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    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Skinhead = (rechts)radikale Schläger? NEIN!!

Klar das ist Taktik dass man sich jetzt noch der Mode der restlichen Jugendkulturen bedient. Erfunden hat die Taktik ein rechter Autonomer aus Berlin mit dem Namen Rene Bethage (fehlen evtl, noch paar Apostrophe) vor paar Jahren. Den hat die Sendung Polylux damals porträtiert, und die Typen hatten in dem Beitrag ziemlich offen ihre Motive angesprochen: ranwanzen an die Jugendlichen in Tarnkleidung; Bedrohungssituation auf der Strasse verschärfen, indem man praktisch vor jedem Angst haben muss der nicht ganz eindeutig nicht-Nazi ist.
 
Weshalb sollten wir unsere KleiderOrdnung ändern, nur weil jemand anders den kopiert? Sehe ich auch keinen Grund drin.
Damit würde man ihnen klar zu viel Macht einräumen.

Prinzipiell stimme ich dir zu.

Aber trotzdem bin ich mir nicht ganz sicher, ob es sinnvoll ist, hier wirklich stur an seinen Prinzipien festzuhalten. Ganz simples Beispiel: Ich renne in allgemein so verstandener "Neonazi-Montur" zu einem Bewerbungsgespräch, obwohl ich definitiv nichts mit der rechten Szene zu tun habe. Da gibt's den Job mit hoher Wahrscheinlichkeit wohl trotzdem nicht, ganz egal, ob ich zur Müllabfuhr oder ins Topmanagement will. Und auch wenn ich nur in meiner Freizeit mit dieser Kleidung herumrenne, kann mich das, wenn es blöd läuft, den Arbeitsplatz kosten. Weiters bin ich mir auch nicht so sicher, ob man sich mit Kleidung im Neonazi-Stil bei seinen Schwiegereltern beliebt macht (sofern darauf Wert gelegt wird).

Ich meine, jeder soll sich der Szene anschließen (so lange sie legal ist), zu der er möchte. Aber es fragt sich halt, ob man sich selbst einen Gefallen tut.

aphrodite (die keiner Jugendszene angehört)
 
Naja, ich trag in meiner Freizeit neben Anzughosen und ordentlichen Hemden, auch ständig Klamotten die eher zerfetzt sind, aber für mich persönlich ne Bedeutung haben (Lederjacke, Wanderstiefel mit kaputter Sohle, kein Geld zum Reparieren). Da steckt noch der Punker in mir, der seine blauen 14-Loch Springerstiefel fünf-sechsmal zum Schuster bringt, bis der genervt abwinkt.
Auch trag ich eher ne praktische Zopffrisur die keine Aufmerksamkeit braucht und immer Drei-Tage-Bart (selbst wenn mir Oberärzte sagen: rasieren sie sich).

Zu Vorstellungsgesprächen oder offiziellen Firmenterminen geht man natürlich in extremst ordentlichen Klamotten. Solchen Leitungen reicht es, wenn du zeigst, dass du das kannst, wenn es nötig ist.

Und ich hab ne Stelle, und so wie es aussieht bin ich bei der Leitung (zweitgrößter Arbeitgeber in der Stadt nach der kompletten kommunalen Angestellten) positiv vorgemerkt, werde in den Vorstellungsgesprächen von Klassenkameraden positiv erwähnt. Wurde auch schon früher mal auf ne spätere Leitungstätigkeit angesprochen und wurde schon als Schüler von ner Stationsleitung als Vertretung zur Stationsleitertreffen, mit Meinungsabgabe über geteste Medizinprodukte, geschickt. Hab einfach die Meinung mündlich weitergegeben und erklärt. Es ist mMn in den allermeisten Branchen ziemlich egal wie du in der Freizeit rumläufst, solange du deinen Job gut machst. Und ich kenn eine Reihe Freunde die auf Station mit nem Iro unterwegs sind und dennoch auch bei den älteren Damen keinen schlechten Stand haben.
 
Ich würde mir manchmal wünschen, wir hätten so eine Art Jugendkultur in Österreich. Aber leider heißt da unsere Kultur, zumindest im Osten, "Shoppen".
Unlängst las ich, dass es in Graz (ehemalige Punker-Hauptstadt), nur noch 24 Punks gibt. Also wenn man die Angehörigen einer Gesinnung schon an der Hand abzählen kann, dann stimmt mich das ein wenig traurig.
Bei uns im Örtschaftchen gabs einmal ein paar Oi-Skins. Ich mochte das, weil es ein bunteres Bild aufwarf. Genauso wie die ein oder andere Rockabilly-Szene, aber das war noch vor meiner Zeit.

Tja, Skins gibts nicht mehr viele, und die, die herumlaufen, deklarieren sich ohnehin als Ois. Das hängt aber auch damit zusammen, dass sich die rechte Szene früher eher hinter die Kirchenbank gequetscht hat und auch heute mit auffälligem Seitenscheitel herumrennt. Zumindest in Oberösterreich. Aber ansonsten denke ich, ist Ö und D ziemlich ambivalent. Mit dem einzigen gemeinsamen Nenner. Sowohl links (D) als auch rechts (Ö) gehen so ziemlich einen gemeinsamen Weg :/

Soviel ich weiß, hat sich irgendein politisch rechtes A*punkt* in GB ein paar Leute angeheuert, die neben ihm als Skins in Erscheinung traten. An und für sich stammt ja der Skin aus der Arbeiterklasse. Wenig Geld für Frisur - Glatze, wenig Geld für Kleidung - Arbeitskluft (Jeans, Stiefel). Von dem her halt ich die ursprüngliche Skin-Gesinnung für ehrlich arbeiteitende Menschen, die keine Kohle für Klamotten am Wochenende hatten und die beim Ausgehen halt richtig Gas gaben - Vollidioten die auf Schlägerein und Aggression gegen andere aus sind gibts halt leider überall.
 

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