Rose
Urgestein
Was hast Du denn erwartet?!😛
Die Hoffnung stibt doch immer zuletzt 🙁
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Was hast Du denn erwartet?!😛
Hallo Rose,
schau mal hier: Sex vor der Ehe aus biblischer Sicht. Hier findest du vielleicht was du suchst.
Übrigens ist mir eins nicht klar😀u schreibst:
Und nennst dann im Folgenden Aussagen der Bibel, gegen Sex vor der Ehe, die man aber nur im Historischen Kontext lesen sollte: Was Du ja auch betonst. Zur Zeit der Bibel war das so, deswegen lesen wir aus der Bibel heraus, dass Sex vor der Ehe nicht gut ist: Soweit so gut. Du nennst zB den Umstand, das damals eine Frau ziemlich blöd dagestanden wäre, wenn sie unverheiratet gebleiben wäre und deswegen es für sie existenziell war Jungfrau zu bleiben.
Das ist aber doch ganz eindeutig ein HISTORISCHER Aspekt (der sich ja zum Glück- wie Du selber sagst- erledigt hat)- und eben KEIN Glaubensaspekt.
Der HISTORISCHE Kontext der Bibel macht klar, dass damals Sex vor der Ehe nicht gut war- ich denke, das hat hier auch jeder kapiert und vor diesem Hintergrund kann man nachvollziehen, dass damals den Leuten davon abgeraten wurde.
Ich weiß nicht, ob Du das merkst:
Du vermischst munter historische Sichtweisen der Bibel und verneinst das dann im nächsten Satz und stellst klar, dass man die Bibel wörtlich zu nehmen hat. Was denn nun?
ich weiß nicht, ob ich mich verständlich ausdrücke, aber ich finde, man kann nicht auf der einen Seite sagen:
Die Bibel schreibt zwar nicht wörtlich über Sex vor der Ehe, aber wir lesen es im Kontext der damaligen Zeit und da war es sinnvoll, deswegen kann man davon ausgehen, dass die Bibel dieser Linie folgt.
Und im nächsten Satz dann sagen: Dieser Historische Aspekt hat sich heute aber erledigt- zum Glück!
Auf welcher Glaubensbasis fußt das ganze dann? Auf welcher Basis überhaupt: Außer einem historischen Kontext, der sich- wie Du selber schreibst- heute erledigt hat???Ich erinnere mich, hier von Dir sehr oft gelesen zu haben, dass die Bibel eben NICHT nur ein Geschichtsbuch ist, sondern man ihren Wortlaut ernst nehmen muss: Soweit so gut, aber was, wenn der Wortlaut fehlt? Dann ist es plötzlich doch ein Geschichtsbuch?
Lesen wir die Bibel nun mit heutigen Augen, oder mit den Augen von damals?
Die Ehe, speziell die Monogamie, ist zudem eine Lebensgemeinschaft, wie sie die Menschen in biblischer Zeit gar nicht kannten. Wir müssen nur mal ins Alte Testament sehen, um zu lesen, dass ein Mann mehrere Frauen hatte und haben durfte. Hier lässt sich also kaum etwas 1🤐 auf die Gegenwart übertragen.
Burbacher
Sex ist nicht gottgewollt? Wie pflanzen sich dann Gläubige fort, durch Nasenpopel? 🙄 Sorry, der mußte jetzt sein. Klar, die Kirche sagt, Sex zur Fortpflanzung gut, nur zum Vergnügen böse. Aber die Kirche ist nie Jesus gewesen. Und schon gar nicht der alttestamentarische Gott, die können wir eh streichen. .
Klar. Weil Masochismus auch zum Christentum gehört. Spaß am Leiden, am Unglücklich-Sein. Am eigenen (Masochismus) oder an dem von anderen, von denen das eingefordert wird (Sadismus).
Ist so eine richtig typische S/M-Religion. Ralf König, König der schwulen Knollennasen, hat dazu ein paar echt entlarvende Sachen geschrieben. 😀
Wenn man nun der meinung ist, Sex vor der Ehe ist nicht gut: Was tut man dann, wenn man es doch getan hat? Was tut man, wenn man geschieden ist? Wie geht man damit um, bzw wie geht der einzelne User hier damit um?
