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Sinnlose Existenz

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 134589
  • Datum Start Datum Start
Was für ein Sinn hat ein Leben, in den alles nur ein Kampf ist, ein Leben, in den man bewusst und unbewusst sich mit anderen vergleicht und festgestellt, wie kaputt man ist, ohne groß dafür was zu können? Oder habe ich im letzten Leben Kriegsverbrechen begangen?

Wenn Leute aller Religionen von Himmel und Hölle reden, denke ich, dass die Erde beides ist. Die Menschen können zu Lebzeiten aus der Erde einen Himmel oder eine Hölle oder beides zugleich erschaffen, dürfen sich aber nicht beschweren wenn Sie wieder dahineingeboren werden, oder was soll sonst die Fortpflanzung als einer der offensichtlichsten Sinneshaftigkeit von allen Lebewesen?
Vielleicht stirbt meine Blutlinie dank mir aus, bin ich dann von Leid/Freud des Lebens befreit?
Wäre keine Existenz besser ?
Wie siehts du es?
Wie sehe ich es heute / aktuell...
Ich bin zu der Erkenntnis gekommen, dass das Leben, meine menschliche Existenz an sich keinen Sinn hat. Warum suchen so viele Menschen einen Sinn? Habe ich auch sehr lange, keine Ahnung was uns da treibt.
Aber das Leben ist Zufall & Chaos, so ist es eben.

Die Menschen & die Menschheit ja da ist einfach alles zu finden, von Edelmut, über Mitgefühl, Güte, über Sozialegoismus zu Egoismus, Egoismus kann Grausamkeit hervor rufen, bis zu bösen Taten aus verschiedenen Gründen und zu reiner Bosheit...
Und so ganz persönlich und vom Gefühl her würde ich am liebsten jetzt sofort meine menschliche Existenz verlassen wollen und mich auflösen.
Mein Gefühl, wie ich mich fühle im Leben, in meinem Sinn, fragt also nicht mehr nach einem Sinn. Ich fühle andere Dinge bzw. mein Gefühl nimmt sich andere Dinge vor.
Aber die Dinge sind vielleicht auch die, die Dir zu schaffen machen, oder ähnlich.
 
Wenn es diese Frauen gibt, dann sind diese genauso wie ich unsichtbar in dieser schrecklich modernen, "fortschrittlichen" Welt. Wir haben uns als Menschen und Gesellschaft dank Internet und sozialen Medien ziemlich kaputt gemacht, oder nicht?

Worum kämpfe ich?
Mein größter Wunsch und Traum ist es, eine Familie zu gründen, ein erfülltes Leben(nicht rein glücklich, wäre eh nur eine Illusion!) zu leben mit einer ¿Seelenverwandschaft?(Gibt es das wirklich?). Sich gegenseitig fordern und fördern in guten wie in schlechten Zeiten als Partner und Familie.
Ein etwas naturnäheres Leben, seine Familie ein Stückweit selbstversorgen zu können (nicht mit Geld, sondern mit einen Stück Garten, vorallem dann, wenn das Geld wertlos wird).
Ist das zuviel verlangt?

Das, was du willst, das ist Millionenfach ersehnt auch von weiblicher Seite her.

Von selbst hüpft dir keine in den Schoß. Die meisten haben zudem auch ( berechtigtes) Misstrauen, Komplexe, Zweifel, Bedenken, Befürchtungen usw- das sie davon abhält, ans Glück zu glauben, oder einem Mann überhaupt zu trauen.
Meist ist es so, dass sie meinen, mich will eh keiner, oder ich kann das nicht, was verlangt wird, oder mir sagt man dauernd, ich bin komisch...- das ist auszuräumen, über diese "Schwelle" muss man die Zukünftige tragen. Ohne Fleiß kein Preis.
 
Einer meiner Brüder hat seine Frau gesehen, schon stand fest, die oder keine. Er wurde von seinem Freund mitgenommen zu einem Besuch, dort war sie und es war Liebe auf den ersten Blick.

Sie sind inzwischen Opa und Oma..

Mein anderer Bruder half einer Frau bei einer Autopanne- sie heirateten dann irgendwann, haben viel gemeinsam erschaffen, natürlich auch Garten und Haus, Kinder und gemeinsame Firma..

Meine Tochter lebte in einem Mehrparteien-Haus, da zog jemand ein, sie gefielen sich, sie heirateten, das ist nun schon zwanzig Jahre her und sie sind immer noch gern zusammen. Er hat übrigens neulich einen Hörapparat besorgen müssen, Lärmgeschädigt, ich bräuche auch so einen, zögere das aber noch hinaus, man muss mit mir halt deutlich reden, das fordere ich immer ein. Das versteht jeder, wenn er informiert wird und hält sich natürlich gern dran. Wenn man schlecht sieht, dann hat doch auch keiner Komplexe wegen dem, wer sieht heute schon normal, bei den meisten ist das Auge nicht mehr so flexibel trainiert, wie früher.

Egal, alle, die einen Partner haben, die ich kenne, die haben jene auf unterschiedlichste Weise kennengelernt, meinen Ex habe ich in einem Lokal getroffen, meinen Jetzigen aus dem Internet gefischt. Meine Freundinnen kamen während einer Kur zu ihren Beziehungen und beim Sport, oder durch Freunde- ach ja, mein Jüngster ist jetzt Papa, sehr schwer verliebt, seine Liebste traf er bei einem Fest.

