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Sexualität mit befreundetem Pärchen ausleben ?

Jetzt überlegt sie, wie sie es wieder gutmachen könnte. Eine Überlegung war, dass sie jetzt doch mal mit meinem Freund schläft, um ihn zu besänftigen. Aber ich weiß nicht, was ich davon halten soll. Was meint ihr ?
Ich halte da gar nichts von. Ihr könnt das nicht ungeschehen machen. Wenn er jetzt die "Erlaubnis" hat, mit Deiner Freundin zu schlafen, macht es doch den Vertrauensbruch durch DICH nicht wieder gut.

Offene Beziehungen brauchen Ehrlichkeit (alle Beziehungen brauchen diese). Die Rahmenbedingungen müssen VORHER gemeinsam festgelegt werden. Andere Partnerschaften (also Poly), nur ONS, man erzählt einander davon, oder man will davon gar nichts wissen... all das müssen die Beteiligten eben vorher miteinander entscheiden.
 
Die Frage war, wie lange ich ihm Zeit gebe, sich zu entscheiden, ob er die Beziehung mit mir noch will unter den Voraussetzungen, wie sie nunmal sind, dass ich mir keine monogame Beziehung mehr vostellen kann, ihn aber trotzdem über alles liebe. Soll ich ihm dann sagen, ich würde ihn nicht unter Druck setzen und er hätte soviel Zeit wie er will, sich zu entscheiden, und ich bin in der Zeit sexuell enthaltsam, also wenn nötig ewig ? Das ist doch vollkommen unrealistisch und und unehrlich. Ich werde ihn sicher in den nächsten Wochen oder auch Monaten nicht nochmal betrügen. Aber wenn er sich nicht entscheiden kann, kann ich ihm keine Garantie geben, wie lange ich das durchhalte. Das ist einfach nur ehrlich ! Und genau das habe ich ihm gesagt.
Ja. So ist es wohl. Ich denke, erst wenn er jetzt mit Jmd Anderem außerhäusig kopuliert hat (um es mal so auszudrücken, wie es eine andere Userin hier im Forum gerne ausdrückt), entscheidet sich erst, wie es mit euch beiden weitergeht. Aber dafür wird er sicher nicht nochmals irgendwelche Rücksprachen mit dir treffen.

Erst danach ist eigentlich die Zeit erst da, um über Öffnen der Beziehung nochmal ernsthaft mit ihm reden zu können und klare Regeln festzulegen. Er weiß ja um deiner hihen Libido. Sei e ist sicher âhnlich hoch.
Ich denke, wenn du ihm nicht die Zeit gibst und du vorher jetzt nochmal selbst "einen nachlegst" (um es nochmal anders auszudrücken), werdet ihr wohl eher nicht mehr einen ordentlichen Weg finden, über das Öffnen der Beziehung zu reden. Und ob er dich dann immer noch begehrt oder sich dich als seine "Frau fürs Leben" vorstellen kann, ist dann auch nicht mehr gegeben.
 
Dieses "Auge um Auge" finde ich albern. Hier geht es um viel mehr als "ausgleichende Gerechtigkeit". Der Freund ist verletzt. Und eine andere beschlafen soll ihm diese Verletzung heilen? Hauptsache "Revanche gebumst"?

Hier geht's doch um eine Partnerschaft, in der Vertrauen erschüttert wurde und der Mann mit einer Situation konfrontiert wurde, die er seiner Partnerin nicht zugetraut hätte. Was soll denn da helfen, wenn er versenkt?
 
Dieses "Auge um Auge" finde ich albern. Hier geht es um viel mehr als "ausgleichende Gerechtigkeit". Der Freund ist verletzt. Und eine andere beschlafen soll ihm diese Verletzung heilen? Hauptsache "Revanche gebumst"?

Hier geht's doch um eine Partnerschaft, in der Vertrauen erschüttert wurde und der Mann mit einer Situation konfrontiert wurde, die er seiner Partnerin nicht zugetraut hätte. Was soll denn da helfen, wenn er versenkt?
Ich finde aber auch den gesamten Thread interessant.

Wie initiert man offene Beziehungen?

Muss dafür erst Jmd. verletzt werden, so wie es hier auch wieder passiert ist?
Oder muss man zwangsläufig dafür beidseits reif genug sein und mutig genug sein, das von Anfang an, wenn man zusammen kommt mit klaren Regeln zu besprechen auch insbedondere dann, wenn man dann Gefahr läuft, erst gar nicht zusammen zu kommen?

Ich finde es spannend, ob die Beiden jemals wieder zusammen finden und dort wieder anknüpfen können oder ob jetzt all die gemeinsen Werte Moralvorstellungen, das, was von Beiden bisher scheinbar als Treue und hegenseitigem Vertrauen empfunden wird nun doch nicht mehr so übereinstimmend ist und sie getrennte Wege gehen. Klar: Für die meisten Leute wäre es jetzt zu Ende. Hier bin ich mir tatsächlich nicht sicher.
Was heißt denn hier der Begriff "Vertrauen" für beide.? Der wird ja nicht überall gleich ausgelegt.

Um sich eine gemeinsame Zukunft aufzubauen, gemeinsame Ziele zu haben muss man aus meiner Sicht einander Vertrauen können. Vielleicht kann man das aber dennoch auch nachdem was hier vorgegallen ist? Vielleicht auch nicht mehr.

@Träumelinchen Wie ist deine Gefühlswelt gerade?
 
Die Frage war, wie lange ich ihm Zeit gebe, sich zu entscheiden, ob er die Beziehung mit mir noch will unter den Voraussetzungen, wie sie nunmal sind, dass ich mir keine monogame Beziehung mehr vostellen kann, ihn aber trotzdem über alles liebe. Soll ich ihm dann sagen, ich würde ihn nicht unter Druck setzen und er hätte soviel Zeit wie er will, sich zu entscheiden, und ich bin in der Zeit sexuell enthaltsam, also wenn nötig ewig ? Das ist doch vollkommen unrealistisch und und unehrlich. Ich werde ihn sicher in den nächsten Wochen oder auch Monaten nicht nochmal betrügen. Aber wenn er sich nicht entscheiden kann, kann ich ihm keine Garantie geben, wie lange ich das durchhalte. Das ist einfach nur ehrlich ! Und genau das habe ich ihm gesagt.
Das ist m. E. gar nicht der Punkt. Man hätte einfach sagen können, dass es so, wie es aktuell ist, ja kein Zustand ist und du ihn bittest, sich Gedanken zu machen, ob und wie es mit euch weitergehen kann.
Es bestand überhaupt keine Not ihm zu "drohen", dass - wenn er zu lange braucht - du dich wieder anderweitig befriedigen lässt. Ich finde, das ist einfach schlechter Stil und alles andere als empathisch. Damit pulst du noch einmal mehr mit dem Messer in der bereits vorliegenden Wunde.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nun mecker nicht, ich hatte es nur überflogen, ich las ihre Sätze über ihr Libido und Sexbedürfnis.
Ich lese es später genauer durch.
Ich habe jetzt keine Zeit.
 

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