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Sinnloses Leben

opiumweed93

Neues Mitglied
Hallo zusammen
Hoffe jemand kann mir hier helfen.
Bin erst in den Jahren wo das Leben richtig anfängt,aber irgendwie habe ich keinen Sinn ich sehe ihn nicht!!!
Ich habe meine Jugend selber verkackt mit Drogen Alkohol Schlägereien und Überfällen,seid meinem 17 Geburtstag fing ich an anders zu denken,ich wurde stiller fing an zu Kiffen was mich sehr beruhigt und Glücklich macht,aber leider bekomm ich das nich jeden Tag.Ich sehe einfach keinen Sinn mehr was soll ich den hier ??? mich vollsaufen und an Leberversagen sterben ??? wäre nice aber jaa.Bin nicht gerade der beste erklärer ich probier es.
Ich hab ne Ex Freundin ich baue die Beziehung wieder auf,sie lebt in Deutschland ich in der Schweiz.das macht mich richtig kaputt ich will mit ihr zusammen ziehen aber ohne Job und Kohle geht nichts...Mein alltag besteht aus bis nachmittags Schlafen saufen rauchen und draussen alleine Sitzen wenns regnet.Ich besuche eine Psychatrische Therapie seid ca 4 Monaten ich wollte mein Leben ändern,aber es bringt mir nichts ich sehe da keine Hilfe,ich will arbeiten gehe sogar beim Amt hilft mir niemand,ich bin einfach ein Elendiger Trauerklos auf Drogen,ohne Drogen is es noch krasser dann ritze ich mich vor Wut Angst Panik ich bin kein Emo aber beim Schmerz finde ich freiheit.....Ich wollte mir paarmal die Kugel geben doch ich kann sie mir nicht leisten.
Hoffe jemand hat was verstanden weil ich besoffen bin......
 
Weißt Du, wenn Du besoffen bist und um Hilfe bittest, macht es sicherlich keinen Sinn, Dir etwas zu raten.

Aber wenn Du wieder nüchtern bist, würde ich Dir nur eines raten: knallharte Ehrlichkeit zu Dir und Anderen...auch wenn es sehr weh tut, denn nur Du kannst etwas bewirken. Es wird kein Wunderheiler kommen, der Dein Leben auf einmal erträglich macht. Deine sicherlich schlimmen Erlebnisse haben Dich so geprägt, dass Du Dir ein Leben ohne Stoff nicht mehr vorstellen kannst. Aber mit Stoff wirst Du weder Arbeit, Beziehung (ich denke, dass es seine Gründe hat, dass ihr eine Fernbeziehung führt, denn einen Süchtigen hält man kaum aus und sollte sich auch trennen) noch Glück finden. Und das ist etwas, was Du auch weißt!!!

Und Glück wirst Du auch nicht finden, wenn Du Dich nicht mit Deinen Straftaten und Deinem Gewaltproblem auseinandersetzt.
Eine Chance hast Du nur, wenn Du zur Drogensberatungsstelle gehst, Deinen Hausarzt konsultierst und gnadenlos aufräumst. Dir hilft keine Tagesklinik solange Du nicht ehrlich bist und denen sagst, was mit Dir wirklich los ist. Und von Deiner Sucht können sie nichts wissen, denn dann hätten sie Dich schon längst abgelehnt und an andere Einrichtungen geschickt.
Belüg Dich nicht...das ist das Einzige was hilft.
Und glaub mir, es hilft (ich weiß das 😉).
 
Manchmal habe ich das dumpfe Gefühl, dass Menschen, die das Gleiche (oder Ähnliches) durchgemacht haben vielleicht wirklich die falsche Adresse sind. Wie, ich muss was tun? Es geht nicht von alleine weg?
Aber ok., wenn die 93 in Deinem Nick Dein Geburtsjahr darstellt, dann sollte ich auch nicht auf Wunder hoffen. Ich musste auch erst 26 werden, komplett zusammenbrechen (nach etlichen verschwendeten Therapien) und mit dem Messer in der Hand zu der Entscheidung kommen: entweder bring ich mich um, oder ich glaube einfach mal, das was mir andere Suchtis gesagt haben: "Das Leben ohne Stoff ist lebenswerter!"

