Hallo,
nachdem ich mich mehr und mehr von ihm zurückgezogen und ihn letzter Zeit so gut wie gar nicht mehr mit ihm gesprochen habe, was er wohl nach wie vor kein bisschen nachvollziehen kann, erklärte meine Mutter ihm dann nochmal meine Gründe. Ich weiß, das sollte ich, schon allein um von ihm ernstgenommen zu werden, selbst tun, aber ich kann in seiner Gegenwart nicht über das reden, was früher passiert ist, weil ich 1) immer noch Angst habe, dass er wieder ausrasten und mich beleidigen könnte und 2) ich mich irgendwie auch dafür schäme, schließlich ist es laut ihm ja schon so lange her und zu wissen, dass er so darüber denkt, macht es um ehrlich zu sein nicht einfacher, dann für mich selbst einzustehen und ihm zu sagen, dass es mich nach all den Jahren sehr wohl noch belastet. Jedenfalls sprach sie ihn dann nochmal darauf an, wie er mich damals nannte und fragte, warum er sowas zu seiner eigenen Tochter sagte. Antwort: davon wüsste er nichts und könnte sich auch nicht mehr daran erinnern. Wenn ihm wirklich etwas an mir läge oder daran, zu erfahren, warum ich mich so von ihm zurückgezogen habe, hätte er dann dochmal versuchen können, seinem Gedächtnis auf die Sprünge zu helfen oder sich zumindest bei mir zu entschuldigen, auch wenn er sich angeblich nicht konkret an diese Situation erinnern kann (was ich ehrlich gesagt aber bezweifle). Dass dann aber von seiner Seite aus wieder mal gar nichts kam, macht mich wütend. Er wendet einfach alles von sich ab und für ihn ist die Sache dann mit einem "daran kann ich mich nicht erinnern" erledigt.
So ging es dann also ein paar Wochen und wenn ich meine Eltern besuchte, ging ich entweder gar nicht erst zu ihm, oder sagte nur kurz "Hallo" und sowas wie "ist ganz schön kalt geworden." wenn doch.
Damit kann er jedoch anscheinend nicht umgehen, denn vor ein paar Tagen sprach er meine Mutter wieder darauf an und fragte, warum sich niemand mit ihm unterhalten und ich ihn so meiden würde, schließlich hätte er doch niemandem etwas getan. Meine Mutter erinnerte ihn dann nochmal an ihr vorheriges Gespräch, aber er verhielt sich typisch narzisstisch, stritt wieder mal alles ab, verdrehte Aussagen, wurde lauter und beleidigend. Als sie mir das im Nachhinein erzählte, wusste ich schon, warum ich keine große Lust mehr habe, mit ihm zu sprechen. Es ist einfach frustrierend: man öffnet sich und versucht eine Verbindung herzustellen, bekommt aber nur irgendwelche leeren Ausflüchte oder Lügen zu hören. Am Ende so eines Gespräches ist man gefühlt so weit wie am Anfang: es dreht sich die ganze Zeit alles nur im Kreis.
Ich hatte ja schon früher oft den Verdacht, er könne unter einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung leiden. Ich verstehe einfach nicht, wie ein Mensch so sein kann. Auf der einen Seite tut er mir leid, weil er garantiert auch irgendwas in seiner Kindheit erlebt hat, das ihn so werden ließ, aber keinen Zugang dazu findet. Auf der anderen Seite bin ich mittlerweile aber einfach nicht mehr gewillt, mich damit auseinanderzusetzen, irgendwann sind Mitleid und Verständnis auch mal aufgebraucht.
Er ist ja völlig uneinsichtig, auf die Beleidigungen angesprochen (und es war ja nicht nur diese eine Situation, das zog sich wie ein roter Faden durch meine gesamte Kindheit) meinte er allen Ernstes, dass ein Bekannter von ihm auch schonmal "sowas" zu seiner Tochter gesagt hat. Das zeigt ja mehr als deutlich, dass er sich überhaupt gar keiner Schuld oder Fehlverhaltens bewusst ist.
Von den sexuellen Übergriffen mal ganz zu schweigen, manchmal bin ich kurz davor, meiner Mutter davon zu erzählen, aber es würde sie zu sehr aufwühlen, ändern würde sich dadurch ja eh nichts.
