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Sex vor der Ehe aus biblischer Sicht

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Ich beziehe mich voll auf Gott, zumindest auf den, von dem Jesus spricht. Ich empfinde das nicht als den Gott des alten Testaments. Klar ist auch, dass es nur wenige Evangelien in die Bibel geschafft haben, dass dieses Buch einige Jahrhunderte nach Jesus, dem Meister der Liebe, patriarchale Strukturen stärken sollte. Allein das auswählen der Evangelien stellt in meinen Augen eine Manipulation der Lehre Jesu dar.

weißt Du denn, wie bzw. nach welchen Kriterien ausgewählt wurde?
 
weißt Du denn, wie bzw. nach welchen Kriterien ausgewählt wurde?

Nein, das weiß ich nicht. Vermutungen lassen sich anstellen, wenn man sich andere Texte anschaut (Nag Hammadi zum Beispiel und andere gnostische Evangelien), zu Wissen in der oben gestellten Frage führt das allerdings nicht, da hätten wir schon bei der Auswahl dabei sein müssen 😀

Ein Christus ist ein Meister der Liebe. Es erschließt sich mir nicht, dass Sexualität, krönendes Geschenk der Liebe, DIE heilige Schöpferkraft im Menschen, von ihm nicht gelebt worden sein soll. Also gehe ich davon aus, dass die Schriften, die zumindest die Vermutung zulassen, dass er mit Maria Magdalena eine intime Beziehung hatte, es nicht in die Bibel geschafft haben. Es hätte den Frauen eine zu wichtige Rolle eingeräumt.
 
ich will dich ja nicht enttäuschen... aber es ist nicht hilfreich so zu tun, als ob Du in meinen Kopf schauen könntest.🙂

Ohne dir jetzt nahe treten zu wollen, aber genau SOWAS nervt mich an vielen Gläubigen, obwohl ich selber gläubig bin. Manche denken, sie hätten die Weisheit mit dem Löffel gefressen und wäre die Rechte Hand Gottes bei der Erschaffung des Universums gewesen.

Mein Vater, selber ein sehr gläubiger Mann, sagt immer wieder zu mir: "Tue was du für richtig hälst, du bist mir und dem Rest der Welt keine Rechenschaft schuldig, nur Gott."

Und auch mein Vater ist so weise und sieht ein, dass er nicht wissen kann was Gott will. Sein Glaube gibt ihm zwar eine Richtung vor, aber Glaube ist nicht Wissen.

Mein Vater ist weiß Gott kein Heiliger, aber es würde sicher vielen gut tun, wenn mehr "Gläubige" wie er denken und sich ihres Glaubens bewusst sind, aber auch einsehen können, dass alles auf keinen wahrhaften Fakten gebaut ist. Somit erfahren wir alle erst "am Schluss" wer nun richtig lag oder nicht, kann man sich bis dahin einstweilige Arroganz nicht einfach sparen? 🙄
 
Ohne dir jetzt nahe treten zu wollen, aber genau SOWAS nervt mich an vielen Gläubigen, obwohl ich selber gläubig bin. Manche denken, sie hätten die Weisheit mit dem Löffel gefressen und wäre die Rechte Hand Gottes bei der Erschaffung des Universums gewesen.

Mein Vater, selber ein sehr gläubiger Mann, sagt immer wieder zu mir: "Tue was du für richtig hälst, du bist mir und dem Rest der Welt keine Rechenschaft schuldig, nur Gott."

Und auch mein Vater ist so weise und sieht ein, dass er nicht wissen kann was Gott will. Sein Glaube gibt ihm zwar eine Richtung vor, aber Glaube ist nicht Wissen.

Mein Vater ist weiß Gott kein Heiliger, aber es würde sicher vielen gut tun, wenn mehr "Gläubige" wie er denken und sich ihres Glaubens bewusst sind, aber auch einsehen können, dass alles auf keinen wahrhaften Fakten gebaut ist. Somit erfahren wir alle erst "am Schluss" wer nun richtig lag oder nicht, kann man sich bis dahin einstweilige Arroganz nicht einfach sparen? 🙄

Danke mir lag das schon ewig auf der Zunge. Das ist mir auch ein Grund warum ich viele Gläubige Menschen nicht ernst nehmen kann, wenn sie so ein Verhalten an den Tag legen.

Dein Papa hat ne super Einstellung. Davon können sich viele ne dicke Scheibe abschneiden!
 