Ich konnte auch nicht glauben, dass ich irgendeine Party oder ein Wochenende ohne Alkohol überstehen konnte; habe gedacht, wo bleibt der Spaß, der geile Rausch..." Aber irgendwann dämmerte mir auch, dass eben die meisten Menschen, denen ich begegnet bin, weder tagsüber noch Abends unbedingt trinken mussten. Dass sie sogar Silvester ohne einen Tropfen verbracht haben (wie um Gottes Willen geht das denn? Da muss man ja schon sehr langweilig und spießig drauf sein). Irgendwie habe ich nicht geschnallt, dass die Meisten es gar nicht schön finden, sich mit jemand lallendem zu unterhalten, der am nächsten Tag noch nicht mal von einer Begegnung mit ihnen wusste.

Am Schlimmsten war dieser Stress, etwas da zu haben. Wenn nicht, war der Tag gelaufen. Der Kopf hatte nur noch eines im Sinn: "Wie bekomme ich Geld und kann mir etwas zur Erleichterung holen?" Und dieser Selbstbeschiss: "Ich habe doch kein Problem. Die wollen mir doch alle nur meine Krücke wegnehmen."
Aber von Arbeit, die ich verantwortungsvoll ausüben konnte, Beziehungen, die ernsthaft waren oder Erwachsenwerden war ich weit enrfernt. Warum nur? Man sagt, dass Menschen, die trinken, in ihrer Entwicklung stehen bleiben. Und das stimmt, denn das Gehirn hat ja gar keinen Raum mehr für etwas Anderes.

Und dann war da noch dieses "Aber ich habe doch so eine Angst und bin so verletzlich". Wie soll ich das im nüchternem Kopf hinbekommen? Ich habe doch schon so viel S**** durchgemacht. Warum werde ich so bestraft und man gönnt mir nicht mal meine Alkoholschutzhülle? Ich habe doch gar keine Kraft mehr, noch mehr an mir zu arbeiten." Nö, mit Alkohol hat man die Kraft auch nicht.

Aber...wie gesagt, ich musste auch älter werden und in der totalen Gosse landen bis ich den Weg zu Gleichgesinnten fand, die mir helfen konnten.
Und diese Erfahrung kann ich Dir nicht abnehmen. Die wirst Du hoffentlich irgendwann machen. Wenn nicht, dann hast Du tatsächlich kein Suchtproblem oder die Gosse oder der Tod erwarten Dich (denn was sonst?).
Und täusch Dich nicht; ich habe sehr viel Mitgefühl mit Dir.🙂
LG
 
Manchmal habe ich das dumpfe Gefühl, dass Menschen, die das Gleiche (oder Ähnliches) durchgemacht haben vielleicht wirklich die falsche Adresse sind. Wie, ich muss was tun? Es geht nicht von alleine weg?
Aber ok., wenn die 93 in Deinem Nick Dein Geburtsjahr darstellt, dann sollte ich auch nicht auf Wunder hoffen. Ich musste auch erst 26 werden, komplett zusammenbrechen (nach etlichen verschwendeten Therapien) und mit dem Messer in der Hand zu der Entscheidung kommen: entweder bring ich mich um, oder ich glaube einfach mal, das was mir andere Suchtis gesagt haben: "Das Leben ohne Stoff ist lebenswerter!"

Ich konnte auch nicht glauben, dass ich irgendeine Party oder ein Wochenende ohne Alkohol überstehen konnte; habe gedacht, wo bleibt der Spaß, der geile Rausch..." Aber irgendwann dämmerte mir auch, dass eben die meisten Menschen, denen ich begegnet bin, weder tagsüber noch Abends unbedingt trinken mussten. Dass sie sogar Silvester ohne einen Tropfen verbracht haben (wie um Gottes Willen geht das denn? Da muss man ja schon sehr langweilig und spießig drauf sein). Irgendwie habe ich nicht geschnallt, dass die Meisten es gar nicht schön finden, sich mit jemand lallendem zu unterhalten, der am nächsten Tag noch nicht mal von einer Begegnung mit ihnen wusste.

