Was 32? Da ist man ja eigentlich fast schon "vergammelt"!!!! Jedenfalls aus Sicht von 17-18-jährigen.......😀
Nee, Spass beiseite. Für mich ändert sich sehr das Denken, je älter man wird. Vieles, was einmal richtig erschien, ist es nicht mehr.
Heute sehe ich keinen Sinn mehr darin, ein Leben lang für eine 200qm-Bude zu schuften. Allein der Unterhalt und Erhalt kosten Nerven und Kraft.
Mit meine 60 "Lenzen" frag ich mich manchmal, was denn bitte ein Mensch wirklich braucht, um ein glücklich-erfülltes Leben zu haben. Muß er alles haben was diese Konsumgesellschaft vorgibt und was ihm von Klein auf "eingetrichtert" wurde? Ist man nur glücklich wenn man "erreicht" und "besitzt"?
Alt fühle ich mich wirklich, aber nur wenn es um meine Körper geht und der "Kerl" im Spiegel jeden früh gefällt mir auch nicht mehr so, wie das einmal war. Den Verfall durch Krankheit und Zipperlein hält eben niemand mehr auf. Im Kopf bleibt man aber immer irgendwie jung.
Leider sieht man ne Menge Menschen die man kannte, die Freunde oder Kollegen waren, einfach "gehen". Oft genug sind die viel jünger als man selbst. Dann fühle ich mich alt und frage mich, wieviele Sommer ich denn noch habe.
Das du so empfindest finde ich normal, denn man sieht eine Generation "unter" sich, die jetzt DAS macht, was du selbst mal gemacht hast. Dieses Unbeschwerte, keine Verantwortung tragen müssen, in den Tag reinleben usw. Dann denkt man automatisch, das man alt geworden ist.
LG