JA kommt nächste Woche ( Mitarbeiter ist im Urlaub )
Wenn Urlaub vor Kindeswohl geht,
DAS darf nicht sein!!!!!!! Das ist wie unterlassene Hilfeleistung!
Sorry ist für mich so.
Grundsätzlich:
Wer den Verdacht auf Kindesmissbrauch hat, der hat auch das Gefühl möglichst schnell handeln zu müssen.
Das Gefühl den/die Täter/in zur Rede stellen zum müssen oder die Familie zu Informieren, ist nur verständlich. Jedoch sorgt überstürztes Handeln erheblich dafür, dass die Chance einen Missbrauch aufzudecken oder weiteren zu verhindern - beträchtlich minimiert wird.
Bedenke! In über 90% der bekannten Fälle, passiert der Missbrauch intrafamilieär! Auch Mütter können Täterin sein! Oder durch Vertrauenspersonen (anerkannte Autorität des Kindes)
Die Anzeichen des Missbrauchs sind vielfältig, aber selten eindeutig. Die erste Reaktion ist meist:
Das kann nicht wahr sein. Der Stichhaltige Nachweis dafür ist sehr schwierig. Zu dem entsteht ein hoher Handlungsdruck.
Daher ist die wichtigste Maxime!
Ruhe bewahren!
Lassen Dich sich mit professioneller Hilfe beraten! Suchen das Gespräch mit involvierten Personen oder Einrichtungen des Kindes. Denn Vorbeugung und Verdachtbegleitung brauchen eine Strategie, bei der das Kind
sicheres und neues Vertrauen schöpfen kann, um sich letztlich öffnen zu können.
Andernfalls wird es wie gehabt schweigen/verharmlosen. Nicht zuletzt dadurch, dass auch der Täterkreis positive Anteile hat bzw. der Täter selbst, wird geschwiegen (bspw. Die Eltern/Elternteil).
Das Schweigen bezieht sich in solchen Fällen auf das nicht reden können, selbst wenn das gewollt wird. Hervorgerufen durch den entstandenen Dauer-Schock-Zustand des Gehirn´s. Eine solche Blockade kann nicht selten über Jahrzehnte anhalten!
Da dem Kind schnelle Hilfe zu schnell gehen würde, wäre diese versuchte sofort Hilfe für das Kind überfallsartig. Folglich verschließt sich das Kind noch mehr oder leugnet sogar das Geschen. Der Grund ist die psychische Überforderung, die häufig durch Drohungen und Dominanz des Täters bzw. der Täterin verstärkt wird. (Geschenke!!?)
Das Kind weiß, dass es zur Familie gehört, in sehr nahen Beziehung und Abhängigkeit steht. Auch in seelischer Abhängigkeit (Liebe/Zuneigung, Bestätigung...).
Es erlebt häufig das nicht nur die Misshandlung stattfindet, sondern erfährt durch die gleiche Person, die es auch missbraucht, dass Gute, dass Schöne und Angenehme etc. So erfährt das Kind vom Erwachsenen, der sie oder ihn missbraucht, eine
Zwiespalt den es nicht verarbeiten kann.
Dieses Szenario wird dann die Normalität des Kindes. Reist man es zu schnell aus dieser „Normalität“ heraus, trägt es weiteren Schaden davon. Fällt ggf. von einen Schock in den Anderen. Dies gilt es zu verhindern!
Das verwirrenden Familie System was das Kind sowieso schon ertragen muss, soll nicht noch durch ein weiteres verwirrendes System versuchter Hilfestellung bereichert werden. Dementsprechend ist eine Zusammenarbeit mit dem Kind von
größter Bedeutung!
Was auch bedeutet,
dass man sich dem Tempo des Kindes angleichen muss.
Denke immer daran!
Die ersten Interventionsschritte für das Kind sind die wichtigsten!
Dem Kind ist die Sexualität in erwachsener Gestalt auferlegt worden. Das kann man nicht mehr rückgängig machen! Das Kind kann überhaupt nicht verstehen was da ab geht! Es vertraut das es richtig und GUT ist!
erneut zu traumatisieren
Durch DeineLangsamkeit ist es für das Kind möglich, einen Raum zu finden in dem es sich langsam (wieder) öffnen kann. Bedenke weiterhin(!), dass dem Kinde das Urvertrauen weitestgehend genommen wurde bzw. zerstört wurde!
Der Gesetzgeber sagt, dass Kindesmissbrauch nicht sofort angezeigt werden muss, da das Kindeswohl vor geht. Dieses Kindeswohl ist in nicht kurzfristig zu sehen!!!!
Primäres ZIEL ist, dem Kind Glauben und gehör zu geben.
Mehr kann ich Dir momentan nicht sagen, da ich selbe Betroffen bin und es fing genau so an!!! Nur leider hat mir damals keiner geglaubt.
Das Besuchsrecht hat er für mich definitiv verwirkt! Und so lange das nicht geklärt ist, würde es mit guten GRUND kein Besuch
recht geben können.