Ich will dir damit nur sagen, du hast am ehesten die Chance, jemanden zu entdecken, wenn du dich zeigst, wenn du dich sehen lässt, unter Menschen gehst und offen bist für Erlebnisse aller Art. Anziehung oder Ablehnung, das ist wohl das Normalste der Welt, dass man nicht von jedem in den Arm genommen wird, das wäre ja schrecklich. Ablehnung ist richtig, das ist wie eine Orientierungshilfe- hier nicht, bedeutet das, hier findest du nicht, wonach du suchst.
Passende finden sich anziehend.
Weil es bisher noch nicht gepasst hat, bedeutet das nicht, dass das dauernd so sein wird. So ungefähr glaubst du es derzeit, deshalb bist du untröstlich.
Weitergehen, nicht schmollen und dich einrollen....
 
Mein größter Wunsch und Traum ist es, eine Familie zu gründen, ein erfülltes Leben
Ich sags dir einfach mal wie es ist. So deprimiert, hoffnungslos und lethargisch wir du wirkst, findest du höchstens eine Partnerin die so ist wie du. Ich glaube nicht, dass das ein erstrebenswertes Ziel sein kann. Um etwas zu verändern musst du bei dir anfangen.

Lasse dir unbedingt Antidepressiva verschreiben. Vermutlich kann dir nur ein Psychiater ein Rezept ausstellen. Lass dich von deinem Hausarzt überweisen. Wenn die Medis wirken kannst du auch wieder Freude empfinden und du findest Kraft um aktiv etwas zu verändern.

Dann suche dir eine Wohnung in der Nähe deines Arbeitsplatzes um diese elendige Pendelei zu stoppen. Dann hast du auch wieder Zeit um Menschen kennenzulernen. Du brauchst Menschen. Vergiss erstmal eine Partnerin, Bekannte tun es auch. Hauptsache du fühlst dich mit ihnen wohl. Das macht zufriedener und gibt Energie um deinem Leben wieder Inhalt zu geben.

Irgendwo musst du anfangen. Mach einen Termin beim Hausarzt und zwing dich dran zu bleiben.

Ich wünsche dir alles Gute.
 
Ich weiß, dass vieles, was hier hier schreiben, für Dich als unmöglich erscheint. Ich sehe auch ernsthaft keine Chance, dass sich da schnell etwas bewegt. Aber die Chance ist da. Frauen und Männer, die ähnlich ticken und verkrümeln gibt es. die richtige zu finden ist möglich. Es braucht, Zeit Geduld, Mut, Hoffnung etc. Es ist brutal schwer.

Zunächst würde ich aufhören nach dem Sinn des Lebens zu suchen. Habe ich lange gemacht, gezweifelt. Umweltzerstörung, Geldgier etc. Das alles gab es schon immer. Durch die Massen wird es halt erst gefährlich. Wären wir 1 Million Menschen auf der Erde wäre das egal. Wir sind aber 8 Milliarden. An dem Zustand können wir nichts ändern. Das gilt es zu akzeptieren. Ich als Vater finde es schlimm, dass insbesondere viele reiche Eltern mit ihrer Umwelt umgehen, als gäbe es kein Morgen. Aber so ist der Mensch. Versuch es anzunehmen versuche nicht weiter verbissen nach was auch immer zu suchen.

Ich bin jetzt 56 und habe noch einen kleinen Sohn. Seine Mutter geht seit drei Jahren immer wieder gerichtlich gegen mich und seinen Willen vor. Erreicht hat sie nichts, weil er immer wieder die gleiche Meinung äußert. Diese Frau kostet mich seit geraumer Zeit ca. € 1000,00 im Monat. Leisten kann ich mir nicht mehr allzu viel. Urlaub eine Woche mit Zelt o.k. Zum Glück wohne ich in einer Urlaubsregion, die vieles ermöglicht. Es war hart das zu akzeptieren, insbesondere dass Gerichte nicht sehen, wer der Übertäter ist und nicht aufhört (sie muss mangels Geld keine Anwaltskosten zahlen, die Gerichtskosten zahle ich komplett). so ist das Deutsche Recht. Lange war ich total down, depressiv etc.
Auch dachte ich, dass ich als alter Mann mit kleinem Kind nie mehr eine Frau finden werde. Aber auch das ist passiert (wir hatten neulich eine extrem ernste Kreise und eigentlich war es vorbei). Aber wir versuchen es weiter mit guten Gesprächen .

Warum schriebe ich das. Weil ich auch so ein hoffnungsloser Fall war und immer geglaubt habe, das ganze Leben ist gegen mich. Und ja ich hatte sehr viele Jahre schlechte Zeiten. Meine erste Freundin z.B. hatte ich mit 28. Damals ging es mir mehr als zehn Jahre so lala oder schlechter. Höhen und Tiefen. Aber es gibt auch schöne Zeiten...
 
Ja vieles was für dich hier steht scheint sicher eine Überforderung zu sein.

Man beginnt auch mit den was für dich machbar ist
Aufgeben möchtest du nicht,da schwingt immer noch etwas Hoffnung

Das mit dem Implantat tut mir leid,dass wusste ich nicht.

Ich merke den kleinen Kampfgeist schon in dir und du möchtest auch weiter machen wenn ein Studium nichts für dich ist oder nicht in Frage kommt,es gibt noch einige andere Möglichkeiten.

Lasse dir alles in Ruhe durch den Kopf gehen aber stehe auf und mache weiter.
 

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