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Sexualiersieren der Beziehung? Sexverlangen, Sexerfüllung, wie ist das in normalen Beziehungen?

@Schwertlilie
Eigentlich darf ich nicht antworten, denn ich hab ja keine normalle Paarbeziehung sondern eine Langzeit- Zweckehe.
Wenn du mehr darüber wissen willst, bitte ich dich dazu meine unzälligen Beiträge und Antworten (meistens im Sexforum) zu lesen. Nur soviel: Daraus ergibt sich auch, wie ich damit umgehe.😅
 
Jeden Tag Sex haben zu wollen und wenn nicht, dann an Trennung zu denken, das würde ich schon ziemlich seltsam finden.
Vor allem sollte der Partner/in doch auch möchten daß der/die Andere auch wirklich will, und es nicht nur so mitmacht, damit der Partner nicht sauer reagiert, oder?
Hattest du mal so einen Typen, der täglich seinen Sex angefordert hat?

Auf sowas würde ich mich nicht einlassen, selbst wenn ich auch überdurchschnittlich oft und viel Sex haben wollte.
Denn mit jemandem der das einfach so von mir verlangen würde, vielleicht noch mit der Drohung sich sonst zu trennen, macht das doch überhaupt keinen Spaß mehr...
Und dir hat dieser krampfhaft gewollte Sex aus Trennungsangst doch auch keinen Spaß gemacht, oder?
Hmm..also es ist zwiespältig zu sehen...ich bakam dann schon auch Lust durch Gefühlsansteckung und hatte Orgasmen, aber dennoch ist es ein Gefühl von "müssen" gewesen und "Arbeit" um nicht verlassen zu werden...sich in eine "Rolle" zu begeben wie ein Schauspieler, der die Rolle "lebt".
Einerseits tat ich aus Liebe zum Partner gern, aber andererseits war es ziemlicher Leistungsdruck um nicht verlassen zu werden.

War schon alles dabei, sogar Sex mit Flashbacks (SVV), ohne es dem Partner zu sagen, davon bin ich weg, das war nur in meiner ersten langen Beziehung und ein paar Affären so...vor der Traumatherapie.
Hatte es schon extrem in meiner langen Beziehung, der hatte gern viel Sex. Als ich nicht mehr so die Libido hatte, wegen einem Flashback mit Panikanfall nicht mehr konnte (Sperre im Kopf und Angstgefühle sobald es zur Sache ging) ging es deswegen langsam auseinander, weil es ihm nicht gelang mich richtig aufzufangen und mal ruhige Kugel zu schieben, da die Überempfindlichkeit Wochen anhielt danach...wobei er im nachhinein sagte Sex sei ihm garnicht so wichtig gewesen, aber es hätte nicht mehr so wie früher werden können und ich dachte damals eine Beziehung ohne Sex sei nicht möglich...sobald es sexuell nicht läuft ist das ein Trennungsgrund.
Und ein anderer mit dem ich ne Wochenendbeziehung hatte, da war ich nur mit beschäftigt ihn 5-6 mal am Tag zu befriedigen, er befriedigte mich zwar auch, aber es war anstrengend auf Dauer.
Fremd ging der trotzdem, seitdem stelle ich die Logik "Viel Sex=kein fremdgehen" in Frage.
Und die Logik "Viel Sex=gute Beziehung" stelle ich auch in Frage.

Deswegen hätte ich eben gern mal andere Sichtweisen. Und um mich wohler zu fühlen in meinen neuen Verhaltensweisen, weil die sich zwar falsch (nicht vertraute Muster) anfühlen, aber irgendwie auch richtig (auf mich achten) anfühlen.
Mittlerweile denke ich sogar das ich eigentlich Richtung demisexuell oder asexuell tendiere, nachdem ich das alles reflektiere...aber ist ein anderes Thema, das ich noch ergründen muss.
Wobei ich mich frage ob das überhaupt geht: asexuell und täglicher Sex? (Rückblickend)

Mein neuer Freund ist auch so anders, weil er es nicht schlimm findet. Das muss erstmal in meinen Kopf rein. Natürlich kuscheln wir trotzdem viel und umarmen uns, wenn es nicht zu sexuellen Handlungen kommt. Fühlt sich auch gut an, mal nicht gestresst zu sein und unter Leistungsdruck, mal loslassen können und trotzdem ist er an meiner Seite.
 