DAS wäre mal interessant, anstatt irgendwelche theoretischen Diskussionen zu fahren, die Theologen sowieso viel besser können.
Also Nordreihner: Wie gehst du denn damit um, wenn Du in dieser Hinsicht verfehlungen begangen hast: Ich gehe jetzt einfach mal ganz frech davon aus, dass auch Du es nicht immer zu 100% so geschafft hast, wie Du es eigentlich gerne gewollt hättest. Was hat der ein oder andere Fehler für eine Bedeutung für Dich? Wie sollten andere damit umgehen?
Wie sollte man mit dem Zwiespalt umgehen, dass man ZB auf der einen Seite schon Sex vor der Ehe hatte, aber es eigentlich besser fände, man hätte verzichtet.
Wo genau ziehst Du persönlich die Grenzen? ZB heutzutage: Wäre es für Dich noch OK, wenn ein paar zwar vor der Ehe Sex hatte, dann aber heiratet und niemals mit jemand anderem Sex hatte, als dem späteren Ehepartner?
Was macht ein Mensch, nach einer Scheidung?
Wie soll er Deiner Meinung nach damit umgehen- bzw wie würdest DU damit umgehen.
DAS sind doch die interessanten Fragen die sich auftun, wenn man das Thema aus heutiger Sicht bespricht.
Ich meine: Klar, wenn jemand für sich der Meinung ist: Sex vor der Ehe ist OK, dann tun sich auch keine weiteren Fragen auf, aber wenn jemand das NICHT ok findet, tun sich schon allerlei Folgefragen auf.
Wenn ich z.B. an Salomo oder David denke, hast du völlig Recht. Wenn ich jedoch z.B. an Maria und Joseph denke, dann sehe ich, dass Monogamie ebenfalls durchaus üblich war.
Von Gott gewollt. Schwierige Sache. Ich kenne aus meinem Bekanntenkreis streng gläubige Christen, die geschieden sind. "Was Gott verbunden hat, soll der Mensch nicht trennen".
So steht das da. Aber Hat es Gott verbunden? War man sich so sicher, es ist Gottes Wille? Da bin ich mir nicht so sicher. Pauschal zu sagen, Scheidung ist nicht Gott gewollt, bei christlich verbundenen Ehen, die in einer Kirche geschlossen wurden und sich nach einiger Zeit als falsch herausstellen, weil es einfach nicht passt, was man vorher nicht geahnt hat, oder nicht wahrhaben wollte, da tue ich mir richtig schwer. Besser man beendet etwas, was beide Partner und eventuell auch noch Kinder in Unglück stürzt, als für eine verlorene Sache zu kämpfen, die nie so gewollt war. Weil man mit rosaroter Brille und auf einer Euphorie-Welle war und das Offensichtliche nicht sehen wollte. Da hilft auch keine Eheberatung.
Und machen wir uns bitte nichts vor: Glaube ist sehr subjektiv. Du kannst glauben, aber dir trotzdem deinen Menschenverstand erhalten. Es gibt aber genug christliche Gruppen, die zum Beispiel auf die Schulmedizin pfeifen und ihre Kinder lieber vom Prediger gesund heilen lassen wollen. Wo dann eigentlich klar ist: Gott will, dass dein Kind zum Arzt geht!
Und dann wird das so dargestellt: du bist krank, weil du nicht genug glaubst! Ich kenne das aus eigener Erfahrung und sowas macht krank.
Und dann wird Religion/Glaube aus meiner Sicht wirklich krankhaft und schädlich. Es gibt ja das Buch: "Fromme
Lügen, die wir glauben". Darin wird gut beschrieben, dass Glaube auch krank machen kann.
Diesen Exkurs nur als Erklärung dafür "Gott gewollt" oder nicht. Der Mensch entscheidet, ob er auf Gott hört oder nicht und da ist leider sehr viel Ermessensspielraum und Platz für Interpretation!
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