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Sondervermögen für Infrastruktur und Verteidigung

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Die Voraussetzungen haben sich halt ziemlich schlagartig geändert.
Wenn es denn in die Verteidigung und in die Infrastruktur geht, finde ich das in Ordnung.
So denke ich auch, dort wären die Gelder mal sinnvoll investiert, was ist Demokratie denn wert, wenn sie verteidigungsunfähig ist ? Es ist längst überfällig mal in die Rüstung von DE zu investieren um uns im Ernstfall auch verteidigen zu können.
 
Man darf Staatsschulden auch nicht mit Privatschulden vergleichen.
Also als Privatmann ist es klar, dass man möglichst schuldenfrei durchs Leben gehen sollte, aber ein Staat muss sich da nach anderen maßstäben messen.
Letztlich geht es um einen Investitionskreislauf zwischen Staaten und Konzernen, der NIE auf Null stehen wird: Also man wird immer irgendwo Schulden haben und jemand wird bei einem selber Schulden haben. Ein Kreislauf eben, bei dem man zwar aufpassen muss, dass er nicht ausartet, aber bei dem es eben nicht das Ziel sein muss, auf Null zu kommen. AUSGEWOGEN muss es halt sein.
Es ist in Prinzip wie bei Geschäftsleuten.

Die Auswirkungen spüren beim Staatbankrott aber nicht nur die Geschäftspartner sondern auch die Bürger des Landes. (Gut, bei großen Firmen ist es auch so)

Wie wirkt sich eine Saatspleite aus.

Eine Staatspleite hat auch für die Bevölkerung Folgen. Ihre Vermögen verlieren an Wert, die heimische Wirtschaft stürzt ab. Wenn das zahlungsunfähige Land international eine bedeutende Rolle spielt, kann seine Krise auch andere Staaten "anstecken".

Auch Deutschland traf es bereits zweifach, jeweils nach den beiden Weltkriegen.
Quelle:

Wer kennt den Spruch nicht, "Geschichte wiederholt sich",
 
Ich glaube diese Frage ist politisch eine der schwersten und vermutlich auch schwer damit eine Übereinstimmung zu treffen.

Die Mehrheit ist für die Aufrüstung der Bundeswehr und für mehr Investitionen in die Infrastruktur, mich eingeschlossen. Ähnliches hat ja auch die Ampel versucht, mit dem Sondervermögen für die Bundeswehr und einem Deutschland Fonds.

Die zentrale Frage, die man sich stellen muss, ist woher das Geld kommen soll.
Da Deutschland Rekordsteuereinnahmen hat, dürfte ja eigentlich genug Geld da sein, aber es wird falsch ausgegeben. Man könnte also durchaus an der Bürokratie, Sozialausgaben, Migration, Klimamaßnahmen und vielen mehr sparen.

Ich glaube die CDU würde das auch tun. Aber da die CDU für eine Koalition eine Mehrheit mit der SPD braucht und für eine Grundgesetzänderung sogar die Grünen, braucht die CDU sowas ja gar nicht erst zu versuchen.
Keiner will an irgendwas sparen. Ist doch immer so. Egal ob man von Sozialem, Klima oder sonstwas spricht, kommt sofort das entsprechende Klientel und ist lautstark dagegen.

Politik hat aus meiner Sicht vergessen wie man Prioritäten setzt. Es soll immer alles gemacht werden und niemand traut A zugunsten von B zu kürzen weil B gerade wichtiger geworden ist. Das Ergebnis ist ein bürokratisch ausufernder Staat, der ALLES macht. Unter der Ampel haben wir die Staatswirtschaft in Richtung Klima und Soziales ausgedehnt, jetzt dehnen wir in Richtung Infrastruktur und Verteidigung aus. Der Staat wird größer, die Privatwirtschaft kleiner.
Das kann ein paar Jahre gut gehen, aber nicht auf Dauer.

Nur was soll Merz tun? Selbst wenn wir uns alle einig sind, dass es dringende Investitionsbedarfe gibt, woher soll er das Geld nehmen, wenn niemand von uns an etwas sparen will? Wenn er auch keinen Koalitionspartner findet, der dazu bereit ist?

Merz ist noch nicht mal Kanzler und bekommt schon eine unmögliche Situation vorgesetzt: Eine USA, die sich wohlmöglich aus der NATO zurückzieht, eine von der Ampel hinterlassende kaputte Wirtschaft, eine nicht funktionierende Klimapolitik, eine Abhängigkeit von der SPD als Koalitionspartner, eine schreckliche Migrationspolitik, eine kaputtgesparte Bundeswehr etc.

