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Sind alle Scanner schreibbegabt?

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wohl ein neues Wort für "Renaissance-Mensch".
Und sorry, das mit dem Hochsensibel...
mal so als Psychologe... das glaube ich erst, wenn mir jemand die neurologischne Differenzen zum Normtypus zeigt, evtl. hat hier jemand eine valide (!!!) Quelle,
bitte keinen Artikel von irgendeiner HP...

witzig finde ich auch, dass sich mittlerweile ständig gegen Etikettierungen/Kategorisierungen gewehrt, was uns Wissenschaftler das Leben schwer macht (!!!!!) und andererseits spawnen ständig solche Begriffe auf....

und fachlich:
Schreiben und Texte erstellen hilft, Eindrücke zu verarbeiten.
Jemand, der sich für viel begeistert, landet unweigerlich bei der Verarbeitung und ja, das kann "Schreiben" bewirken.

HSP war ja, meines Wissens, ursprünglich einfach gemeint als: jemand hat "schlechte Filter" für Reize, reagiert darauf empfindlicher etc, kann sie schlechter ausfiltern. Das kenne ich auch von mir und eine befreundete Psychologin stand dem Konzept HSP auch kritisch gegenüber, meinte mal, dazu hätte man kein neues Wort einführen müssen. Hab ihren Begriff vergessen. ... war es Hypersensitivität? Ich glaube schon. ( Ich hatte ihr diesen Artikel gezeigt und dazu meinte sie das: https://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/hochsensible-menschen-geraeusche-schmerzen-gerueche-intensiver-a-1002593.html)

Was heute unter "hochsensibel" etikettiert wird, einer manchmal an Horoskope. Kreativer, empathischer blabla.
Offenbar kann man nicht einfach feststellen, dass dies oder das, bei einer Person ist, ohne gleich eine Persönlichkeit oder eine Wertung draus zu stricken.
 
Zuletzt bearbeitet:
HSP war ja, meines Wissens, ursprünglich einfach gemeint als: jemand hat "schlechte Filter" für Reize, reagiert darauf empfindlicher etc, kann sie schlechter ausfiltern. Das kenne ich auch von mir und eine befreundete Psychologin stand dem Konzept HSP auch kritisch gegenüber, meinte mal, dazu hätte man kein neues Wort einführen müssen. Hab ihren Begriff vergessen. ... war es Hypersensitivität? Ich glaube schon. ( Ich hatte ihr diesen Artikel gezeigt und dazu meinte sie das: https://www.spiegel.de/gesundheit/d...-schmerzen-gerueche-intensiver-a-1002593.html)

Was heute unter "hochsensibel" etikettiert wird, einer manchmal an Horoskope. Kreativer, empathischer blabla.
Offenbar kann man nicht einfach feststellen, dass dies oder das, bei einer Person ist, ohne gleich eine Persönlichkeit oder eine Wertung draus zu stricken.
Ja genau, vielen Dank. Eigentlich meint Hochsenitivität und Hochsensibilität aber das Gleiche, nämlich zusammengefasst in der Abkürzung HSP. Übersetzt aus dem Englischen wird aus Highensitivperson oft "Hochsensibel" gemacht anstatt "Hochsensitiv". Also praktisch ein Übersetzungsfehler. Gemeint ist in dem Fall, aber offenbar das Selbe, wie gesagt.
 
Bei AD(H)Slern gibt es bzgl. der Reizverarbeitung aber schon einen Unterschied zu Normalos. Die Reize werden da gleichrangig wahrgenommen und die Eigensteuerung über die Differenzierung nach wichtig/nicht so wichtig/unwichtig fällt extrem schwer oder gelingt gar nicht. Damit wird dann eine Fliege an der Wand genauso wichtig wie ein herannahender D-Zug. Unglücklich, wenn man sich dann erst mal für das Beobachten der Fliege entscheidet.
 
Bei AD(H)Slern gibt es bzgl. der Reizverarbeitung aber schon einen Unterschied zu Normalos. Die Reize werden da gleichrangig wahrgenommen und die Eigensteuerung über die Differenzierung nach wichtig/nicht so wichtig/unwichtig fällt extrem schwer oder gelingt gar nicht. Damit wird dann eine Fliege an der Wand genauso wichtig wie ein herannahender D-Zug. Unglücklich, wenn man sich dann erst mal für das Beobachten der Fliege entscheidet.
Das geht vielen Autisten genauso. Ein Großteil der Autisten und auch viele AD(H)Sler nehmen Reize auch sehr viel stärker als "Normalos" wahr. Und solche Reizfllterstörungen gibt es auch ohne Autismus oder AD(H)S. Wie gesagt, ich kenne einen hochsensiblen Mann und er hat weder AD(H)S noch ist er Autist. Er hat einfach nur extrem empfindliche Sinne und er leidet darunter wirklich sehr. Er kann kaum rausgehen, denn er hält es außerhalb seiner reizarmen Wohnung nie lange aus. Auch zuviel Besuch geht für ihn nicht, da die Reize, die vom Besuch ausgehen, ihn überfordern.
 