Letztlich wurden die Evangelien lange nach Jesu Tod geschrieben und sind eher Sammlungen von Überlieferungen und Mund-zu-Mund-Propaganda.

Und was in so einer Zeit passieren kann sieht man schon wenn man kurze Zeit "stille Post" spielt.

"Stille Post" ist leider nicht vergleichbar. Mündliche Berichterstattungen, Erzählungen, wurden damals als sehr zuverlässig angesehen, weil diese mündlichen Berichte zu einer Zeit entstanden, als es noch Zeitzeugen gab.

Des weiteren ist unklar , ob die Evangelien vollständig sind. Es gab Evangelien die als verschollen galten oder gelten.

ich sehe die Relevanz für die uns bekannten Evangelien nicht. Selbst wenn es wahr wäre, dass es noch irgendwo Evangelien gibt, die jedoch verschollen sind, tut dies den bekannten Evangelien keinen Abbruch.

Somit fließt auch in die Evangelien der jeweilige Zeitgeist mit ein, der mit dem unserem teilweise nicht mehr konform geht.

Da bitte ich, das näher zu erläutern. Natürlich war gesellschaftliches Denken damals anders als es heute in Deutschland anzutreffen ist. Na und? Was ist daraus zu schließen?

Auch Wörter haben im Laufe der Zeit eine völlig andere Bedeutung bekommen und können heutzutage missverständlich sein.

Deswegen wird die Bibel immer wieder revidiert und der aktuellen Sprache angeglichen. Und manchmal sollte man sich die Sache nicht zu einfach machen und mal nachforschen, was der Ausdruck .... damals bedeutete.

Wörtlich darf man das auf jeden Fall nicht nehmen.

Was soll das denn nun wieder bedeuten?
Inwieweit Wörtlichkeit angebracht ist oder nicht, ergibt sich aus dem Text sowie Kontext.

Noch nicht mal die Schreiber der Evangelien sind persönlich bei den beschriebenen Ereignissen zugegen gewesen.

Das ist auch bei den Nachrichtensprechern des Fernsehens üblich. Ich kann daran nichts Ungewöhnliches erkennen.
 
Du warst weder bei der Erstellung , noch bei der Überlieferung der Evangelien dabei, daher kannst Du den Sachverhalt so wenig beurteilen wie ich oder jeder andere.

Das ist eine Tatsache.

Du kannst glauben, dass das wahr ist , was drin steht oder auch nicht.

Eben so wie ich oder jeder andere.

Sicher wissen tust Du es auch nicht.

Im übrigen hat das ganze mittlerweile nichts mehr mit Deinem Ausgangsthread zu tun.

Und da hast Du selbst geschrieben, dass es eben kein Verbot für vorehelichen Sex in der Bibel gibt.
 
Ohne dir jetzt nahe treten zu wollen, aber genau SOWAS nervt mich an vielen Gläubigen, obwohl ich selber gläubig bin. Manche denken, sie hätten die Weisheit mit dem Löffel gefressen und wäre die Rechte Hand Gottes bei der Erschaffung des Universums gewesen.

Mein Vater, selber ein sehr gläubiger Mann, sagt immer wieder zu mir: "Tue was du für richtig hälst, du bist mir und dem Rest der Welt keine Rechenschaft schuldig, nur Gott."

Und auch mein Vater ist so weise und sieht ein, dass er nicht wissen kann was Gott will. Sein Glaube gibt ihm zwar eine Richtung vor, aber Glaube ist nicht Wissen.

Mein Vater ist weiß Gott kein Heiliger, aber es würde sicher vielen gut tun, wenn mehr "Gläubige" wie er denken und sich ihres Glaubens bewusst sind, aber auch einsehen können, dass alles auf keinen wahrhaften Fakten gebaut ist. Somit erfahren wir alle erst "am Schluss" wer nun richtig lag oder nicht, kann man sich bis dahin einstweilige Arroganz nicht einfach sparen? 🙄

Nun, wenn Du und Dein Vater davon ausgehen, dass alles auf keinen wahrhaften Fakten gebaut ist, dann halte ich es nicht für klug, "daran" zu glauben.

Bei mir darfst Du genervt sein, auch wenn ich das wirklich nicht beabsichtige. Tut mir sogar leid ! Jedenfalls bin ich Dir nicht böse, wenn Du an etwas glaubst, von dem Du zu wissen scheinst, dass es nicht auf wahrhaften Fakten aufgebaut ist.

LG, Nordrheiner
 
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