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Sich selbst therapieren?

Velvet

Neues Mitglied
Hallo zusammen,

ich stehe unter sehr viel Stress, der sich körperlich mehr als extrem auswirkt.

Stresspunkt 1: CMD, daher dauerhaft Schmerzen in Gelenken, Zähnen, Zahnfleisch. Ich presse Nachts auch regelrecht und verkrampfe wohl meinen Körper. Mache momentan eine DROS-Therapie da mein Biss wegen Fehlern nicht mehr stimmt.
Stresspunkt 2: Familie, wegen Geld wohne ich noch zu Hause. Die letzten Monate waren schlimm. Da meine schwer demente Großmutter erst von der Psychiatrie dann in ein Heim musste, da sie zu Hause nicht mehr tragbar war. Der bürokratische Aufwand und die finanziellen Sorgen sind der größte Knackpunkt. Mein Opa ist nach längerem Krankenhausaufenthalt wieder zu Hause und baut immer mehr ab, wehrt sich aber gegen Pflege etc. Er wird immer schwieriger. Meine Mutter hat wöchentlich einen Nervenzusammenbruch deswegen.
Ich bin trotz meiner 28 Jahre sehr eingespannt mit meine Mutter. Immer essen wann sie es will, immer das machen wann sie es will, immer alles befürworten. Sonst hat sie wieder einen Zusammenbruch.
Stresspunkt 3: Freunde, habe ich leider gar keine. Auch keine Beziehung. Meine sozialen Kontakte beschränken sich auf die Arbeit und einen Brieffreund. Durch meine Schmerzen ist ein soziales Leben kaum möglich.
Stresspunkt 4: Chronischer Husten unbekannter Ursache sowie mein Gewicht/Aussehen mit dem ich null zufrieden bin.

Ich habe also viele Baustellen. Neben der DROS-Therapie habe ich demnächst auch eine Physiotherapie. Abends mache ich noch Übungen zum dehnen und lockern. Manchmal muss ich auch Schmerzmittel und Muskelrelaxan nehmen. Mir fehlt leider komplett die Zeit für eine Psychotherapie und auch die Wartezeiten sind einfach zu lang.

Ich würde daher gerne selbst an meinen Problemen arbeiten. Meine Frage ist, ist da überhaupt möglich und wie gehe ich sowas an? Hat hier jemand Erfahrung und würde sich mit mir austauschen?
 

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Knirsch

Aktives Mitglied
In gewisser Weise therapiert man sich ja permanent selbst und auch dann, wenn man bei einem Therapeuten ist. Der Therapeut kann einem ja nichts abnehmen, man muss das alles selbst machen. In vielen Fällen braucht man ihn einfach, weil man keinen klaren Blick auf sich selbst hat oder einfach gerne über Dinge reden würde, die man aber nicht in seinem Freundeskreis oder der Familie besprechen kann. Auch ist es wichtig zu überprüfen, wie schwerwiegend die eigenen Probleme sind, ob es vielleicht eine Diagnose und Medikamente braucht.
Man kann natürlich darüber diskutieren, ob man objektiv genug sein kann. Natürlich kann man das nicht. Aber Therapeuten sind das auch nicht so sehr wie man manchmal denkt. Ob es nicht einen Professionisten braucht. Ja, mag sein, aber bis der dich so gut kennengelernt hat, wie du dich bereits kennst?
Wenn du auf einen Platz wartest, kannst du ja schon mal anfangen, an dir selbst zu arbeiten. Was soll schon groß passieren?
 

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