Am Schlimmsten war dieser Stress, etwas da zu haben. Wenn nicht, war der Tag gelaufen. Der Kopf hatte nur noch eines im Sinn: "Wie bekomme ich Geld und kann mir etwas zur Erleichterung holen?" Und dieser Selbstbeschiss: "Ich habe doch kein Problem. Die wollen mir doch alle nur meine Krücke wegnehmen."
Aber von Arbeit, die ich verantwortungsvoll ausüben konnte, Beziehungen, die ernsthaft waren oder Erwachsenwerden war ich weit enrfernt. Warum nur? Man sagt, dass Menschen, die trinken, in ihrer Entwicklung stehen bleiben. Und das stimmt, denn das Gehirn hat ja gar keinen Raum mehr für etwas Anderes.

Und dann war da noch dieses "Aber ich habe doch so eine Angst und bin so verletzlich". Wie soll ich das im nüchternem Kopf hinbekommen? Ich habe doch schon so viel S**** durchgemacht. Warum werde ich so bestraft und man gönnt mir nicht mal meine Alkoholschutzhülle? Ich habe doch gar keine Kraft mehr, noch mehr an mir zu arbeiten." Nö, mit Alkohol hat man die Kraft auch nicht.

Aber...wie gesagt, ich musste auch älter werden und in der totalen Gosse landen bis ich den Weg zu Gleichgesinnten fand, die mir helfen konnten.
Und diese Erfahrung kann ich Dir nicht abnehmen. Die wirst Du hoffentlich irgendwann machen. Wenn nicht, dann hast Du tatsächlich kein Suchtproblem oder die Gosse oder der Tod erwarten Dich (denn was sonst?).
Und täusch Dich nicht; ich habe sehr viel Mitgefühl mit Dir.🙂
LG


Hallo das Gefühl,


mach Dir nicht so viel Mühe, der TE schaut hier höchstw. nie wieder rein...

Tja, und jetzt, hast Du es geschafft? Bist Du ganz weg, oder wieviel trinkst Du noch?

Gruß,
F
 
Hi Fidelity,

witzig, als ich das geschrieben habe, habe ich auch gedacht, dass es nicht viel Sinn machen wird, da er es wahrscheinlich nicht mal liest. Aber Versuch macht "kluch".😉
Ich bin jetzt im siebzehnten Jahr trocken und soooooo froh.🙂
Liebe Grüße!
 
Hi Fidelity,

witzig, als ich das geschrieben habe, habe ich auch gedacht, dass es nicht viel Sinn machen wird, da er es wahrscheinlich nicht mal liest. Aber Versuch macht "kluch".😉
Ich bin jetzt im siebzehnten Jahr trocken und soooooo froh.🙂
Liebe Grüße!


Na dann stampfst Du auf sicheren Pfaden! Bei mir ist es so das ich nur noch Bier und Wein vertrage, bei allem anderen Zeug (außer Portwein, Riesling, Sekt, Eierlikör und Schampus) wird mir entweder schlecht, oder (Schnaps) muß ich kotzen. Ich war zwar nie Abhängig (vom Alk), allerdings hatte ich mal eine Vodkavergiftung mit Blackout, seit dem..

Ich mag zwar gerne was trinken (die erwähnten Sachen, nat. auch Biermischgeträke), aber sobald ich wirkl. was merke davon (Alk. im Blut) habe ich keinen Spaß mehr daran. Komisch, da es bei den meisten Leuten anders herum ist.

Bei Bier auf leeren Magen oder zu Mittag ist mein Level bei 1,5 Lieter schon erreicht (das ich nicht mehr will), nach voller Ladung fester Nahrung (Grillen oder so) ist bei 4 Lieter Bier finito, mehr schmeckt dann nicht, die Wirkung ist dann gerade noch o.K (angetrunken). Schweren Rotwein kann ich bis 1,5 Lieter trinken, dann ist spätestens schluss, meistens eher.

Wünsche trockene Pfade weiterhin,
Fidelity
 

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