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Sex und Zärtlichkeit

Status
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Die Krankheit (=Ansteckung) hatte er schon lange, aber die Diagnose erst recht frisch. Ich fand beide Faktoren unabhängig voneinander körperlich distanzierend.
Ich weiß, dass wir reden sollten, aber es ist schwierig - jeder verteidigt sich, es sind unproduktive Gespräche.
Unterschwellig werfen wir uns wahrscheinlich auch mehr vor, als wir verbalisieren. Mich enttäuscht es zum beispiel, dass er nicht gesehen hat, wie anstrengend dieser kampf mit der KK war, da damals die Medikamente megateuer waren. und die ganze Kommunikation mit lahmarschigen Ärzten.
Ihn enttäuscht es, dass ich etwas mitgemacht habe und ihm dies nun zum Vorwurf mache. Es stößt mich ab, dass ihn so etwas erregt. Ich kann jetzt auch keinen "normalen" Sex mehr mit ihm wollen.
Vielleicht ist Trennung der richtige Weg. So dass jeder mit den neuen Erkenntnissen über sich und seine Wünsche, Bedürfnisse, neu starten kann.
Und ich will kein Leben ohne Zärtlichkeit.
Und ich will keine Zärtlichkeit, die nur an Sex gekoppelt ist.
Sex und Zärtlichkeit gibt es seit ZWEI Jahren nicht bei uns, ich denke, das macht krank. Ich will das nicht.
 
Also ich sags mal ganz simpel - über Geschmäcker läßt sich nicht streiten. Der eine will ein rotes Auto der andere will ein blaues. Der eine will Kartoffeln der andere will Reis , der eine mag Erbeerkuchen der andere Mamorkuchen ....

Du magst kein BDSM - Klare Aussage . Du kannst auch nicht nachvollziehen, das ihn das erregt . Klare Aussage . Dich erregt es nicht - klare Aussage.

Du bist aber bereit in gewisser Weise über Deinen Schatten zu springen - gut, ich probiere das mal mit Dir aus .

Das Fazit - es ekelt Dich .

Weißt Du was , das ist Dein gutes Recht .

So Du fragst Dich jetzt wie soll es weitergehen und siehst aber die Erkrankung als etwas , was Euch sozusagen den Sex aus guten Gründen nicht verboten aber sozusagen entzogen hat .

Ich sehe die Erkrankung anders , weil er erkrankte und Du keinen Sex mehr mit ihm machen mußtest , der Dich ja auch anekelte, denn wenn Du rückblickend ein Resümee ziehst , wird Dir eher schlecht , als das es kribbelt, als etwas, das es Dir ermöglichte, trotzdem mit ihm zusammenzubleiben.

Sexfrei würde das sicher auch funktionieren.

Nun ist aber ja die Frage , hat der überhaupt begriffen , wie ekelerregend Du es findest, das es ihn aufgeilt ?
Aufgegeilt hat , aufgeilen wird ?

So nun kommt die eigentliche Alternative - er gibt seine Neigung zu BDSM auf. Das wäre wahrscheinlich genauso als würdest Du BDSM mit ihm weitermachen....also für ihn - überhapt nicht befriedigend .

Unter der Konstellation - sehe ich eine Trennung. Auf kurz oder lang - oder viele unnötige Gespräche um den Heheißen Brei - Ausweichen- drumrumreden. Ich sehe Vorurteile und ich sehe falsche und ungerechtfertigte Anschuldigungen. Also eine Form eines sozusagen selbst auferlegten Märtyriums.

Hättest ihr den Sex weitergemacht und er wäre nicht erkrankt , wie wäre es , denkst Du verlaufen ? Du wärst heute BDSM Fan ??? Sicher nicht - oder ?

Also , der Knall wäre schon eher gekommen. So hat die Erkrankung das verzögert , was eigentlich schon lange ansteht , nämlich eine offene und ehrliche Aussprache betreffend der Realität das ihr so nicht zusammenpasst.
Ihr seid so nicht sexuell kompatibel oder nur bedingt kompatibel.