Hmm..also es ist zwiespältig zu sehen...ich bakam dann schon auch Lust durch Gefühlsansteckung und hatte Orgasmen, aber dennoch ist es ein Gefühl von "müssen" gewesen und "Arbeit" um nicht verlassen zu werden...sich in eine "Rolle" zu begeben wie ein Schauspieler, der die Rolle "lebt".
Einerseits tat ich aus Liebe zum Partner gern, aber andererseits war es ziemlicher Leistungsdruck um nicht verlassen zu werden.

War schon alles dabei, sogar Sex mit Flashbacks (SVV), ohne es dem Partner zu sagen, davon bin ich weg, das war nur in meiner ersten langen Beziehung und ein paar Affären so...vor der Traumatherapie.
Hatte es schon extrem in meiner langen Beziehung, der hatte gern viel Sex. Als ich nicht mehr so die Libido hatte, wegen einem Flashback mit Panikanfall nicht mehr konnte (Sperre im Kopf und Angstgefühle sobald es zur Sache ging) ging es deswegen langsam auseinander, weil es ihm nicht gelang mich richtig aufzufangen und mal ruhige Kugel zu schieben, da die Überempfindlichkeit Wochen anhielt danach...wobei er im nachhinein sagte Sex sei ihm garnicht so wichtig gewesen, aber es hätte nicht mehr so wie früher werden können und ich dachte damals eine Beziehung ohne Sex sei nicht möglich...sobald es sexuell nicht läuft ist das ein Trennungsgrund.
Und ein anderer mit dem ich ne Wochenendbeziehung hatte, da war ich nur mit beschäftigt ihn 5-6 mal am Tag zu befriedigen, er befriedigte mich zwar auch, aber es war anstrengend auf Dauer.
Fremd ging der trotzdem, seitdem stelle ich die Logik "Viel Sex=kein fremdgehen" in Frage.
Und die Logik "Viel Sex=gute Beziehung" stelle ich auch in Frage.

Deswegen hätte ich eben gern mal andere Sichtweisen. Und um mich wohler zu fühlen in meinen neuen Verhaltensweisen, weil die sich zwar falsch (nicht vertraute Muster) anfühlen, aber irgendwie auch richtig (auf mich achten) anfühlen.
Mittlerweile denke ich sogar das ich eigentlich Richtung demisexuell oder asexuell tendiere, nachdem ich das alles reflektiere...aber ist ein anderes Thema, das ich noch ergründen muss.
Wobei ich mich frage ob das überhaupt geht: asexuell und täglicher Sex? (Rückblickend)

Mein neuer Freund ist auch so anders, weil er es nicht schlimm findet. Das muss erstmal in meinen Kopf rein. Natürlich kuscheln wir trotzdem viel und umarmen uns, wenn es nicht zu sexuellen Handlungen kommt. Fühlt sich auch gut an, mal nicht gestresst zu sein und unter Leistungsdruck, mal loslassen können und trotzdem ist er an meiner Seite.
Dein neuer Freund klingt richtig dufte. Glückwunsch zu ihm. 🙂
 
Fremd ging der trotzdem, seitdem stelle ich die Logik "Viel Sex=kein fremdgehen" in Frage.
Und die Logik "Viel Sex=gute Beziehung" stelle ich auch in Frage.
Weil das auch keine Logik ergibt. Eine Beziehung ist ja mehr, als die Tatsache wie oft man Sex hat. Dass du anscheinend in mehreren Beziehung nur oft Sex hattest, aus Angst sonst verlassen zu werden, finde ich echt traurig. Gesund ist so eine Beziehung dann nämlich eh nicht. Was normal ist oder nicht naja es gibt keine Norm in dem Fall denke ich, von mehrmals die Woche bis zu nur paar Mal im Jahr oder auch seit Jahren nicht mehr, gibt es ja alles in Beziehungen. Wobei ich persönlich mit "seit Jahren nichts mehr" ein Problem hätte.

Aber sich ungewollt zu mehr Sex zu zwingen, ist denke ich nicht normal. Und das muss wirklich kein Mensch der Welt für eine Beziehung tun.
 
😕 bleibt mir nur zu hoffen, dass ich das meist gemerkt habe...
Mach dir keine Vorwürfe, du kannst meine Erfahrung jetzt nicht auf alle anderen münzen. Erleben ist ja doch sehr individuell. Gibt ja auch welche die 24/7 einfach horny sind.
Es war mir ja selbst auch nicht unbedingt so bewusst, weil ich die "Muster" einfach lebte und erst jetzt in/nach der Therapie zurück blicke und für mich reflektiere.
Sich selbst und seine Bedürfnisse kennen lernen und diese auch mitteilen, kommt ja erst mit der Therapie.

