@der Realist: Es geht doch vor allem um den innerstädtischen Verkehr. Aufm Land kann man keinen ÖPNV anbieten. Das bringt so gut wie gar nichts. Aber in der Stadt ist das logistisch und vom Effizienzgrad her einfach viel sinnvoller. Überall dort, wo sich massiv Verkehrswege überschneiden, kann man Bündelungen betreiben.
Ich verweise immer wieder auf das Gedankenspiel: Was bringt es, 10 Quadratmeter mit NUR EINER PERSON ZU BESETZEN?! Sorry für die Großbuchstaben. Aber ich will doch nur verdeutlichen, wie beSCHEUERt das ist, in der sowieso schon engen (Innen-)stadt so viele Autos zu haben, sei es nun fahrend oder stehend. Gerade dort müssen wir unsere beknack** Bequemlichkeit mal fallen lassen und unseren Ar*** bewegen, denn anders funktioniert es einfach nicht. Das sieht man ja auch jeden Morgen und jeden Nachmittag wieder schön, wenn nicht gerade eine Pandemie ihr Unwesen treibt und gerade zufällig ein Werktag ist. Wieso wollte man das damals in den für den Städtebau entscheidenden Jahren nicht begreifen? War da eine Lobby am Werk? War man wirklich so naiv zu glauben, dass man so Mobilität betreiben kann?