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Sind Jobcenter-Einladungen nichtig und Sanktionen verfassungswidrig?

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Hätte man weiterhin von Seiten der ARGE unterstützt und nicht zum JobCenter abgezogen, hätte man meine Suche nach einer passenden Stelle mit Sicherheit auch ungemein verkürzen können. Davon ausgehend, dass sich auch weiterhin jemand vom Fach mit mir zusammen an einen Tisch gesetzt hätte.
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Du hast Recht mit dem, dass es schon einen Unterschied macht mit wem man zusammenarbeitet.

Was nach meiner Meinung auch Quatsch ist, ist dass die "Kunden" nach dem Alphabet betreut werden.

Es wäre sinnvoller jedem Betreuer entsprechende Berufsfelder zuzuteilen, nach denen er sich dann spezialisieren kann.
 
Es wäre sinnvoller jedem Betreuer entsprechende Berufsfelder zuzuteilen, nach denen er sich dann spezialisieren kann.
Das ist doch genau der Punkt. Du hast beim JobCenter keine Fachkräfte oder Betreuer. Du hast Sachbearbeiter. Genauso wird man auch behandelt. Als Sache. Eigentlich sogar schlechter. Einen verfaulten Apfel schmeißt man in den Müll und sanktioniert ihn nicht erst.
 
Wenn man sich die Länder ohne Sozialsystem anschaut, dann will man doch damit nicht wirklich tauschen. Die Sozialforschung hat doch eigentlich längst belegt, dass das Interesse des Gemeinwohls mit den Interessen des Individuums eng verknüpft ist. Jeder Cent, den wir im Sozialsystem sparen würden, kann dann gleich in den Justiz und Polizeihaushalt wandern. Menschen, die hungern, werden nicht einfach brav zu Hause sitzen bleiben und sich ihrem Schicksaal ergeben. Die Kriminalitätsrate würde sich erhöhen und ab einer gewissen Anzahl Hungerleidender auch die Gefahr von sozialen Unruhen entstehen. In den USA sind die Gefängnisse jetzt schon total überfüllt und in Ländern mit noch größerer Armut traut sich kein keiner mit einem gewissen Wohlstand ohne Leibwächter aus dem Haus. Ich will nicht irgendwann in solchen Zuständen leben.
Klar sind wir davon weit entfernt, aber eben weil wir ein Sozialsystem haben.
 
Ich habe übrigens mal bei einer Maßnahme einmal die Woche Bewerbungstraining. Da kam in den ganzen 6 Monaten einmal einen halben Tag einer, der wirklich sowas wie ein Personal Trainer war und den Leuten beigebracht hat, wie man sich verkauft und selbst vermarktet. Einmal einen halben Tag. An den anderen Tagen wurde man von Dozenten beaufsichtigt, die alle eine unterschiedliche Meinung hatten, wie man zum Beispiel einen Lebenslauf schreibt. Die einen schworen auf US-Variante (recent first), die anderen auf den klassischen Stil, wo man in der Vergangenheit beginnt und zur Gegenwart geht. Da biste dann hinterher noch konfuser als vorher. Das waren auch keine Bewerbungstrainer. Die hatten genauso viel Plan von Bewerbungen wie meine Mama oder mein Bäcker. Aber als Bewerbungstraining werden sie es mit dem JC abgerechnet haben. Und es gibt Maßnahmen, die sind noch schlimmer. Manche sind ausschließlich Bewerbungstrainings, mit Trainer, die null Ahnung haben oder manchmal auch ganz ohne Trainer.
 
Ich mache ja auch jeden Tag auf der Arbeit sachen die ich als absolut sinnlos ansehe aber dafür werde ich numal bezahlt.

Das mache ich auch öfters mal, aber das gehört zu meinem Beruf. Das kann man aber nicht mit so einer Maßnahme vergleichen.

