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Sinnlos....

Hallo, ich hoffe ich schreibe hier nicht um komplett falschen Unterforum... verzeiht mir, bin neu hier.

Meine Gedanken momentan drehen sich nur um dieses sinnlose Gefühl... Wieso muss alles so sinnlos sein? Manchmal hab ich das Gefühl, dass es von der Erde nie vorgesehen war, dass es mal Menschen gibt... Es ist so seltsam. Oder Menschen sind nur eine "Zwischenstufe" der Evolution. Ich weiß ich schreibe wirr und das tut mir Leid. Ich wüsste nur gerne, ob jemand hier auch diese Gedanken hat.

Es ist doch seltsam auf die Welt zu kommen, ohne es sich ausgesucht zu haben, zu wachsen und älter zu werden, ohne die Zeit jemals wieder zurückdrehen zu können und sich mit allem zufrieden geben zu müssen, was einem gesagt wird. Depressive werden als "Kranke" eingestuft aber vielleicht sind wir genau diejenigen, die die Welt richtig sehen? Ich bin so zwiegespalten. Wie kann es sein, dass der "Durchschnittsmensch" glücklich ist? Ich verstehe nicht, wie man das Leben nicht sinnlos finden kann. Jeden Tag aufstehen, irgendetwas tun und am Ende wieder schlafen gehen. 80 Jahre lang. Und irgendwann schläft man ganz ein. Wo ist da der Sinn dahinter? Ich denke was mir fehlt ist das Gefühl einer höheren Bestimmung oder so... ich weiß es nicht. Würde mich über Antworten freuen, falls jemand meine Gedanken nachvollziehen kann :)

LG
 

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DerBen

Mitglied
Hallo Schwarzundweiss,

ich bin auch neu hier. Wer meinen Post verfolgt hat weiß, dass mein Leben momentan auf eine andere Art und Weise sinnfrei ist. Wenn du meine persönliche Meinung zum Leben und so hören möchtest:

Wir sind eine Zwischenstufe der Evolution. Über die Frage, warum es Leben gibt, können wir uns alle auf der Erde noch etwas streiten. Nehmen wir einfach mal an, dass wir aus einer Reaktion entstanden sind. Wir Menschen haben uns bei weitem noch nicht als eine robuste Rasse durchgesetzt. Früher waren die Knochen stabiler, wir hatten mehr Haare und Co. Das entwickelt sich nun alles weiter und wir befinden uns zwischen frühen Höhlenmenschen und irgendwelchen anderen höheren Wesen. Einzig die Intelligenz (welche manchmal fraglich ist) hat es den Menschen zugestanden, den Planeten Erde zum größten Teil zu unterwerfen.

Das klärt noch nicht, warum alles ist, aber zeigt eine Möglichkeit auf, weshalb wir da sind. Meine abschließenden Gedanken zu dem Thema sind:

Wir sind quasi eine Laune einer Evolution, die geboren werden, leben und sterben. Zu viel darüber nachzudenken kann schaden, denn intelligente Menschen denken meistens sehr viel. Ein größerer Sinn dahinter wurde noch nicht gefunden, vermutlich gibt es auch keinen.

Wenn ich mir aber einen Zweck aus den Fingern saugen müsste: Betrachten wir uns als Zwischenstufe in der Entwicklung, tragen wir in vielen Jahren zu einer ganz hohen Rasse bei.

LG

Ben.
 

JanSch

Mitglied
Vielleicht ist der von dir beschriebene "Durchschnittsmensch" glücklich, weil er garnicht weiß, was glücklich sein wirklich bedeutet? :rolleyes: Nur so als Denkanstoß..

Ich persönlich sehe den "Sinn" in den schönen Momenten im Leben;
Ein ruhiger Sonnenaufgang, ein leckeres Essen, oder wenn ich nach einem langen Arbeitstag die Schuhe ausziehe und meine Füße in den Wind hänge.;)
Vielleicht sogar in der Liebe? Oder in der Verbundenheit mit der Natur?
Es gibt so viele schöne Dinge, wieso sollte man nicht einfach das Leben genießen und den Sinn Sinn sein lassen?
(btw, sinnlose Sachen können auch toll sein!:p)

LG
 
L

Lebensdeserteurin

Gast
Jeden Tag aufstehen, irgendetwas tun und am Ende wieder schlafen gehen. 80 Jahre lang. Und irgendwann schläft man ganz ein. Wo ist da der Sinn dahinter?
Der Sinn könnte sein, ernsthaft daran zu glauben, dass alles einen Sinn macht - auch wenn man am Ende ganz einschläft. Menschen, die das können, haben Ansprüche an sich und ihr Leben und verfolgen diese ("Ziele im Leben") und am Ende haben sie ihr Dasein immerhin für sich selbst sinnvoll verbracht. ;)

Es ist doch seltsam auf die Welt zu kommen, ohne es sich ausgesucht zu haben, zu wachsen und älter zu werden, ohne die Zeit jemals wieder zurückdrehen zu können
Ja, du erblickst das Licht der Welt, und - so, nun mach halt mal das beste draus und seh zu wie du zurecht kommst. So empfinde ich mein Leben, das Leben überhaupt. Also versuche ich das, etwas besseres fällt mir auch nicht ein, ich sitze meine Zeit ab und versuche, wenigstens das beste daraus zu machen.