Du kannst nicht erzwingen, daß er BDSM ekelig findet und er kann nicht erzwingen das Du BDSM toll findest und erregend .

Sex sollte aber beiden Spaß machen oder ?

Beide Geschmäcker sollten auf ihre Kosten kommen - oder ?

Beide sollten denken , der Sex war toll- oder ?

Hättest Du seinen Vorschlag das mal auszuprobieren nicht angenommen und wärst erfahren genug gewesen zu wissen , nein Danke BDSM finde ich abtörnend, deshalb mache ich es nicht, dafür mußt Du Dir ne andere suchen,
wärt ihr vielleicht nie zusammengekommen - oder ?

Da Du aber ihm zuliebe die Sache mitgemacht hast , denkt er natürlich , weil er ja sowas nie mitmachen würde ....Du hast das mitgemacht , weil es Dir Spaß gemacht hat ....
er glaubt Dir nicht , das es Dich ekelt und ihm ist nicht klar , das Du es nur ihm zuliebe mitgemacht hast , weil Deine Toleranzschwelle und Deine Bereitschaft zu Kompromissen, viel, viel größer ist als seine.

Solange Du aber nicht die Karten klar auf den Tisch legst und um des lieben Friedens Willen, nicht sagst , was Du sagen könntest und er nicht die Bereitschaft besitzt, Dir zuzuhören und akzeptieren und vor allem zu respektieren, was Du sagst, solange wird die unglückliche Konstellation weitergehen.

Das Du das nicht willst ist Dir klar ?

Dann solltest Du es abstellen.

Das würde aber wahrscheinlich bedeuten, ihr trennt Euch - denn die einzige lebbare Variante , die Du in den Raum stellst ist der Sex , den Du für normal hälst. Das ist dasw as Du willst und wonach Du Dich sehnst - Zärtlichkeiten, wahre Liebe , Verständnis, Sinnlichkeit auf Augenhöhe , was nicht edeutet , das Du gänzlich abgeneigt bist mal die Devote , wie auch mal die Dominante zu spielen, weil jeder Sex ist irgendwo ein Zwischenspiel , zwischen dominant und devot aber eben nicht die Erniedrung des einen auf Dauer, an der sich der andere aufgeilt.

Du bist eben keine abrichtenbare Bitch die Zuwillen ist, wenn der andere es will, Du bist eben keine, über die auch mal die Freunde drüberrutschen, weil er das toll findet , Du bist eben keine , die Schmerzen braucht, um sich wohlzufühlen, das solltest Du ihm ganz klar und offen sagen , Du hast genauso Deine Rechte auf den Sex, den Du willst , wie er und wenn er von Dir bekommen hat , was er will , darf er dafür dankbar sein, das Du etwas mitgemacht hast , was Dich im Grunde anekelt, aber alleine gelassen , nein , hast Du ihn nicht eine Sekunde , er Dich aber die ganze Zeit .

Das mußt Du begreifen - sonst trennst Du Dich nämlich nicht - und ja es gibt sicher auch Männer , die ganz normalen Sex mit Dir haben und im Sex gibts Momente, wo man lachen kann , Momente wo man Danke sagt und Momente wo man seine Wünsche äußert, die dann zur Extase führen, wenn man auf einem Level ist und je näher man sich wirklich ist, desto besser klappt das.

Die Chemie muß stimmen und die hinkt bei Euch ganz gewaltig , das muß Euch klar werden , diese Selbstreflexion schuldet ihr Euch beide selbst oder ihr seid weiter unglücklich .
 
Danke für deinen Beitrag.
Wir hatten vor diesem "Experiment" Sex ohne Machtverhältnisse, ohne Demütigungen etc. Ganz normal, verschmust, vertraut. Auch bezüglich der weiblichen Anatomie vertraut. Also nicht nur Rammelei. Deshalb verstehe ich nicht, dass er bei diesen "Experimenten" so abging. Ich vertraue ihm nicht mehr.
Was ich mich frage, und zwar nicht rhetorisch: kann jemand, der bei BDSM-Sex abgeht, auch an ganz unspektakulärem Sex Gefallen finden? Und zwar langfristig?
Und: Du hast recht, ja. Die Erkrankung hat es nur verschoben.
Ich habe die ganze Zeit mit niemandem darüber geredet und merke gerade, wie gut es tut, es mal an die Luft zu lassen.
Danke.
 