Wir sollten z.B. Praktkumsstellen sucheh, aber wir durften nicht raus gehen, sondern mussten das am PC oder am Telefon machen, lol. Das war echt erfolgreich^^
 
Es wäre sinnvoller jedem Betreuer entsprechende Berufsfelder zuzuteilen, nach denen er sich dann spezialisieren kann.

Dazu müsste man das erstmal Jobvermittlung einführen. Die Sachbearbeiter machen nichts anderes als Jobangebote von durchgehend Leihbuden auszudrucken. Die schauen noch nichtmal darauf ob der Bewerbungszeitraum noch nicht abgelaufen ist. Jobvermittlung ist doch faktisch outgesourct worden an Leihbuden.
 
Ich weiss das schon von Freunden/inen ich sehe auch ein das es sinnlos ist aber trotzdem finde ich wenn man Geld bekommt und der Geldgeber verlangt eine Gegenleistung sollte man diese auch erfüllen wenn man das Geld annimmt und mir kann keiner erzählen das er 24/7 Bewerbungen schreibt und Vorstellungsgespräche führt.


Ich mache ja auch jeden Tag auf der Arbeit sachen die ich als absolut sinnlos ansehe aber dafür werde ich numal bezahlt.

Wie ich sagte, man kann und sollte es ja machen. Man kann es dennoch kritisieren. Ich habe meine Erfahrungen mir ja auch nicht aus den Locken gezogen, sondern ich habe es mitgemacht, von der ersten bis zur letzten Minute.
 
Dazu müsste man das erstmal Jobvermittlung einführen. Die Sachbearbeiter machen nichts anderes als Jobangebote von durchgehend Leihbuden auszudrucken. Die schauen noch nichtmal darauf ob der Bewerbungszeitraum noch nicht abgelaufen ist. Jobvermittlung ist doch faktisch outgesourct worden an Leihbuden.

Genau das machen sie. Ich habe dann auch oft genug Angebote bekommen, wo Männer bevorzugt wurden oder Maschinenbediener Kenntenisse und eine entsprechende Ausblidung verlangt wurde. Diese Pappnasen 🙄🙄

Ich habe übrigens mal bei einer Maßnahme einmal die Woche Bewerbungstraining. Da kam in den ganzen 6 Monaten einmal einen halben Tag einer, der wirklich sowas wie ein Personal Trainer war und den Leuten beigebracht hat, wie man sich verkauft und selbst vermarktet. Einmal einen halben Tag. An den anderen Tagen wurde man von Dozenten beaufsichtigt, die alle eine unterschiedliche Meinung hatten, wie man zum Beispiel einen Lebenslauf schreibt. Die einen schworen auf US-Variante (recent first), die anderen auf den klassischen Stil, wo man in der Vergangenheit beginnt und zur Gegenwart geht. Da biste dann hinterher noch konfuser als vorher. Das waren auch keine Bewerbungstrainer. Die hatten genauso viel Plan von Bewerbungen wie meine Mama oder mein Bäcker. Aber als Bewerbungstraining werden sie es mit dem JC abgerechnet haben. Und es gibt Maßnahmen, die sind noch schlimmer. Manche sind ausschließlich Bewerbungstrainings, mit Trainer, die null Ahnung haben oder manchmal auch ganz ohne Trainer.

Kann ich so unterschreiben.
Wir bekammen auch mal Zettel in die Hand gedrück wo wir alle zu Leiharbeitsfirmen mussten und uns vostellen. Die Leute dort mussten mit ihrer Unterschrift bestätigen, das wir dort waren.
 
Genau das machen sie. Ich habe dann auch oft genug Angebote bekommen, wo Männer bevorzugt wurden oder Maschinenbediener Kenntenisse und eine entsprechende Ausblidung verlangt wurde. Diese Pappnasen 🙄🙄

Ich frage mich auch, ob die die Lebensläufe, die ich denen einreiche, überhaupt mal gelesen haben oder welchen Sinn ein Profiling macht, wenn die Vermittlungsvorschläge damit nichts zu tun haben.
 
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