Wie kann es sein, dass der "Durchschnittsmensch" glücklich ist?
Womöglich, weil es denen viel, viel besser gelingt, das beste daraus zu machen und "Ziele" zu haben, zu erreichen.
 
G

Gastww

Gast
Ich weiß nicht, wie alt du bist, demnach sei vorgewarnt, weil die Antwort auf deine Frage eine "wissenschaftliche" ist.

Ich empfehle dir Naturwissenschaftliches zu lesen, etwas aus dem Bereich Physik, Astronomie, Biologie, populärwissenschaftliches, sprich leicht verständliche Bücher, v.a. Vorträge von Dawkins und Krauss auf youtube, ist jedoch auf englisch.
Es gibt keine "übernatürliche Bestimmung". Wenn es so etwas wie "Wahrheit" gibt, dann sind es die Naturwissenschaften. Die Idee des Sinns oder der Bestimmung kommt vom Mangel an Wissen.
Der Mensch ist ein Produkt der Evolution. Ganz grob gesagt: ein Organismus/System von Genen aufgebaut, also so etwas wie Teilchen/Moleküle, die das machen, was sie machen, und zwar vermehren. Zwei Organismen vereinigen sich zu einem neuen Organismus. Es ist also ein neuer Genmix aus den beiden früheren entstanden. Ein solcher Genmix führt zu einem starken Immunsystem/Widerstandfähigkeit und somit zu einer guten Überlebenschance für das neue System. Mit der Zeit entwickelte sich so etwas wie ein Gehirn, etwas, wodurch ein Organismus/Körper sich seiner selbst "bewusst" werden kann. Gedanken sind so etwas wie Nervenimpulse.
Letztlich sind wir, aber nicht nur "wir", auch all die "Tiere", Bäume, etc. all das sind "Überlebensmaschinen" für "Gene/Replikatoren". Sie entstehen, wachsen, erreichen das "Fortpflanzungsalter, also die "fruchtbare" Zeit, um sich zu vermehren und beenden wieder ihre Funktion als Überlebenssystem/Weitergabesystem.

Ich empfehle dir Bücher von Dawkins. Sein letztes ist bspw. ein verständliches Buch, etwas für das jüngere Publikum, falls du jünger bist.

Wie gesagt, es gibt hierzu Wissenschaftliche Beiträge auf Youtube.
 

Force

Mitglied
Ja du hast recht DU siehst das leben richtig, und die anderen religiösen machen sich was vor.

Wenn die normalen menschen von ihren illusionen ablassen würden, würden sie die sinnlosigkeit im leben auch erkennen.

Man muss ich halt irgendwie die zeit vertreiben, ablenken von solchen fragen und das tun was einem freude bereitet.


Aber naturgesetze sind nun mal sinnfrei, und auf diesen basiert das universum
 
P

Phelia

Gast
Ja, die liebe Wissenschaft. Läßt sich wahlweise kaufen und/oder muss alle paar Jahre ihre Irrtümer zugeben!:D
 

PsychoSeele

Urgestein
Huhu,

ich bin der Meinung, dass der Sinn des Lebens nicht die reine Existenz ist, sondern den Lebensinhalt sinnvoll zu gestalten um ein sinnvolles Leben zu führen. Der Weg seinen Sinn zu finden sind die Aufgaben denen wir uns stellen müssen.

Der Mensch ist dazu da um sein Leben zu genießen, sich fortzupflanzen und etwas an seine Nachfahren zu hinterlassen, eben etwas sinnvolles zu schaffen.

Liebe grüße
SchwarzeSeele
 

Mittendurch

Moderator
Teammitglied
Sinnlos oder sinnvoll, wer entscheidet, wenn nicht jeder für sich selbst.

Hier wurde auch mal sehr darüber gegrübelt. Es war in einer Zeit, da ging es eher schlecht als recht. Das Alter ob Kinder ja oder nein, die ja auch Sinn sein können, war erreicht. Was nun wie geht es weiter, was ist der Grund des Daseins....
Die Antwort, ob es sie gibt, ob sie noch wichtig ist. Nein! War war geschehen? Die Beobachtung eines Vogels bracht die Entscheidung, das Leben einfach zu nehmen, zu nehmen wie es grad ist und das Beste daraus zu machen, solange es halt wärt. Nicht abzuwarten, aktiv zu gestalten, es sich gut gehen lassen, zu tun was zum Leben notwendig ist und darüber hinaus, das tun was wichtig und richtig erscheint.
Wieso aber diese andlung durch einen Vogel. Weil dieser beobachtet wurde, wie er soo am Wasser hierhin flog und auch dorthin, scheinbar ohne Ziel und doch wohl was suchend und es kümmerte ihn nicht, was sonst um ihn herum geschah, er war einfach da, sah nicht aus als würde er zweifel daran haben, da sein zu dürfen oder zu überlegen, welch Sinn wohl sei Dasein hat. Er war da und tat was er für sich wohl für richtig und wichtig hielt. Er kümmerte sich nicht um mein dasein, ihn beobachtend da stehend, Er flog, wirkte sehr zufrieden und da kam so der Gedanke, warum nicht einfach so tun wie der Vogel dort, dasein, nicht dran zweifeln und nicht drüber nachdenken weshalb, wieso warum, sondern da sein und tun, was gerade wichtig und richtig erscheint....

Das waren nun meine Gedanken und Erfahrungen in Kurzform
 

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