Ich kann die Gefühle, die ich die ich diesem Mann gegenüber habe, schon gar nicht mehr in Worte fassen, da ist soviel Hass, Wut, Ekel und Verständnislosigkeit - wie kann ein Mensch nur so sein und sich selbst so unschuldig darsellen? Ich verstehe es einfach nicht ....
nachdem ich mich mehr und mehr von ihm zurückgezogen und ihn letzter Zeit so gut wie gar nicht mehr mit ihm gesprochen habe, was er wohl nach wie vor kein bisschen nachvollziehen kann, erklärte meine Mutter ihm dann nochmal meine Gründe. Ich weiß, das sollte ich, schon allein um von ihm ernstgenommen zu werden, selbst tun, aber ich kann in seiner Gegenwart nicht über das reden, was früher passiert ist, weil ich 1) immer noch Angst habe, dass er wieder ausrasten und mich beleidigen könnte und 2) ich mich irgendwie auch dafür schäme, schließlich ist es laut ihm ja schon so lange her und zu wissen, dass er so darüber denkt, macht es um ehrlich zu sein nicht einfacher, dann für mich selbst einzustehen und ihm zu sagen, dass es mich nach all den Jahren sehr wohl noch belastet. Jedenfalls sprach sie ihn dann nochmal darauf an, wie er mich damals nannte und fragte, warum er sowas zu seiner eigenen Tochter sagte. Antwort: davon wüsste er nichts und könnte sich auch nicht mehr daran erinnern. Wenn ihm wirklich etwas an mir läge oder daran, zu erfahren, warum ich mich so von ihm zurückgezogen habe, hätte er dann dochmal versuchen können, seinem Gedächtnis auf die Sprünge zu helfen oder sich zumindest bei mir zu entschuldigen, auch wenn er sich angeblich nicht konkret an diese Situation erinnern kann (was ich ehrlich gesagt aber bezweifle). Dass dann aber von seiner Seite aus wieder mal gar nichts kam, macht mich wütend. Er wendet einfach alles von sich ab und für ihn ist die Sache dann mit einem "daran kann ich mich nicht erinnern" erledigt.
So ging es dann also ein paar Wochen und wenn ich meine Eltern besuchte, ging ich entweder gar nicht erst zu ihm, oder sagte nur kurz "Hallo" und sowas wie "ist ganz schön kalt geworden." wenn doch.
Damit kann er jedoch anscheinend nicht umgehen, denn vor ein paar Tagen sprach er meine Mutter wieder darauf an und fragte, warum sich niemand mit ihm unterhalten und ich ihn so meiden würde, schließlich hätte er doch niemandem etwas getan. Meine Mutter erinnerte ihn dann nochmal an ihr vorheriges Gespräch, aber er verhielt sich typisch narzisstisch, stritt wieder mal alles ab, verdrehte Aussagen, wurde lauter und beleidigend. Als sie mir das im Nachhinein erzählte, wusste ich schon, warum ich keine große Lust mehr habe, mit ihm zu sprechen. Es ist einfach frustrierend: man öffnet sich und versucht eine Verbindung herzustellen, bekommt aber nur irgendwelche leeren Ausflüchte oder Lügen zu hören. Am Ende so eines Gespräches ist man gefühlt so weit wie am Anfang: es dreht sich die ganze Zeit alles nur im Kreis.
Ich hatte ja schon früher oft den Verdacht, er könne unter einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung leiden. Ich verstehe einfach nicht, wie ein Mensch so sein kann. Auf der einen Seite tut er mir leid, weil er garantiert auch irgendwas in seiner Kindheit erlebt hat, das ihn so werden ließ, aber keinen Zugang dazu findet. Auf der anderen Seite bin ich mittlerweile aber einfach nicht mehr gewillt, mich damit auseinanderzusetzen, irgendwann sind Mitleid und Verständnis auch mal aufgebraucht.
Er ist ja völlig uneinsichtig, auf die Beleidigungen angesprochen (und es war ja nicht nur diese eine Situation, das zog sich wie ein roter Faden durch meine gesamte Kindheit) meinte er allen Ernstes, dass ein Bekannter von ihm auch schonmal "sowas" zu seiner Tochter gesagt hat. Das zeigt ja mehr als deutlich, dass er sich überhaupt gar keiner Schuld oder Fehlverhaltens bewusst ist.
Von den sexuellen Übergriffen mal ganz zu schweigen, manchmal bin ich kurz davor, meiner Mutter davon zu erzählen, aber es würde sie zu sehr aufwühlen, ändern würde sich dadurch ja eh nichts.
Ich kann die Gefühle, die ich die ich diesem Mann gegenüber habe, schon gar nicht mehr in Worte fassen, da ist soviel Hass, Wut, Ekel und Verständnislosigkeit - wie kann ein Mensch nur so sein und sich selbst so unschuldig darsellen? Ich verstehe es einfach nicht ....