Ich finde die Schulden falsch, aber was soll Merz tun?
 
Das stimmt nicht. Der Wehretat liegt bei etwas über 50 Milliarden, also etwa ein Zehntel. Und was die Infrastruktur anbelangt. Schonmal ne normale Schultoilette besucht in letzter Zeit ? Mal mit der Bahn gefahren ? Mal über ne Brücke gelaufen ohne Angst, dass sie einstürzt wie in Dresden ?
Das könnte davon abhängen ob man in Ost- oder Westdeutschland lebt.
Schultoiletten sind permanent versifft, was allerdings auch sehr mit der "Kundschaft" zu tun hat, die zuhause vermutlich auch im Schweinestall lebt und sich entsprechend benimmt. Über die Bahn in Bayern (andere kenne ich nicht) kann ich nicht meckern, der Zustand der Bahntoiletten siehe oben, liegt an der Kundschaft wie sie sie nach vollzogenem Geschäft hinterläßt. Und die eingestürzte Carolabrücke wurde 1971 im sozialistischen DDR-Paradies gebaut (mangelhaftes Baumaterial?), die inneren Schäden, verursacht vermutlich durch Korrosion durch eindringendes Salzwasser, wurden ja erst nach dem Einsturz überhaupt entdeckt. Bei uns wurden in der Vergangenheit auch Brücken saniert oder erneuert, weil Risiken bestanden, vielleicht ist es bei West-Bauwerken einfacher, Schäden frühzeitig festzustellen, keine Ahnung.
 
Ich finde, die Zahlen werden immer abstrakter. Ich kann nichts damit anfangen. 50 Milliarden, 500 Milliarden.., auch 1 Million Milliarden ist schon gefallen.

Aufrüstung halte ich nur für die Nato sinnvoll. Nicht für Deutschland. Egal wieviel Geld wir da verballern, wir werden niemals mehr eine wehrfähige BW zusammen bekommen, wenn man jetzt Russland als Gegner sieht.

Unsere beste Verteidigung werden unsere kaputten Brücken sein, über die sich kein russischer Panzer fahren traut.

Ich würde auch meine Kinder niemals in einen Krieg ziehen lassen, wobei die das selbst nie täten, ihr Leben für Deutschland zu riskieren.


Es hat natürlich ein Beigeschmäckle, dass auf einmal auch "Sonderermögen" für Infrastruktur geschaffen werden soll. Hier hat sich durch Trump ja nichts verändert.

Solange das nicht wir Steuerzahler aufgebrummt bekommen, sollen sie von mir aus ausgeben was nur geht.

Bei der Ampel wäre halt alles in neue Flüchtlingsheime, Bürgergeld... gegangen. Da war es ein Geschenk, dass das abgeschmettert wurde.
 
Man darf Staatsschulden auch nicht mit Privatschulden vergleichen.
Also als Privatmann ist es klar, dass man möglichst schuldenfrei durchs Leben gehen sollte, aber ein Staat muss sich da nach anderen maßstäben messen.
Letztlich geht es um einen Investitionskreislauf zwischen Staaten und Konzernen, der NIE auf Null stehen wird: Also man wird immer irgendwo Schulden haben und jemand wird bei einem selber Schulden haben. Ein Kreislauf eben, bei dem man zwar aufpassen muss, dass er nicht ausartet, aber bei dem es eben nicht das Ziel sein muss, auf Null zu kommen. AUSGEWOGEN muss es halt sein.
Im Prinzip alles richtig.
Leider war es in der Vergangenheit immer so, daß hauptsächlich in Krisenzeiten vermehrt Schulden aufgenommen wurden. Damit sollte dann die Wirtschaft angekurbelt werden.
Eigentlich kein schlechter Gedanke. Man investiert in die eigene Zukunft des Landes.
Wenn dann aber die Wirtschaft über Jahrzehnte so richtig floriert, dann kommt aber nie der Gedanke das man die Schulden wieder abbaut. Damit würde man aber für die nächste Krise vorbauen.

