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Gelöscht 55145
Gast
Was ich beim Libertarismus Angst macht: Wie läuft es mit den Sozialschwachen? Einige Libertären meinen ja dass es keine Armut mehr geben würde. Mir fällt es schwer es zu glauben.
Ja es gibt da auch einiges an Literatur, wo man das auch nachlesen kann. Aber wie gesagt. Ich finde, dass man das auch als Gesellschaft (eher im kleinen Rahmen) dann probieren müsste. Von großen Gesellschaftsexperimenten halte ich eher nichts. Und es sollte eben freiweillig sein.
Die Theorie von meiner Seite ist halt u.a., dass allein durch den freien Markt viele Güter erwirtschaftet werden, die sehr erschwinglich sind. Gerade was Grundbedürfnisse der Menschen angeht, da diese ja besonder viel nachgefragt werden. (Mehr Wettbewerb, Preise werden gedrückt)
Nischenbedürfnisse sind dagegen teurer und kann sich sozusagen nur die reiche Oberklasse leisten. Ich probiere das ja selbst an mir. Und ich bin eigentlich sehr zufrieden, mit dem was ich an Grundbedürfnisse durch den derzeitigen Markt abdecken kann. Auch wenn der nicht wirklich frei ist. Das Problem am Sozialismus und der Umverteilung ist ja auch, dass die einfache Arbeiterklasse viel zu viel von den erwirtschaftenden Werten abgeben muss. Somit kann sie sich dann auch ergo weniger leisten. In einem System ohne Steuern, hättest du dann viel mehr vom Erwirtschafteten. Falls eine Gesellschaft oder sagen wir einige Menschen das Bedürfnis zur Solidarität und Unterstützung von Schwachen haben, so wären sie auch bereit etwas von ihrem Vermögen abzugeben. Als Beispiel für eine liberale Form von Sozialismus. So die Theorie. (Meine Vorstellung.)