüchtlingsheimkann ich machen! [/FONT]


[FONT=Arial, sans-serif]Ichbrauche einfach aufmunternde Worte oder Ratschläge, was ich nochalles machen und probieren könnte. Ich danke euch !! Jetzt seit ihrmeine Sozialarbeiter xD[/FONT]
 
[FONT=Arial, sans-serif]Halloliebe Community,[/FONT]



[FONT=Arial, sans-serif]Bereitsdreimal traf ich mich mit verschiedenen Kita-Leitungen um über dasPraktikum zu sprechen. Dabei vereinbarten wir jedes mal, dass ich zuden größeren Kindern eingeteilt werde, um mit diesen an Projektenarbeiten zu können, damit ich mit meine Praktikumsbericht und mitmeiner mündlichen Prüfung nicht all zu dumm da stehe. Komme ichjedoch zum Praktikum, bin ich auf einmal bei den U3 Kinderneingeteilt. Meine Aufgabe ist es dann, diese zu betreuen und dessenWindel zu wechseln. Ich bin mir ja nicht zu fein dafür, aberhintergangen fühle ich mich schon. Vor Allem wenn mir eineErzieherin sagt, dass das Windel wechseln jetzt meine Aufgabe sei.Versuche ich mit der Kita-Leitung darüber zu reden, ist dieseverständnislos. In einer anderen Kita musste ich mich sogar um dieKüche, Waschmaschine, das Waschen von Böden und der Betreuung vonKleinkindern kümmern. Diese Kita verließ ich sofort. Ich meine ichhabe eine dreijährige Ausbildung hinter mir. Es wäre einfach schön,wenn ich anspruchsvollere Aufgabe bekommen würde.[/FONT]
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Wenn Du neu in einem Betrieb bist als Praktikantin musst Du erst mal das machen, was gemacht werden muss. Wenn Du das ordentlich erledigst bekommst Du bestimmt anspruchsvollere Aufgaben zugewiesen.

Also fang erst einmal an und sieh dann weiter.
 
Ohne Anerkennungsjahr ist deine Ausbildung nicht komplett und Du solltest es unbedingt absolvieren. Ich verstehe da einiges nicht. Normal wird im Anerkennungsjahr bereits Lohn gezahlt, man hat ja schon einiges gelernt und kann aktiv mitarbeiten. Ausserdem gehören auch noch Schulbesuche dazu und man wird während des Jahres betreut. Du solltest mal auf dem Arbeitsamt nachfragen und alle Einrichtungen anschreiben und nach einem Platz fragen. Irgendwo muss es doch einen vernünftigen Platz für dich geben.Wenn mal Windeln zu wechseln sind, ist das kein Thema, aber es sollte nicht der Mittelpunkt deiner Arbeit sein. Du sollst ja was Du theoretisch an pädagogischem Wissen erlernt hast in der Praxis anwenden und dazu gehört Windeln wechseln nun wirklich nicht. Ich weiß nicht wo Du wohnst, aber in einer Großstadt hast Du andere Möglichkeiten als in einem kleinen Ort.Also unter Umständen einen Ortswechsel in Betracht ziehen.Ich wünsche Dir viel Glück
Susen
 
wie weit hast du dich beworben? bundesweit? eventuell findest du im EU Ausland eine Stelle. Die Anerkennung sollte dank Bolonga gehen,
 

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