Die 500 Mrd werden natürlich auch wieder Begehrlichkeiten wecken. Da die Stimmen aller großen Parteien für dieses Vorhaben gebraucht werden, wird man dementsprechend Zugeständnisse und Wünsche umsetzen müssen.
Da wird dann von dieser riesigen Summe am Ende gar nicht so viel übrig bleiben, um die Infrastruktur und die Bundeswehr zu sanieren.
Da werden in Rekordzeit Milliarden verbrannt, und anschließend steht man mit leeren Händen da.
Sollte die Wirtschaft bis dahin nicht sprunghaft neue Rekordeinnahmen vermelden, wird es finanziell dann richtig eng werden.
Neue Probleme werden uns belasten, und keiner weiß wie wir das dann finanzieren sollen.
Bisher konnten wir unsere Schulden zu günstigen Konditionen besorgen.
Mit einer steigenden Schuldenlast und einer schrumpfenden Wirtschaft wird die Zinslast erheblich ansteigen.
Von den Steuern wird also immer weniger für den laufenden Haushalt übrigbleiben.
Wir werden zumindest ein kleines Wirtschaftswunder benötigen, um halbwegs zukunftsfähig zu bleiben.

Keine Ahnung ob das wirklich ein guter Plan ist.
 
Ich glaube diese Frage ist politisch eine der schwersten und vermutlich auch schwer damit eine Übereinstimmung zu treffen.

Die Mehrheit ist für die Aufrüstung der Bundeswehr und für mehr Investitionen in die Infrastruktur, mich eingeschlossen. Ähnliches hat ja auch die Ampel versucht, mit dem Sondervermögen für die Bundeswehr und einem Deutschland Fonds.

Die zentrale Frage, die man sich stellen muss, ist woher das Geld kommen soll.
Da Deutschland Rekordsteuereinnahmen hat, dürfte ja eigentlich genug Geld da sein, aber es wird falsch ausgegeben. Man könnte also durchaus an der Bürokratie, Sozialausgaben, Migration, Klimamaßnahmen und vielen mehr sparen.

Ich glaube die CDU würde das auch tun. Aber da die CDU für eine Koalition eine Mehrheit mit der SPD braucht und für eine Grundgesetzänderung sogar die Grünen, braucht die CDU sowas ja gar nicht erst zu versuchen.
Keiner will an irgendwas sparen. Ist doch immer so. Egal ob man von Sozialem, Klima oder sonstwas spricht, kommt sofort das entsprechende Klientel und ist lautstark dagegen.

Politik hat aus meiner Sicht vergessen wie man Prioritäten setzt. Es soll immer alles gemacht werden und niemand traut A zugunsten von B zu kürzen weil B gerade wichtiger geworden ist. Das Ergebnis ist ein bürokratisch ausufernder Staat, der ALLES macht. Unter der Ampel haben wir die Staatswirtschaft in Richtung Klima und Soziales ausgedehnt, jetzt dehnen wir in Richtung Infrastruktur und Verteidigung aus. Der Staat wird größer, die Privatwirtschaft kleiner.
Das kann ein paar Jahre gut gehen, aber nicht auf Dauer.

Nur was soll Merz tun? Selbst wenn wir uns alle einig sind, dass es dringende Investitionsbedarfe gibt, woher soll er das Geld nehmen, wenn niemand von uns an etwas sparen will? Wenn er auch keinen Koalitionspartner findet, der dazu bereit ist?

Merz ist noch nicht mal Kanzler und bekommt schon eine unmögliche Situation vorgesetzt: Eine USA, die sich wohlmöglich aus der NATO zurückzieht, eine von der Ampel hinterlassende kaputte Wirtschaft, eine nicht funktionierende Klimapolitik, eine Abhängigkeit von der SPD als Koalitionspartner, eine schreckliche Migrationspolitik, eine kaputtgesparte Bundeswehr etc.

Ich finde die Schulden falsch, aber was soll Merz tun?
Wo soll denn bei Soziales noch gespart werden?
Die erste Pflegekasse steht bereits vor der Pleite, das kommt auch noch hinzu.

 
Geld das in unsere eigenen Rüstungsfirmen geht ist nicht verschwendet, denn da schafft und erhält es Arbeitsplätze. Nur die Abhängigkeit von bestimmten Ländern (Zündbaumwolle für die Munition aus China, echt jetzt?) sollte man in diesem Zusammenhang gleich nach Möglichkeit abschaffen. Baumwolle exportieren andere Länder bekanntlich auch, vielleicht kostet es dann geringfügig mehr, aber das sollte man mit dem "Sondervermögen" aushalten können.
Wichtig ist der gezielte, möglichst effiziente Einsatz der Gelder, also kein Bau von Kampfgerät das aus heutiger Sicht nur noch gut ist als Zielscheiben (langsame Panzer gegen flinke Billigdrohnen, wer gewinnt da? Nicht der Panzer!), nur weil man es in der Vergangenheit halt so gemacht hat, aber mit der Begründung könnte man gleich zurück zur gepanzerten Kavallerie auf Pferden.
 
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