juka
Aktives Mitglied
Es gibt einen Punkt, an dem der Wohlstand immer weiter steigt, das Glücksgefühl jedoch nicht. Was u.a. damit zusammenhängt, dass vieles selbstverständlich wird, was früher Mangelware war. Ich streame z.B. auch ganz gern, aber die massive Flut an Medien zerstört meine Wertschätzung für individuelle Kunst. Genauso mit Lebensmitteln, Sozialkontakten oder ideelen Dingen wie Freiheit. Vielleicht würde unser Gesellschaft etwas weniger von allem gut tun. Vielleicht fühlen wir uns verbundener, wenn wir Abhängigkeit und Demut spüren und wären weniger arrogant und selbstgefällig.