E
EineFrau
Gast
Vielen Dank für Eure Antworten. Und Danke auch an Dich Sonnenlichtlein für Dein Verständnis.
@Bana: So hatte ich es tatsächlich nicht gemeint. Ich will niemanden und besonders nicht meinen Noch-Freund ausnutzen oder ihm eine bestimmte Funktion zuschreiben. Oder schneller werden, besser und das auf seine Kosten und ohne Rücksicht auf seine Gefühle. Oder meine.
Tatsächlich kam seine Entscheidung vor meiner, als ich noch überlegte, was passiert hier eigentlich. Meine Erkenntnis ist und war, das mein Freund mich sehr an meinen Vater erinnert und ich jeden Tag, jede Stunde unbewußt von ihm verlangte, mir die Liebe zu geben, die ich von meinem Vater nicht erhalten habe. Das heißt ich habe mich von seiner Liebe abhängig gemacht und tat so, als sei ich unabhängig. Ich habe mich von ihm führen lassen und ihn in dieser Position allein gelassen, was nicht "ebenbürtig" sondern kleines Mädchen.
Diese Erkenntnis verändert für mich alles, weil ich mich jetzt besser kenne und mich viel freier und reifer fühle.
Meinen Freund allerdings, der mich die ganze Zeit dazu aufgefordert hat mich, meine Gefühle und mein Verhalten zu reflektieren,der viel Kraft und Zuversicht in unsere Beziehung gesteckt hat, lässt sie nun, da die Erkenntnis endlich da ist, leer und ausgepumpt zurück.
Ich würde diese Beziehung auch sooo gerne als so wertvoll einstufen, damit ich mich an ihr festhalten kann, ihn nicht gehen lassen muss. Nicht wieder von vorne anfangen muss und aus der gemeinsamen Wohnung ausziehen. Wir haben so viel gemeinsam erreicht und mögen uns noch so gerne. Und trotzdem ist da diese Stimme im Kopf und das Gefühl im Bauch, dass das Einzige, was uns jetzt noch zusammenhalten könnte, unser wichtigster Gast, nicht mehr da ist. Die Liebe! Das macht unsere Beziehung nicht minder wertvoll, aber es fehlt eben das, was uns beide glücklich machte.
Ihm geht es leider auch so. Ich würde ihn und mich gerne zusammenhalten, aber das funktioniert nicht. Ich muss ihn loslassen, so wie er mich. Und das ist schwer. Aber natürlich ist bei uns beiden die Frage da, ob wir nicht tatsächlich überreagieren. Ob es nicht ein großer Fehler ist, das wir uns trennen.
Aber ich glaube, letztlich sind die Würfel gefallen, wie man so schön sagt.
@Bana: So hatte ich es tatsächlich nicht gemeint. Ich will niemanden und besonders nicht meinen Noch-Freund ausnutzen oder ihm eine bestimmte Funktion zuschreiben. Oder schneller werden, besser und das auf seine Kosten und ohne Rücksicht auf seine Gefühle. Oder meine.
Tatsächlich kam seine Entscheidung vor meiner, als ich noch überlegte, was passiert hier eigentlich. Meine Erkenntnis ist und war, das mein Freund mich sehr an meinen Vater erinnert und ich jeden Tag, jede Stunde unbewußt von ihm verlangte, mir die Liebe zu geben, die ich von meinem Vater nicht erhalten habe. Das heißt ich habe mich von seiner Liebe abhängig gemacht und tat so, als sei ich unabhängig. Ich habe mich von ihm führen lassen und ihn in dieser Position allein gelassen, was nicht "ebenbürtig" sondern kleines Mädchen.
Diese Erkenntnis verändert für mich alles, weil ich mich jetzt besser kenne und mich viel freier und reifer fühle.
Meinen Freund allerdings, der mich die ganze Zeit dazu aufgefordert hat mich, meine Gefühle und mein Verhalten zu reflektieren,der viel Kraft und Zuversicht in unsere Beziehung gesteckt hat, lässt sie nun, da die Erkenntnis endlich da ist, leer und ausgepumpt zurück.
Ich würde diese Beziehung auch sooo gerne als so wertvoll einstufen, damit ich mich an ihr festhalten kann, ihn nicht gehen lassen muss. Nicht wieder von vorne anfangen muss und aus der gemeinsamen Wohnung ausziehen. Wir haben so viel gemeinsam erreicht und mögen uns noch so gerne. Und trotzdem ist da diese Stimme im Kopf und das Gefühl im Bauch, dass das Einzige, was uns jetzt noch zusammenhalten könnte, unser wichtigster Gast, nicht mehr da ist. Die Liebe! Das macht unsere Beziehung nicht minder wertvoll, aber es fehlt eben das, was uns beide glücklich machte.
Ihm geht es leider auch so. Ich würde ihn und mich gerne zusammenhalten, aber das funktioniert nicht. Ich muss ihn loslassen, so wie er mich. Und das ist schwer. Aber natürlich ist bei uns beiden die Frage da, ob wir nicht tatsächlich überreagieren. Ob es nicht ein großer Fehler ist, das wir uns trennen.
Aber ich glaube, letztlich sind die Würfel gefallen, wie man so schön sagt.