Triggerwarnung, drauf klicken zum lesen:
Bei mir kommt ja auch noch dazu das ich in der Kindheit jahrelangen sexuellen Missbrauch mitgemacht habe, also ein Muster gefestigt habe, das man den Mann befriedigen muss, auch wenn man selbst garnicht will und drunter leidet.
 
Wobei ich persönlich mit "seit Jahren nichts mehr" ein Problem hätte.
also klar, wenn man selbst gerne würde aber der partner seit jahren nicht, so find ich das auch nicht schön. für mich spielt der grund dafür dann halt eine rolle.
in meiner beziehung waren es mal 2 oder 3 jahre wegen ihrer erkrankung. das habe ich aber nicht als problem gesehen. mein problem war da, dass es ihr so richtig S**** ging.
 
also klar, wenn man selbst gerne würde aber der partner seit jahren nicht, so find ich das auch nicht schön. für mich spielt der grund dafür dann halt eine rolle.
in meiner beziehung waren es mal 2 oder 3 jahre wegen ihrer erkrankung. das habe ich aber nicht als problem gesehen. mein problem war da, dass es ihr so richtig S**** ging.
Klar der Grund ist auch nicht unwichtig. Was es im besagten Falle "einer ist seit Jahren krank und es ginge nicht mehr" bedeuten würde für die Beziehung, kann ich nur rein theoretisch vorstellen, da ich nie in so einer Situation war. Mein Beispiel bezog sich eher auf den klassischen Fall, dass beide soweit gesund sind und nur einer einseitig keine Lust mehr empfindet, gemeinsames Sexleben mit der Zeit immer weniger und dann ganz abgestellt wurde und nach Jahren nichts anderes in Sicht ist. Aber das nur mal so als Beispiel. Gibt es ja öfter und auch hier im Forum, dass die Beziehung zwar weiter geht, allerdings seit Jahren sexlos (und ich könnte mir das für mich persönlich nicht vorstellen, dass es auf Dauer für mich funktionieren würde). Aber auch die Beziehungen halten sich dann aus anderen Gründen, als nur Sex. Deswegen Schwertlilie: Beziehung wird nicht gleich deswegen beendet, wenn es keinen oder wenig Sex gibt. Man kann eine Person auch nicht mit "viel Sex" bei sich halten und auch nicht die Beziehung retten, wenn etwas anderes gewaltig nicht stimmt. Aber ich denke, mit deinem jetzigen Partner und einer Therapie bist du anscheinend auf einem guten Weg, die Dinge aufzuarbeiten.
 
Ich denke, dass "Beziehung" wie fast alle Bereiche des Lebens mit viel zu vielen dümmlichen Regeln überfrachtet wird.
Man denke an all die Konstruktionen wie "Marktwert" die Tips zu Sex nach dem wievielten Date, wie eine Bindung herstellen .......
Und hat man es dann geschafft, dann beginnt man sofort, den andere wieder zu vertreiben. Da wird im Handy geschnüffelt, auf Ehe gedrängt, der eigene Kinderwunsch als besonders wertvoll angesehen, moralinsauer dem anderen Aktivitäten untersagt ... und die Krönung: es wird von "Betrug" ansttt von Seitensprung geredet.
Ich selbst freue mich sehr, dass Schwertlilie nun einen richtigen Mann gefunden hat, dem ihr Wohl wichtig ist, der Sex als etwas Schönes sieht und daher möchte, dass sie freiwillig Sex mit ihm hat. Gerne. Er scheint ihr Ängste nehmen zu können durch seine Persönlichkeit. Ich freue mich so sehr, dass diese sympathische Frau nun auch endlich mal Glück gefunden hat.
Leben - Lieben - Lachen - die Italiener haben recht. Ist das Leben an der Seite eines Menschen lebenswert, dann macht man viel, um dem anderen diese Freude ebenfalls zu schenken. Während Regeln Einschränkungen der Freiheit sind und Killer der Lust. Wie übersteht man wohl eine Krise besser ? Mit Freude oder mit Regeln ?
Ich möchte niemand seine Grundüberzeugungen nehmen. Aber wir wirklich ALLE sollten immer wieder unsere Regeln ausmisten. 2 Drittel können nämlich auf den Müll.
 

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