Was ihr unbedingt tun solltet, ist reden. Zwei Jahre sind eine lange Zeit. Da gärt es ungesund.
 
Ja, das stimmt.
Ich merke, dass es mich anwidert. Hat er jahrelang darauf gelauert? Oder hat er sich von dieser Modewelle mitreissen lassen und quasi zufällig gemerkt, wie ihn da anmacht?
Ich könnte mir in den Hintern treten, dass ich das mitgemacht habe. Und ihm könnte ich in den Hintern treten, weil er es toll fand.
Kann man das wieder kitten? Ich weiß es nicht.
Angst davor, dass er diese Art von Sex mit einer anderen ausleben könnte, habe ich nicht. Dann wäre er halt weg und das Problem in gewisser Weise auch.
 
Ich weiß es nicht. Vielleicht wäre eine Moderation gut. Aber ich will nicht, dass an uns rumrepariert wird.
Und er wäre dann tatsächlich weg, weil ich die Beziehung beenden würde. Egal, ob er Sex und Liebe trennen kann. Ich kann es nicht und damit wäre er raus.
Mein Gott, ich merke, wie wütend ich bin. Auf uns beide. (Aber mehr auf ihn.)
 
Danke, dass du dir so viele Gedanken zu meinem Problem machst.
Ja, ich könnte mir Zärtlichkeit ohne Sex vorstellen; ein langsames Wiederannäheren. Aber wenn ich vorsichtig näher komme (Kopf an die Schulter lehne, Nacken kraulen, mich beim Gehen einhake etc,), dann kommt rein gar nichts zurück. Nichts.
Und: Ja. Ich hätte mir tatsächlich Wertschätzung für diese Kampfzeit mit KK und Ärzten gewünscht. Keine Blumen. Aber eine Umarmung.
Ich kann mir vorstellen, dass er auch leidet, aber er weicht mir aus. und ich unterstelle ihm, dass ihm auch gar nicht wirklich an der Klärung des Problems gelegen ist, sondern er erst aus der Starre kommt, wenn GV zu erwarten ist. frag mich nicht, warum. Aber ich spüre das.
 
sorry, aber ich würde auch abstand nehmen.
du verurteilst ihn und hast ihn auch alleine gelassen.
und gibst ihn auch größenteilst die schuld.
das sind viele sachen die man erstmal verdauen muss, da würde ich auch keine nähe suchen.
ihr seit auch keine kurze zeit zusammen, da kann man über phantasien mal reden.
ich finde es auch falsch alles in frage zustellen nur weil es ihm mal gefallen hat.
ich weiß nicht, was genau ihr ausprobiert habt, aber ihr habt euch beide dazu entschieden.
und du hast im nachhinein für dich entschloßen es ist nix für dich, ist doch ok.
aber dann so einen hass gegen ihn zuschieben und ihn zu verurteilen.
finde ich schon harter tobak
das finde ich schon hart, ich finde auch wenn man bdsm ausprobiert gibt man doch nicht komplett
die verantwortung seines handeln ab.
ich habe eher das gefühl, dass du eigentlich doch eher aus der beziehung raus willst und deshalb das thema so groß machst.
und ja, die hast ihn komplett liegen gelassen als er krank war. da erwartet doch keiner das du sex mit ihm hast, aber einen menschen den man liebt, lässt man nicht so liegen. daher solltest du dich fragen, ob du den mann wirklich so liebst, wie du dir vlt einredest.
 
Danke für deinen interessanten Beitrag. Ich verstehe ihn nicht ganz, aber er war sicher gut gemeint und wertschätzend.
 
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