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Soll ich das Risiko eingehen?

ThisOneIs4You

Mitglied
Ich (18) mach dieses Jahr mein (technisches) Fachabitur und will dann "Film&Sound" studieren. Da ich leider den falschen Zweig in der FOS gewählt habe muss ich dafür aber erst ein 6 monatiges Praktikum absolvieren und da Studienbeginn immer im Wintersemester ist, schaff ich das dieses Jahr nichtmehr. Ich werd also das Praktikum machen, dann noch knapp 1 Jahr "jobben" und dann eben studieren.

Eigentlich also kein Problem (auch wenn meine Mutter voll gegen mein Studium ist), aber trotzdem hab ich irgendwie Angst. Zwischen meinem jetzigen Wohnort und der Stadt (Dortmund) inder ich Studieren will, liegen ca. 600km. Wenn ich das also durchziehe, dann muss das auch klappen. Meine Mum redet mir ständig ein: "Dir ist klar, dass neben dir auch noch 1000 andere den gleichen Abschluss machen. Wie willst du da nen Job finden, geh doch lieber mit ner Ausbildung auf Nummer sicher" .. meine größte Angst liegt einfach darin, dass ich am Ende vielleicht garkeinen Job finde. Ich will am Ende nach meinem Studium nicht "auf die Straße fliegen" oder zu meiner Mutter zurückkriechen müssen.

Ich weiß eben einfach nicht, welche Zukunft man hat wenn man sowas studiert .. aber das ist eben der Studiengang der mich glücklich machen würde. Was denkt ihr? Hat man in der Branche Zukunft? Soll ich das Risiko eingehn oder doch lieber auf Nummer sicher spielen? Meine Mum redet mir da so viel ein, dass ich mir selbst nichtmehr sicher bin .. "Es kann klappen und alles wird super .. es kann aber auch total in die Hose gehn", sowas darf ich mir bei dem Thema immer wieder anhören.
 
...Mama macht sich Sorgen, kann man schon verstehen- auf der anderen Seite musst Du schießlich selbst Erfahrungen sammeln!
Rat:
Gehe DEINEN Weg und halte ständig Kontakt zu Deiner Mutter...
 
4you.

Mach das Praktikum und versuche dann einen Job in deinem angestrebten Berufsfeld zu bekommen (habe keine Ahnung was man da macht, egal).
Das verschafft dir Zeit, dich in dem Berufsfeld zu orientieren.

Und mit deiner Mutter solltest Du dich nicht erzürnen, sie macht sich halt Gedanken.
 
Ein Jahr lang zu jobben ist für die Karriere eine verlorene Zeit.
Je schneller man mit dem Studium anfängt und damit fertig ist, desto besser.
Und ich finde, in diesem Fall hat deine Mutter mit ihrer Erfahrung Recht.
In diesem Fachbereich wirst du es schwer haben einen sicheren Platz zu finden (zu wenig Angebot, zu viele Absolventen).
Und für sowas ein Jahr warten?
Das sind schon mal zwei strategische Fehler bei der Berufsplanung.
Aber vielleicht täusche ich mich.
 
Hallo!
An was für einer Art Uni studiert man denn genau diese Fach- ist es eine Filmhochschule, oder eine normale Uni? Geht das eher in die Richtung Tontechnik, oder eher Mediengestaltung?
Aus meiner Erfahrung mit eher künstlerischen Fächern kann ich Dir nur raten: Informiere Dich zu allererst gründlich! Wo genau kann man mit diesem Studium mal arbeiten? Welche Kontakte musst Du schon vor dem Studium knüpfen? Und v.a. was gibt es für Nachbardisziplinen! Das ist das wichtigste!!!! Du musst einfach wissen, was Du machst, wenn es in Deinem Wunschbereich nicht klappt. Also beispielsweise kannst Du dann evtl. noch etwas dazu studieren, das naheliegt, um Dich breiter zu qualifizieren.
Wenn Du einen genauen Plan (mit Plan B)hast, dann solltest Du Dich aber auch nicht abschrecken lassen. Du bist erst 18 und wenn Du das Jahr, das Du verlierst, dafür nützt, schon ml in Deiner Branche zu jobben, ist es nicht verschwendet.
 

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