Das mit den unterschiedlichsten Interessen kenne ich auch. Man stürzt sich voller Elan in etwas, nur um wenige Jahre später die Lust daran zu verlieren. Im Chor habe ich immerhin 13 Jahre ausgehalten, dann war es aber echt Zeit zu gehen.
Ob ich schreibbegabt bin? Schwer zu sagen. Was ich sagen kann:
Ich konnte schon mit 5 Jahren lesen, alle Schriften, auch (einfache) Bücher habe ich im Kindergarten schon gelesen. In der Schule war ich das Rechtschreibgenie, ich hatte bis auf wenige Ausnahmen immer 0 Fehler im Diktat. (Einmal schrieb ich Tieger, einmal Schaaf... 🙂 )
Bei Aufsätzen hatte ich auch immer recht gute Noten, aber nicht so gut wie im Diktat.
Heute lese ich gerne Texte Korrektur, geschäftlich, im Verein und privat.

Und ja, ich war ein sehr sensibles Kind.
 
wohl ein neues Wort für "Renaissance-Mensch".
Und sorry, das mit dem Hochsensibel...
mal so als Psychologe... das glaube ich erst, wenn mir jemand die neurologischne Differenzen zum Normtypus zeigt, evtl. hat hier jemand eine valide (!!!) Quelle,
bitte keinen Artikel von irgendeiner HP...
Beschäftige Dich mit dem Thema Trauma, da wirst Du entsprechende valide Quellen finden.

Hochsensibilität gibt es auf vielen Ebenen und nicht jeder, der sich da eingruppiert, ist automatisch auch ein guter Vertreter. Man muss unterscheiden zwischen dem, was die Wissenschaft erarbeitet hat und noch erarbeitet und dem, was in der Allgemeinheit über das Thema bekannt ist.

Gerade im Bereich der Psychologie ändert sich da momentan so viel, die Wissenschaft macht große Entdeckungen, da sollte man eigentlich mit Aussagen vorsichtig sein, dass etwas nicht existieren kann, nur weil man es selbst nicht kennt. Dein Studium in Ehren, das heißt doch nicht, dass du auf dem neusten Stand bist.
 
Man stürzt sich voller Elan in etwas, nur um wenige Jahre später die Lust daran zu verlieren.
Glaub mir, aus eigener Erfahrung, bei Scannern spricht man nie von Jahren, eher von Wochen 🙂😎😗

Und das ist so ein blödes Gefühl, weil man sich mit Herzblut und vollem Elan in Dinge hinein stützt und nur kurze Zeit später stirbt man bei der gleichen Sache vor Langeweile.
 
Das mit den unterschiedlichsten Interessen kenne ich auch. Man stürzt sich voller Elan in etwas, nur um wenige Jahre später die Lust daran zu verlieren. Im Chor habe ich immerhin 13 Jahre ausgehalten, dann war es aber echt Zeit zu gehen.
Ob ich schreibbegabt bin? Schwer zu sagen. Was ich sagen kann:
Ich konnte schon mit 5 Jahren lesen, alle Schriften, auch (einfache) Bücher habe ich im Kindergarten schon gelesen. In der Schule war ich das Rechtschreibgenie, ich hatte bis auf wenige Ausnahmen immer 0 Fehler im Diktat. (Einmal schrieb ich Tieger, einmal Schaaf... 🙂 )
Bei Aufsätzen hatte ich auch immer recht gute Noten, aber nicht so gut wie im Diktat.
Heute lese ich gerne Texte Korrektur, geschäftlich, im Verein und privat.

Und ja, ich war ein sehr sensibles Kind.
Der Text könnte Wort für Wort von mir sein....😍
 
Die Grenze verschiebt sich von "pathologisch" zu "normal". Das ist in einigen Fällen gut, in anderen finde ich es fragwürdig.

Ein Psychiater in der Psychoedukation einer psychiatrischen Klinik sagte letztens, dass man die Kriterien für eine Narzisstische Störung nach oben korrigiert, da die Gesellschaft grundsätzlich immer narzisstischer wird.

Ich frage mich, inwiefern Hochsensibilität ihren Ursprung nicht in traumatischen, vernachlässigenden Erfahrungen als (Klein-)Kind hat.
Ein Kind muss lernen zu filtern. Das kann es nicht einfach. Sich auf eine Sache zu konzentrieren muss man lernen, durch und mit den Bezugspersonen.

Heute tendiert man dazu, Namen zu finden für jegliche Abweichungen.

Kein Angriff an AD(H)Sler, bin selber so diagnostiziert, aber ich frag mich schon lange, wer denn nun ursprünglich ADHS hat, die Bezugspersonen oder das Kind?
 
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